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7 E-Scooter im Vergleichstest April 2020

Stiftung Warentest

04/2020 - Stiftung Warentest

Für einen kleinen E-Flitzer muss man aktuell mindestens 400 Euro ausgeben, kann aber auch mehr als 1.000 Euro für einen Scooter investieren. E-Scooter fahren bis zu 20 km/h und wiegen in der Regel zwischen 11 und 17 Kilogramm. Zur Ausstattung zählen Licht, Display, Klingel und in der Regel 2 Bremsen. Im aktuellen Test von Stiftung Warentest müssen sich die Kandidaten in den Fahr- und Sicherheitsprüfungen beweisen.

"E-Scooter, die sich für den Transport zusammenklappen lassen, sind praktisch für die letzten Kilometer von der Bahn ins Büro. Die Stiftung Warentest hat 7 Modelle mit Straßenzulassung getestet. Fahren sie sich gut, sind sie sicher und bruchfest? Etliche offenbaren gefährliche Mängel, nur ein Elektro-Scooter schneidet gut ab. Der günstigste E-Scooter im Test ist immerhin noch befriedigend, der Rest ist mangelhaft."

1
Walberg The-Urban #BRLN V3

Walberg The-Urban #BRLN V3

2,4 - gut »Testsieger«

»Der Walberg The-Urban #BRLN V3 fährt sich angenehm und kann auch bei Ausweichmanövern und auf holpriger Strecke überzeugen. Er bietet eine gute Federung und die Bremsen lassen sich gut dosieren. Weiterhin gestaltet sich die Bedienung des robust gebauten E-Rollers einfach, er lässt sich gut klappen, die Lenkerhöhe lässt sich verstellen und das breite Trittbrett bietet einen rutschfesten Belag. Tragen lässt er sich hingegen nur mittelmäßig, ein Tragegriff fehlt und das Gewicht ist vergleichsweise hoch. Auch könnte das Vorderlicht heller sein und das Display in der Nacht besser lesbar.«

  • Fahren: 2,3 - gut
  • Handhabung: 2,9 - befriedigend
  • Haltbarkeit: 1,4 - sehr gut
  • Sicherheit: 2,3 - gut
  • Schadstoffe: 2,8 - befriedigend
2
IO Hawk Sparrow Legal

IO Hawk Sparrow Legal

2,8 - befriedigend

»Beim IO Hawk Sparrow Legal handelt es sich um einen robusten Scooter mit einem breiten und rutschfesten Trittbrett. Bei Fahrverhalten und Fahrkomfort ist der E-Scooter eine nur mittelmäßige Wahl. So lockerten sich die Griffe bei den Testfahrten und bei Nässe hat die Fußbremse nicht gut funktioniert. Da die Lenkerhöhe zudem fix ist, lässt er sich nicht an die Körpergröße anpassen. Lenker und Steuerrohr bleiben beim Zusammenklappen zudem lose und arretieren nicht, das ist beim Tragen recht nervig.«

  • Fahren: 2,9 - befriedigend
  • Handhabung: 3,4 - befriedigend
  • Haltbarkeit: 2,2 - gut
  • Sicherheit: 2,6 - befriedigend
  • Schadstoffe: 1,0 - sehr gut
3
SXT Buddy V2 (eKFV-Version) schwarz

SXT Buddy V2 (eKFV-Version) schwarz

4,6 - mangelhaft

»Der SXT Buddy V2 in der eKFV-Version ist nicht empfehlenswert im Auslieferungszustand. In den Griffen konnten polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe nachgewiesen werden, diese stehen im Verdacht Krebs zu erregen. Wer den E-Scooter aufgrund seiner robusten Bauweise und dem sicheren Fahrverhalten dennoch erwerben möchte, sollte daher die Griffe tauschen. Die Lenkerhöhe bleibt aber auch dann starr und nicht verstellbar.«

  • Fahren: 2,3 - gut
  • Handhabung: 3,2 - befriedigend
  • Haltbarkeit: 1,9 - gut
  • Sicherheit: 2,1 - gut
  • Schadstoffe: 4,6 - mangelhaft

ab 728,99

11 Angebote

4
iconBIT IK-1972K Tracer

iconBIT IK-1972K Tracer

4,9 - mangelhaft

»Der iconBIT IK-1972K Tracer kommt mit einer elektronischen Vorderradbremse daher, welche für das zulässige Gesamtgewicht nicht ausreichend Bremskraft zur Verfügung stellt. In Sachen Sicherheit ist damit eine nur mangelhafte Bewertung möglich. Um mit der Fußbremse zum stehen zu kommen, ist viel Kraft notwendig. Zudem ist das Fahrverhalten mit diesem eScooter teils etwas unruhig, die Lenkstange etwas wackelig und die Verarbeitung nicht optimal.«

  • Fahren: 3,0 - befriedigend
  • Handhabung: 3,3 - befriedigend
  • Haltbarkeit: 3,0 - befriedigend
  • Sicherheit: 4,9 - mangelhaft
  • Schadstoffe: 1,6 - gut
5
Moovi StVO

Moovi StVO

5,0 - mangelhaft

»Der Moovi StVO fällt im Test gleich doppelt durch. Zum einen bietet er mit seiner elektronischen Hinterradbremse nicht genügend Sicherheit und Bremskraft. Zum anderen ist in den Griffen krebsverdächtiges Naphtalin enthalten, ebenso wie ein Weichmacher, welcher sich in Tierversuchen als leberschädigend erwiesen hat. Weiterhin bietet er nur kleine Räder, eine schmale Trittfläche und eine instabile Konstruktion, sodass das Fahrverhalten generell als unsicher gewertet werden muss. Auch ist die Reichweite mit nur 12 Kilometer sehr kurz.«

  • Fahren: 3,3 - befriedigend
  • Handhabung: 2,9 - befriedigend
  • Haltbarkeit: 2,9 - befriedigend
  • Sicherheit: 5,0 - mangelhaft
  • Schadstoffe: 4,7 - mangelhaft

ab 569,00

2 Angebote

5
SoFlow SO2

SoFlow SO2

5,0 - mangelhaft

»Der SoFlow SO2 bietet die besten Fahreigenschaften, eine sehr gute Beleuchtung und der entnehmbare Akku bietet die größte Reichweite in diesem Test. Umso ärgerlicher, dass dieser eScooter in Sachen Haltbarkeit nicht überzeugt. Die Verschraubung des Klappmechanismus ist im Belastungstest nach 14 Kilometern gerissen und der Scooter klappt zusammen. Beim zweiten Testexemplar riss diese schon nach 11 Kilometern. Auch löste sich die rutschfeste Matte der Trittfläche im Test.«

  • Fahren: 2,0 - gut
  • Handhabung: 3,1 - befriedigend
  • Haltbarkeit: 5,0 - mangelhaft
  • Sicherheit: 1,9 - gut
  • Schadstoffe: 2,6 - befriedigend
5
Trekstor e.Gear EG3178

Trekstor e.Gear EG3178

5,0 - mangelhaft

»Der Trekstor e.Gear EG3178 ist leider der Bruchpilot unter den E-Scootern in diesem Test. Der Holm zwischen dem Tritt und der Lenkerstange ist nach rund 16 Kilometern gebrochen und der Roller ist in sich zusammengeklappt. Beim zweiten Testmodell ist dies gar schon nach 2,5 Kilometern passiert. Wenn dies auf der Straße der Fall sein sollte, dann wird es richtig gefährlich. Auch ist die elektronische Vorderradbremse hier zu schwach dimensioniert um den Scooter sicher zum stehen zu bringen.«

  • Fahren: 2,5 - gut
  • Handhabung: 3,4 - befriedigend
  • Haltbarkeit: 5,0 - mangelhaft
  • Sicherheit: 5,0 - mangelhaft
  • Schadstoffe: 1,0 - sehr gut

ab 499,00

4 Angebote