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4 Curved-Monitore mit 34 Zoll im Test

CT Magazin

07/2017 - CT Magazin

Gerade wenn mehrere Programme wie Excel, der Internetexplorer oder auch der E-Mail-Client um den Platz auf dem Bildschirm kämpfen, dann kann es auf einem klassischen Monitor schnell eng werden. Statt des 16:9 Formates bieten sich für solche Fälle moderne Monitore mit 21:9 Darstellung als eine praktische Alternative an. Gerade die Klasse der 34 Zoll Monitore mit gebogenem Display sind hier eine interessante Wahl. C`t hat sich vier Kandidaten genauer angesehen.

"21:9-Monitore bieten in der Breite besonders viel Platz und können so zwei einzelne Displays ersetzen. Bei großen Modellen verliert man aber die Ränder aus dem Blick. Abhilfe schaffen gebogene Panels, bei denen der Sehabstand zu allen Bildpunkten gleich bleibt."

AOC Agon AG352QCX

ohne Note

»Der AOC AG352QCX sieht äußerlich martialisch aus und fällt zudem aufgrund der angebrachten Leuchtstreifen sehr auf. Für die Bedienung kann neben dem etwas trägen Bildschirmmenü auch eine Kabelfernbedienung und die mitgelieferte Software genutzt werden. Die Bildqualität ist hoch, was vor allem eine Folge der tollen Farbdarstellung und des hohen Kontrasts ist. Lediglich ein paar helle Flecken trüben den Eindruck leicht. Die maximale Bildrate wird mit 200 Hz angegeben, im Test lag sie jedoch nur bei der Hälfte. Mit zugeschaltetem FreeSync reicht aber auch das schon für eine flüssige Wiedergabe. Außerdem punktet der Bildschirm mit seiner großartigen Anschlussvielfalt, die die beste im gesamten Testfeld ist.«

  • große Anschlussvielfalt
  • kräftige Farben, hoher Kontrast
  • lange Schaltzeiten

ab 699,00

2 Angebote

Acer Predator X34A

ohne Note

»Optisch ist der Acer Predator X34A sehr auffällig. Die LEDs entlang des Rahmens lassen sich individuell einstellen. Die größte Stärke im Punkt Bildqualität ist die hervorragende Farbdarstellung. Der Kontrast ist allerdings nicht sehr gut. Das Bildmenü ist etwas hakelig. In ihm lässt sich die Bildrate auf bis zu 100 Hertz steigern. G-Sync soll laut Hersteller ab 30 Hz einsetzen, allerdings kam es im Test auch darüber hinaus noch zu Rucklern. Spieler sind am besten mit der Overdrive-Einstellung ?normal? bedient. Am Gerät befinden sich vier USB-Ports, die selbst ausgeschaltetem Bildschirm noch Strom an angeschlossene Geräte liefern können. Ein Sonderlob geht an den erstaunlich guten Sound.«

  • guter Sound
  • kräftige Farben
  • ungenügende Schwarzauflösung

HP ENVY 34 (W3T65AA)

ohne Note

»Der HP Envy 34 (W3T65AA) kommt etwas wuchtiger daher als die restlichen Monitore im Test und passt am ehesten in ein Business-Umfeld. Ohnehin hat HP das Gerät für den Einsatz im Büro optimiert. So wurde dem Ganzen unter anderem eine HD-Webcam mit zwei Mikrofonen spendiert. Dank der eingebauten Infrarotsensoren ist zudem die ?Hello?-Authentifizierung in Windows 10 möglich. Die Bildqualität ist für Bürozwecke allemal gut genug, wobei manchmal ein Flimmern wahrzunehmen war. Trotz FreeSync ist der Monitor für Spiele kaum zu gebrauchen, da die Schaltzeiten recht lang sind. Extrapunkte gibt es für den USB-C-Eingang, wobei dieser sich nicht parallel für Bildsignale nutzen lässt. Der Sound ist recht dünn, aber immerhin wird Sprache sehr verständlich ausgegeben.«

  • gute Webcam
  • USB-C-Eingang
  • leichtes Flimmern

1.222,22

1 Angebot

LG Curved UltraWide 34UC79G schwarz

ohne Note

»Für einen Gaming-Monitor ist der LG Curved UltraWide 34UC79G erstaunlich zurückhaltend ? zumindest optisch. Abzüge gibt es direkt für die kompromittierte Stabilität, da die Verbindung zum Standfuß ein wenig Spiel hat. Das Display lässt sich drehen, aber es fehlt eine Mittelposition, sodass es schwer ist, das Display wieder komplett waagerecht zu positionieren. Das IPS-Display garantiert eine sehr hohe Blickwinkelstabilität, allerdings stellt es Farben nur blass dar. Die maximale Bildwiederholungsrate von 144 Hz sorgt für eine flüssige Darstellung, allerdings lagen die mittleren Schaltzeiten mit Overdrive bei 10 ms, was kein sehr guter Wert ist. FreeSync funktioniert erst ab 50 Hz.«

  • sehr blickwinkelstabil
  • etwas zu lange Schaltzeiten
  • FreeSync erst ab 50 Hz