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8 flache Gaming-Notebooks mit High-End-GPU

CT Magazin

10/2019 - CT Magazin

Nach über zwei Jahren Stillstand in Sachen mobiler Grafikchips, gibt es jetzt für Gamer neue Alternativen. Alle Hersteller bringen nun neue Gaming-Boliden mit GPUs der GeForce-RTX-20-Generation auf den Markt. Was diese können verrät der aktuelle Test von C`t.

"Aktuelle Gaming-Notebooks mit GeForce-RTX-GPUs sind nicht zwangsläufig dicke Klopper: Unser Testfeld zeigt, dass man viel 3D-Performance auch aus dünnen, zwei Kilogramm leichten Geräten bekommt."

Acer Predator Triton 500 (PT515-51-73G6), Notebook schwarz, Windows 10 Home 64-Bit

ohne Note

»Als eines der ersten Notebooks mit einem Netzwerkchip für mehr als 1 GBit/s schafft das Acer Predator Triton 500 bis zu 2,5 GBit/s. Damit dies tatsächlich aber auch genutzt werden kann, müssen auch Switches und Router entsprechende Datenraten liefern können, dies ist aktuell eher selten der Fall. Beim Booten zeigt das Notebook eine Licht- und Soundshow, im BIOS kann man zumindest den Sound abstellen wenn er stört. Die Performance ist eines Gaming-Notebooks würdig, wobei auch die leistungsstarke GeForce RTX 2080 in das Gesamtbild passt. Die schwache Laufzeit des Akkus sollte jedoch ebenso bedacht werden, wie die hohe Lautstärke unter Last.«

  • 2,5-GBit/s-LAN
  • G-Sync-Display
  • mit Turbo-Taste sehr laut
  • geringe Akkulaufzeit

Asus ROG Zephyrus S GX531GM-ES037T

ohne Note

»Damit man in trotz eines sehr flachen Gehäuses trotzdem viel Volumen für das Kühlsystem anbieten kann, hat man sich beim Asus ROG Zephyrus S GX531 von der klassischen Anordnung der Komponenten abwandt. So befindet sich die Tastatur ganz vorne, das Touchpad recht daneben. Mit dem flachen Rumpf ist es zudem gut möglich den Schreibtisch als Handballenauflage zu verwenden. Beim Hochklappen des Bildschirms wird die Bodenklappe hinten wenige Millimeter nach unten weg gedrückt, dies verschafft dem Lüfter noch mehr Platz. Leider sind die Lüfter hier jedoch immer hörbar und auch die Laufzeit des Akkus nicht sonderlich überzeugend.«

  • geringes Gewicht
  • große SSD
  • Lüfter immer hörbar
  • geringe Akkulaufzeit

ab 1.543,22

3 Angebote

Dell Alienware m17 XW6MJ

ohne Note

»Das Dell Alienware m17 ist das teuerste Modell im Testfeld, das schwerste ebenso. Der merklich größere Bildschirm im Vergleich zum Vorgänger ist ein klarer Vorteil, bei der Performance ist das zusätzliche Volumen jedoch kein großer Mehrwert gegenüber der Konkurrenz in diesem Testfeld. Ein Pluspunkt des Dell Notebooks ist der gebotene Vor-Ort-Service, wegschicken muss man das Gerät so bei Problemen nicht. Die Lüfter sind bei wenig Last leise, bei kurzen Lastspitzen werden sie dann aber schon deutlich hörbarer.«

  • viel Bildschirmfläche
  • Vor-Ort-Service
  • sehr teuer
  • nur 60-Hz-Panel

ab 2.159,90

2 Angebote

HP Omen 15-dc1003ng (6AX56EA#ABD)

ohne Note

»Mit rund 2000 Euro ist das HP Omen 15 das günstigste Modell im Testfeld, erkauft sich den geringen Preis jedoch mit einer vergleichsweise spärlichen Speicherausstattung. Neben der kleinen 256 GB SSD steht nur eine 1 TB HDD zur Verfügung, für kurze Ladezeiten bei Spielen ist dies nicht optimal. Dafür kann das Notebook wiederum mit dem höchsten WLAN-Datendurchsatz unter allen Testkandidaten aufwarten. Das dicke und schwere Gehäuse ist hingegen kein Highlight, zumal man den Lüfter sogar bei sehr geringer Last immer hört.«

  • hoher WLAN-Durchsatz
  • optional mit G-Sync
  • dickes, schweres Gehäuse
  • Lüfter immer hörbar

ab 915,97

7 Angebote

Razer Blade 15 RZ09-02386G92-R3G1

ohne Note

»Das Razer Blade 15 kommt in bekanntem Design daher, das Gehäuse aus Metall, klare Linien, großes Touchpad, feine Lautsprechergitter und die Tastatur ohne Ziffernblock. Dank IR-Kamera kann man sich per Windows Hello einloggen, eine RJ45-Buchse für LAN fehlt jedoch. Im Vergleich zu den Konkurrenten im Test muss man zudem ein paar Abstriche in Sachen CPU-Performance machen, Razer bremst die Turbo-Taktraten früh ein. Die langen Laufzeiten des Akkus und die leise Arbeitsweise des Lüfters wiederum ist positiv aufgefallen.«

  • lange Laufzeit
  • leise Lüfter
  • geringe CPU-Performance
  • fragwürdige "Hilfsprogramme"

ab 1.899,00

6 Angebote

XMG Schenker XMG NEO 15 - M18wwb Gaming 144 Hz 15,6

ohne Note

»Die Tastatur des Schenker XMG NEO 15 ist groß und bietet viel Platz, beispielsweise für den zusätzlichen Ziffernblock. Sie bietet viel Hub und präzise Druckpunkte, quittiert jedoch jedes Klicken mit einem hörbaren Geräusch. Die Leistungsaufnahme des Notebooks ist die geringste im Testfeld, zumal das Notebook mit mehr als 6 Stunden eine ordentliche Laufzeit anbieten kann. Das Schenker XMG NEO 15 lässt sich im hauseigenen Wegshop zudem ganz nach Wunsch zusammenstellen bezüglich der SSD und des Arbeitsspeichers.«

  • niedriger Energieverbrauch
  • konfigurierbar
  • laute Tastatur
  • sehr laute Lüfter bei Rechenlast