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6 günstige TV-Riesen mit Smart TV im Test

SFT

09/2017 - SFT

Wer sich heute einen neuen Fernseher wünscht, tut dies oftmals auch aufgrund der vielen smarten Möglichkeiten der aktuellen TV-Generation. Heute sind Notebook oder PC für viele kleine Dinge aufgrund moderner Fernseher nicht mehr notwendig, wobei durch viele Apps und Mediatheken das Angebot an Unterhaltung schier unermesslich ist. 6 günstige Smart TVs unter 1.000 Euro stellt SFT vor.

"Clever sind die meisten TVs. Wir haben ein paar besonders preiswerte Exemplare gefunden."

Grundig 55 GFB 7668

ohne Note

»Wie sämtliche Branchenriesen hat auch Grundig ein eigens entwickeltes Betriebssystem mit dem komplexen Namen Smart Inter@ctive TV 4.0 Plus. Beim Start der smarten Oberfläche bekommt sein Anwender etliche Apps auf einem dunklen Layout angezeigt – und die Auswahl ist nicht zu verachten. Bis auf Amazon Video sind alle großen und wichtigen Streamingdienste am Start. Hinzu kommen diverse Mediatheken. Bildtechnisch macht der TV seine Sache ordentlich, wobei man für den günstigen Preis nur Full-HD-Auflösung und kein HDR bekommt.«

Hisense H50N6800

ohne Note

»Vor nicht allzu langer Zeit, genauer in der Ausgabe 07/17, hatten wir die 55-Zoll-Variante dieses TVs im Heft. Mit einer Note von 1,7 schnitt der Fernseher gut ab. Das Interessante ist: Der TV zählt bei Hisense mit zur Oberklasse. Aber wann hat man für ein hochklassiges Modell schon mal unter 1.000 Euro bezahlt? Voll des Lobes waren wir vor allem ob des Betriebssystems. Vidaa U ist optimal geeignet, um Einsteigern die Welt des smarten Fernsehens zu eröffnen. Nicht nur vermeidet das OS unnötigen Schnickschnack, es arbeitet auch zügig und wahrt die Übersicht, was Neulingen enorm hilft. Apps haben wir auch keine vermisst. Der Fernseher selbst befindet sich bildtechnisch im Mittelfeld, kommt aber immerhin mit der Kontrasterweiterung HDR.«

LG 49UH6509

ohne Note

»WebOS ist bereits seit vielen Jahren Teil der meisten LG-Fernseher. Bereits Anfang 2013 kauften die Koreaner die Software. Zuvor war sie als Open-Source-Programm von HP freigegeben worden. Was bei diesem Betriebssystem gleich ins Auge fällt, ist der bunte Look. An der Unterseite des Bildschirm angepinnt sind favorisierte Apps sowie Schnellzugriffe auf diverse Modi und Optionen. In Bezug auf die Programme lässt WebOS nichts vermissen. Auf LGs Modell 49H6509 bekommen Sie die Software relativ günstig in Verbindung mit einem ordentlichen TV, der sogar mit HDR protzen darf.«

Panasonic TX-49DXW654

ohne Note

»Über einige Jahre hinweg haben sich die Japaner mit Firefox zusammen getan und deren Betriebssystem in ihre TVs implementiert. Im Februar diesen Jahres war der Fuchs dann aber endgültig ausgebrannt und Panasonic hat sich die Oberfläche zu eigen gemacht. Das Programm selbst besticht mit schlichter Eleganz. Auf dem Home-Bildschirm lassen sich allerlei Apps, Optionen und Abkürzungen anbringen, sodass jeder Benutzer sich seine Wunscheinstellungen zurecht basteln kann. Hier arbeitet Panasonic mit großen, bunten Icons. Der Fernseher selbst ist im Übrigen auch einsteigerfreundlich: Ab Werk zeigt das Bild eine sehr gute Qualität und die Bedienung ist anwenderfreundlich und ohne große Schnörkel gehalten.«

Samsung UE55MU6179

ohne Note

»Am Tizen-Betriebssystem arbeiteten einst große Namen: Intel und Linux. Im September 2013 gab Samsung bekannt, das OS auf etliche seiner Geräte unterbringen zu wollen, um eine möglichst weitläufige Vernetzung zu gewährleisten. Der Rest ist Geschichte und Besitzer eines TVs aus den südkoreanischen Produktionsreihen wollen Tizen nicht missen. Besonders der damit einhergehende Smart Hub bietet eine Vielzahl an Apps und Erweiterungsmöglichkeiten. Im Rahmen des UE55MU6179 gehört das Betriebssystem zu einem brandneuen Fernseher, der nicht nur detailreiche UHDAuflösung ins heimische Kino bringt, sondern auch HDR verarbeiten kann. Dadurch entsteht ein plastisches Bild mit weitreichenden Kontrasten und einer mannigfaltigen Farbpalette. Für Einsteiger im Bereich Smart-TVs gibt es kaum ein besseres Paket.«

Sony KD-55XE7005

ohne Note

»Zugegeben: Sony ist nicht der einzige Hersteller, der in Kooperation mit Android deren Betriebssystem unter der Haube hat. Auch die Mitbewerber von Sharp, Philips oder Nvidia (im Rahmen des Nvidia Shield) sind mit von der Partie. Zwar mag die gesamte Oberfläche nicht so überschaubar wie die der Konkurrenz sein, dafür beeindruckt der grüne Androide mit einer riesigen Vielfalt an Apps und Möglichkeiten. Natürlich sind Netflix, Amazon Video und Maxdome sowie weitere Streamingdienste vorhanden, aber auch Hobbyzocker kommen mit kleinen Spielchen auf ihre Kosten. Die Spracheingabe – sofern vom TV-Hersteller vorgesehen – funktioniert tadellos und findet dank Google-Suche nahezu alles. Selbst die anfänglichen Kinderkrankheiten des OS wurden mittlerweile behoben. Wer die Einstiegshürde genommen hat und ohnehin mit seinem Google-Konto hinreichend vernetzt ist, wird das Betriebssystem nicht mehr missen wollen. Bei Sony ist in diesem Jahr jeder Fernseher mit Android TV ausgestattet. Beim Modell KD-55XE7005 gesellen sich weitere Vorteile hinzu. Für unter 1.000 Euro bekommen Sie unter anderem ein leuchtstarkes und detailverliebtes Bild mit Sonys potentem Prozessor auf der Platine. HDR ist da natürlich eine Selbstverständlichkeit. Auch optisch weiß der Fernseher zu überzeugen, haben die Japaner hier doch auf bewussten Minimalismus gesetzt. In seiner Gesamtheit ist der 55-Zöller ein rentables Gesamtpaket.«