Computer Bild - 6 Powerbanks bis 5.000 mAh Testsieger
6 Powerbanks bis 5.000 mAh im Test-Vergleich von Computer Bild
19/2026 - Computer Bild
Inhaltsverzeichnis
Sechs kompakte Magnet-Powerbanks bis 5.000 mAh im Vergleich
Im Test treten sechs besonders handliche Magnet-Powerbanks mit maximal 5.000 mAh gegeneinander an: Intenso MW5000 Wireless PB, Anker Nano MagGo A1665 (5K Slim), Ugreen MagFlow Air 5000, Apple iPhone Air MagSafe Batterie, Xiaomi UltraThin Magnetic PB 5000 und Baseus PicoGo AM41 (5K). Neben dem induktiven Laden untersuchte Computer Bild unter anderem nutzbare Kapazität, Ladegeschwindigkeit per Kabel und Funk, Magnetkraft, Bedienung und Wärmeentwicklung. Gerade die kompakte Bauweise macht diese Klasse interessant: Die Akkus lassen sich magnetisch an geeigneten Smartphones befestigen und können das Handy während der Nutzung kabellos nachladen. Allerdings unterscheiden sich die Modelle erheblich bei Effizienz und Ladetempo.
Intenso gewinnt knapp vor Anker
Den Testsieg und gleichzeitig den Preis-Leistungs-Sieg holt sich die rund 18 Euro teure Intenso MW5000 Wireless PB mit der Gesamtnote 2,2 („gut“) . Sie bietet laut Test einen sehr starken Magneten, eine nutzbare Kapazität von 18 Prozent und lädt über USB-C mit bis zu 21,5 Watt. Direkt dahinter folgt die etwa 43 Euro teure Anker Nano MagGo A1665 mit 2,3 („gut“). Ugreen und Apples spezielle iPhone-Air-MagSafe-Batterie erreichen jeweils 2,6 („befriedigend“), Xiaomi kommt auf 3,0, Baseus auf 3,3. Auffällig ist dabei, dass der hohe Preis keineswegs automatisch ein besseres Gesamtergebnis bedeutet: Apples Akku kostet im Test rund 89 Euro und ist damit mit Abstand der teuerste Kandidat dieser Sechsergruppe.
Dünne Gehäuse treffen auf deutliche Unterschiede beim Laden
Besonders interessant wird die Testreihe bei den Detailmessungen. Die Intenso erreicht beim induktiven Laden maximal 15 Watt, während Apples Akku lediglich mit maximal 7,5 Watt arbeitet. Auch die tatsächlich nutzbare Akkukapazität unterscheidet sich: Xiaomi und Baseus kommen auf jeweils 22,9 Prozent, Ugreen auf 19,9 Prozent und Intenso auf 18 Prozent der angegebenen Testgröße, während Apple bei 10,6 und Anker bei 9,1 Prozent liegen. Gleichzeitig spielt die Wärmeentwicklung eine Rolle: Nach zehn Minuten Laden wurden je nach Modell etwa 35 bis 44 Grad Celsius gemessen. Damit zeigt der Vergleich, dass bei diesen kleinen Magnet-Powerbanks nicht allein die nominellen 5.000 mAh entscheidend sind – Ladeeffizienz, Geschwindigkeit, Magnetkraft, Abmessungen und Wärmeentwicklung bestimmen wesentlich, wie praktisch der zusätzliche Energiespeicher am Smartphone tatsächlich ist.