Computer Bild - 6 Powerbanks mit 10.000 mAh Testsieger
6 Powerbanks mit 10.000 mAh im Test-Vergleich von Computer Bild
19/2026 - Computer Bild
Inhaltsverzeichnis
Magnetische Powerbanks mit 10.000 mAh: Mehr Energiereserve für unterwegs
Die sechs größeren Magnet-Powerbanks im Test von Computer Bild kombinieren 10.000 mAh Kapazität mit induktivem Laden und magnetischer Befestigung am Smartphone. Gegenüber den kompakteren 5.000-mAh-Modellen steht damit weniger ein möglichst kleines Gehäuse als eine größere Energiereserve im Vordergrund. Im Testfeld treten Modelle von Ugreen, EcoFlow, Verbatim, Intenso, Anker und Baseus an. Untersucht wurden nicht nur die nominelle Kapazität, sondern unter anderem die tatsächlich nutzbare Energie, Ladegeschwindigkeit per Kabel und Funk, unterstützte Ladestandards, Magnetkraft, Bedienung und Wärmeentwicklung. Gerade diese Kombination ist wichtig, denn ein großer Akku allein garantiert noch keine besonders praktische Powerbank.
Große Unterschiede bei Effizienz und Ladegeschwindigkeit
Die Messungen zeigen deutlich, wie unterschiedlich die Hersteller die 10.000-mAh-Klasse umsetzen. Beim induktiven Laden bewegen sich die Geräte je nach Modell zwischen 15 und 30 Watt, per USB-C sind teilweise deutlich höhere Leistungen möglich. Gleichzeitig geht beim kabellosen Laden vergleichsweise viel Energie verloren: Die tatsächlich im Smartphone ankommende Energie liegt merklich unter der nominellen Kapazität der Powerbanks. Auch die Erwärmung bleibt ein Thema. Nach zehn Minuten Laden ermittelte das Labor je nach Modell Temperaturen von ungefähr 36 bis 40 Grad Celsius. Wer häufig induktiv lädt, erhält also hohen Komfort, muss gegenüber einer Kabelverbindung aber mit größeren Umwandlungsverlusten rechnen.
Mehr Kapazität bedeutet auch mehr Gewicht am Smartphone
Die 10.000-mAh-Powerbanks eignen sich vor allem für Nutzer, die unterwegs länger ohne Steckdose auskommen und ihr Smartphone mehrfach beziehungsweise über einen längeren Zeitraum nachladen möchten. Dafür fällt das Gehäuse zwangsläufig größer und schwerer aus: Im Test wiegen die Modelle ungefähr 190 bis 220 Gramm und tragen auf der Rückseite eines Smartphones deutlich stärker auf als die kleinen 5.000-mAh-Akkus. Insgesamt schneiden die sechs Kandidaten dennoch ordentlich ab; die Bewertungen reichen von „gut“ bis „befriedigend“. Der Vergleich macht damit vor allem den grundsätzlichen Zielkonflikt magnetischer 10.000-mAh-Powerbanks sichtbar: Sie bieten erheblich mehr Energiereserve und hohen kabellosen Komfort, sind dafür aber weniger unauffällig am Handy und beim induktiven Laden nicht so effizient wie eine klassische Kabelverbindung.