Kategorien

7 Oberklasse-Stative bis 800 Euro im Test

Foto Magazin

08/2019 - Foto Magazin

Ein altbekannter Spruch lautet: "Wer billig kauft, kauft zweimal." Was auch bei vielen anderen Produkten aus dem Bereich Fotografie gilt, gilt für Stative umso mehr. Beim Stativkauf spielen eine ganze Reihe an Faktoren eine wichtige Rolle, neben der Stabilität sind die vor allem die Verarbeitung und die Bedienung. Wie teuer aber muss ein professionelles Modell denn sein? FotoMagazin ist dieser Frage auf den Grund gegangen und hat sich sieben Stative der gehobenen Preisklasse genauer angesehen.

"Ein hochwertiges Stativ hält ein Fotografenleben lang. Bei einer so langfristigen Kaufentscheidung lohnt es sich, etwas genauer hinzusehen - und bei Bedarf auf etwas tiefer in die Tasche zu greifen."

Berlebach Report 332

ohne Note

»Das Berlebach Report 332 stellt in diesem Vergleichstest die beste Alternative dar, ist aber gleichzeitig auch nicht für jeden Fotografen eine geeignete Wahl. So ist es sehr schwer und die Maße sind weniger für den mobilen Einsatz geeignet. Darüber hinaus jedoch bietet es eine extreme Stabilität, die Verarbeitung ist toll und auch die Ausstattung bewegt sich auf einem guten Niveau.«

ab 251,00

2 Angebote

Feisol CT-3372 Rapid

ohne Note

»Besonders filigran ist das Feisol CT-3372 Rapid sicher nicht, vielmehr ist es riesig und massiv. Dank schön gemusterter Kohlefaser ist es mit 2,7 Kilogramm dennoch erstaunlich leicht. 2,60 maximale Höhe ist sehr beachtlich, wobei dieser Koloss vor allem auch von seiner starken Stabilität profitiert. Zudem bietet das Stativ eine sehr gute Verarbeitung und eine tolle Ausstattung. Schade wiederum, dass sich die Schnellwechselplatte nur mit Münze oder Schraubendrehen festziehen lässt. Der Drehverschluss der Mittelsäule lässt sich dank Ärmchen deutlich einfacher bedienen.«

575,95

1 Angebot

Gitzo Traveler GT0545T

ohne Note

»Das Gitzo Traveler GT0545T kommt mit einer etwas bescheidenden Ausstattung daher, so fehlt es an Kältegriffen ebenso, wie an Spikes in den Füßen. Mit nur 1,3 Kilogramm und einem Packmaß von nur 36,5 cm ist es aber gerade unterwegs eine tolle Alternative. Die Stabilität bewegt sich auf einem guten Niveau, mit ausgezogener Mittelsäule ist die Wertung in diesem Bereich noch etwas besser. Wie von einem Premium-Produkt zu erwarten, gibt es bei der Verarbeitung nichts zu beanstanden, alles sehr stabil und sauber gefertigt.«

ab 469,00

4 Angebote

Manfrotto MT055CXPRO4

ohne Note

»Das Manfrotto MT055CXPRO4 kommt mit einem Kugelkopf und einem Getriebeneiger ins Testlabor. Leider hat letzterer nur eine maximale Traglast von 4 kg, hinsichtlich der Stabilität müssen so Abzüge gemacht werden. Abgesehen von der Maximallast kann man den Getriebeneiger aber voll empfehlen, die Einstellung gelingt schnell und präzise, für Studio- und Architektur-Fotografen somit eine prima Wahl. Die Ausstattung lässt Kältegriffe, Spikes und eine Einbeinfunktion vermissen.«

ab 330,60

7 Angebote

Novoflex TrioPod C2844

ohne Note

»Das Novoflex TrioPod C2844 zeichnet sich durch eine moderne und minimalistische, zu jeder Zeit hochwertige Bauweise aus. Novoflex-Stative lassen sich individuell zusammenstellen, wobei hier Triopod Minibeine für bodennahe Aufnahme beiliegen. Die Ausstattung dieses Stativs ist aber generell vergleichsweise bescheiden, sodass man auch auf einen Stativkopf mit Schnellwechselplatte verzichten muss. Der minimalistische MagicBall lässt sich jedoch einfach und überzeugend bedienen. Aufgrund der fehlenden Mittelsäule war eine komplette Messung in Sachen Stabilität nicht möglich.«

ab 434,79

2 Angebote

Rollei Lion Rock Traveler S Carbon

ohne Note

»Beim Rollei Lion Rock Traveler S handelt es sich um ein kompaktes Stativ, welches vor allem auch für Reisefotografen eine interessante Alternative ist. Es wiegt nur 1,25 Kilogramm und besitzt ein Transportmaß von 40 cm, wobei auch die sehr gute Verarbeitung und die Ausstattung überzeugen. Lediglich eine Einbeinfunktion gut es hier nicht. Auch könnte die Stabilität mit ausgezogener Mittelsäule besser sein.«

ab 639,00

4 Angebote

Vanguard Alta Pro 2+ 263CGHT

ohne Note

»Das Vanguard Alta Pro 2+ 263CGHT ist nicht nur die günstigste Alternative in diesem Testfeld, sondern mit seinem Pistolengriff-Kugelkopf auch ein echter Exot. Damit lässt sich die Kamera gut ausrichten und zudem kann per Abzug direkt ausgelöst werden. Gerade bei Aufnahmen wo der Motiv verfolgt werden soll und währenddessen ausgelöst werden muss, ist dies eine durchaus praktische Alternative. In Sachen Stabilität und Bedienung kann das Vanguard jedoch nicht mit der teureren Konkurrenz mithalten. Die Ausstattung mit klappbarer Mittelsäule und Zubehörgewinde an der Schulter kann sich aber durchaus sehen lassen.«

ab 436,94

4 Angebote