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7 SATA-SSD Festplatten im Vergleichstest

CT Magazin

21/2017 - CT Magazin

Wenn Sie ihrem etwas in die Tage gekommenen und vor allem langsamen PC Beine machen wollen, stellen SATA-SSDs weiterhin die beste Alternative dar. C`t hat sich dies zum Anlass genommen und 7 SATA-SSDs zum Test geladen.

"In der Praxis bringen PCIe-SSDs einen Desktop-Rechner kaum mehr in Schwung als die bewährten SATA-SSDs. Grund genug, wieder mal eine Reihe aktueller SATA-SSDs auf den Prüfstand zu bitten."

Adata Ultimate SU900 512GB

ohne Note

»Adata ist der einzige Hersteller, der zu seiner SSD noch einen Einbaurahmen für 3,5-Zoll-Schächte und einen Spacer mitliefert, der beim Einbau der 7 Millimeter hohen SSD in 9,5 Millimeter hohe Notebook-Halterungen hilft. Für Notebooks allerdings ist die SSD weniger gut geeignet, da sie im Ruhezustand knapp 1 Watt Leistung aufnimmt. Beim Schreiben auf eine leere SSD sorgt der SLC-Cache für hohe Schreibgeschwindigkeit; ist sie aber fast voll, sinkt die Geschwindigkeit auf knapp über 100 MByte/s ab. Für Vielschreiber ist die SSD dank ihrer hohen Ausdauer (Endurance) von 400 TBW gut geeignet – wenn man ihr etwas Platz lässt.«

  • hohe Endurance
  • lange Garantiefrist
  • hoher Ruhestromverbrauch

148,74

1 Angebot

Corsair Force LE200 480GB

ohne Note

»Die Force LE200 kommt ohne einen DRAM-Cache aus, der Controller Phison PS3111-S11 besitzt nur einen Kern und ist damit unter hohen Belastungen recht langsam. Dennoch kann die SSD mit dem rund 8 GByte großen Pseudo-SLC-Cache bei geringeren Belastungen hohe Geschwindigkeit erreichen. Ist der Cache aber erst einmal gefüllt, sinkt die Schreibleistung stark ab: Nur noch rund 200 MByte/s erreicht die Force LE200 mit unserem Benchmark-Programm H2benchw. Die Corsair SSD Toolbox bietet keine Möglichkeit, die Firmware der SSD zu aktualisieren, das Klon-Tool hat im Test nicht funktioniert.«

  • geringer Energieverbrauch
  • kurze Garantiedauer
  • langsames Löschen

Crucial BX 300 480 GB

ohne Note

»Crucial hat mit der BX300 einen guten Wurf hingelegt. Anders als der viel geschmähte Vorgänger BX200 arbeitet die SSD mit MLC-Speicher und ist damit auch beim Schreiben sehr flott; mit bis zu 520 MByte/s liegt sie unter den 500-GByte-Modellen an der Spitze. Die Größe von DRAM- und SLC-Cache ist wie üblich proportional zur SSD-Kapazität, bei unserem Testmuster mit 480 GByte sind es 512 MByte DRAM und rund 16 GByte SLC-Cache. Beim Schreiben aber fällt der Cache nicht ins Gewicht; die SSD schreibt auch bei hohem Füllstand sehr schnell. Aktuell ist die SSD noch teurer als die höherwertige MX300.«

  • schnell beim Schreiben
  • geringe Leistungsaufnahme im Standby
  • teuer

Kingston SSDNow A400 480GB

ohne Note

»Die Kingston A400 SSD gehört mit einem Straßenpreis von weniger als 150 Euro zu den Billigheimern. Unser Testexemplar arbeitete mit dem 2-Kanal-Controller Phison S11 und 2D-TLC-Speicher von Toshiba. Medien berichten zufolge hält sich Kingston jedoch die Option offen, das Modell mit einem anderen Controller oder anderem Flash-Speicher zu bestücken. Beim sequenziellen Lesen liegt die A400 SSD am Ende des Feldes, beim Schreiben und beim Zugriff auf zufällige Adressen aber kann sie gut mithalten. Vor dem versehentlichen Löschen der SSD über den SSD Manager schützt die notwendige Eingabe der letzten vier Stellen der Seriennummer.«

  • günstig
  • geringe Leistungsaufnahme im Betrieb
  • Komponenten könnten sich ändern

ab 20,76

17 Angebote

Mushkin Reactor Armor3D 480GB

ohne Note

»Mushkins Reactor Armor 3D ist die günstigste SSD in diesem Vergleich. Nicht einmal 140 Euro kostet sie laut unserem Preisvergleich, mehr als 60 Euro weniger als die BX300. Da musste Mushkin wohl an anderer Stelle sparen: Software für das Einspielen von Firmware-Updates oder zur Überwachung des SSD-Gesundheitszustands haben wir nicht gefunden. Mushkin nutzt in der Reactor Armor 3D keinen SLC-Cache zur Beschleunigung, sondern lediglich einen DRAM-Cache. So verändert sich die Schreibleistung auch bei voller SSD nicht; allerdings liegt sie mit gerade einmal 400 MByte/s hinter den anderen Kandidaten.«

  • sehr günstig
  • keine SSD-Toolbox
  • hoher Energieverbrauch

Sandisk Ultra 3D 1TB

ohne Note

»WD Blue 3D und SanDisk Ultra 3D sind nach Angaben des Herstellers praktisch baugleich – kein Wunder, SanDisk ist seit geraumer Zeit ein Tochterunternehmen von WD. Da WD uns unterschiedlich große Testmuster zur Verfügung stellte, ist ein Vergleich jedoch schwierig. Die Ultra 3D mit 1 TByte Kapazität ist beim Schreiben rund 100 MByte/s flotter als die nur halb so große Blue 3D; das dürfte an der doppelten Menge verbauter Flash-Chips liegen. Beide SSDs legen beim Schreiben nach rund der Hälfte der Kapazität noch einmal um rund 20 MByte/s zu – in der Praxis wird man davon jedoch kaum etwas bemerken.«

  • schnell bei kleinen Anforderungstiefen
  • geringer Ruhestromverbauch
  • kleine Version schreibt langsamer

ab 84,99

15 Angebote

Western Digital Blue SSD 3D 500GB 2.5

ohne Note

»WD Blue 3D und SanDisk Ultra 3D sind nach Angaben des Herstellers praktisch baugleich – kein Wunder, SanDisk ist seit geraumer Zeit ein Tochterunternehmen von WD. Da WD uns unterschiedlich große Testmuster zur Verfügung stellte, ist ein Vergleich jedoch schwierig. Die Ultra 3D mit 1 TByte Kapazität ist beim Schreiben rund 100 MByte/s flotter als die nur halb so große Blue 3D; das dürfte an der doppelten Menge verbauter Flash-Chips liegen. Beide SSDs legen beim Schreiben nach rund der Hälfte der Kapazität noch einmal um rund 20 MByte/s zu – in der Praxis wird man davon jedoch kaum etwas bemerken.«

  • schnell bei kleinen Anforderungstiefen
  • geringer Ruhestromverbauch
  • kleine Version schreibt langsamer

ab 55,00

17 Angebote