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SATA- und PCIe-SSDs im Vergleichstest

CT Magazin

15/2016 - CT Magazin

Immer noch sind die SSDs deutlich teurer als alte HDDs, dafür bringen sie den PC jedoch richtig in Fahrt. Dafür reichen schon vergleichsweise günstige SSDs, schon Modelle für weniger als 60 Euro sind durchaus eine Alternative. C`t hat sich im aktuellen Test 8 SATA- und PCIe-SSDs genauer angesehen.

"SSDs sind die beste Möglichkeit, ein PC-System auf Touren zu bringen. Dazu taugen günstige SATA-SSDs ? flotter, aber auch teurer sind SSDs mit PCIe-Schnittstelle."

Crucial Technology MX300 SSD (2,5 Zoll) 750GB SATA

ohne Note

»Bei der MX300 handelt es sich um die erste 3D-NAND aus dem Hause Crucial. Diese legt eine hohe Leistung beim Schreiben und Lesen an den Tag, mit einer Kapazität von 750 GByte ist sie aktuell jedoch nur für die wenigsten Nutzer interessant. Die SSD-Festplatte unterstützt die AES-Verschlüsselung und auch die eDrive-Kompatibilität ist eine Stärke. Auf der Habenseite steht zudem der im Karton befindliche Gutschein für eine Vollversion von Acronis TrueImage für den Umzug auf die SSD.«

  • hohe Geschwindigkeit
  • eDrive-kompatibel
  • geringe Leerlaufleistungsaufnahme

Kingston SSDNow UV400 480 GB

ohne Note

»Nur etwas mehr als 100 Euro muss man für die Kingston SSDNow UV400 derzeit hinlegen, damit handelt es sich um die günstigste 500 GB SSD im Testfeld. Dies ist aber auch an den Messwerten eindeutig zu erkennen. Bereits nach wenigen Sekunden unter Volllast bricht die Schreibleistung ein. Dies ist für den Büro-PC nicht groß von Bedeutung, zum Filme Schneiden ist die SSD jedoch nicht die beste Wahl. Zudem erkannte das von der Kingston-Seite angebotene Tool die Software nicht.«

  • günstig
  • hohe Leerlaufleistungsaufnahme
  • langsam beim Schreiben

ab 157,00

2 Angebote

OCZ RD400A Series NVME AIC 512G

ohne Note

»Unter den SSDs in diesem Vergleich ist die OCZ RD400 die schnellste Alternative, unabhängig davon ob Toshiba oder OCZ darauf steht. Dabei verwirrt allenfalls die Tatsache, das Toshiba noch nicht alle Tools mit dem neuen Namen versehen hat. Die SSD-Utility zum sicheren Löschen der SSD ist ein passendes Beispiel dafür. Wer ein Mainboard mit NVMe-fähigem M.2-Slot besitzt, kann auch zur 30 Euro günstigeren M.2-Version greifen.«

  • lange Garantie
  • sehr hohe Schreib- und Leseleistungen
  • teuer

Plextor PX-256M7VG-2280 256GB

ohne Note

»Die M7V aus dem Hause Plextor gibt es in zwei Versionen, die SSD im 2,5 Zoll Gehäuse und als M.2 Version. Die M.2 Version ist beim Lesen etwas langsamer unterwegs, beim Schreiben wiederum etwas schneller. Alles in allem liefert die Plextor eine Leistung die sich in etwa im Mittelfeld bewegt. Wer ein höheres Tempo beim Schreiben auf die SSD wünscht, kann die Beschleunigungssoftware Plex-Turbo und Teile des RAM-Speicher nutzen. Tut man dies, gehen bei einem Stromausfall die Daten dann jedoch verloren.«

  • 2,5-Zoll- und M.2-Version
  • mittlere Schreibleistung
  • hohe Leerlaufleistungsaufnahme

Samsung SSD 750 Evo 250 GB

ohne Note

»Mehr als 25 Prozent günstiger als die beliebte 850 EVO schickt Samsung mit der SSD 750 Evo eine Einsteiger-SSD ins Rennen. Diese ist nur unmerklich langsamer als der große Bruder, zumal auch das bekannte SSD-Tool Magician und die Umzugssoftware zur Verfügung stehen. Zudem ist es möglich Daten mit Bitlocker zu verschlüsseln, günstigere Alternativen gibt es nicht mit diesen Qualitäten. Die Endurance ist zwar gering, für das Büro und Notebooks reicht dies jedoch.«

  • hohe Lesegeschwindigkeit
  • geringe Leerlaufleistungsaufnahme
  • geringe Endurance

SanDisk Z410 240 GB

ohne Note

»SanDisk hat mit der Z410 eine einfache SSD im Angebot, welche vor allem über den Preis die Gunst des Kunden erreichen soll. In diesem Vergleich erweist sie sich als die schwächste Wahl beim Schreiben von Daten, dies gilt sowohl für die sequentiellen als auch zufälligen Adressen. Für den Einsatz in einem einfachen Büro-PC ist sie dennoch geeignet, große Bild- und Videodateien sollten dabei jedoch nicht im Spiel sein. Die geringe Leerlaufleistung wiederum ist vorbildlich.«

  • geringe Leerlaufleistungsaufnahme
  • geringe Endurance
  • geringe Schreibleistung

Zotac SSD SONIX P3400 PCIe SSD 480GB Gen3x4 NVMe 1

ohne Note

»Mit der Sonix liefert Zotac ein gelungenes Debüt auf dem SSD-Markt ab. Es handelt sich hier um eine PCIe-SSD mit einer Lesegeschwindigkeit von bis zu 2 GB/s. Bei langen Schreibvorgängen bricht das Tempo jedoch trotz einer großen Kühlkörpers etwas ein. Eine Installation mit dem Zotac eigenen Treiber unter Windows 10 ist nicht möglich, hier muss man auf die Windows-eigenen Treiber zurückgreifen. Sicher löschen lässt sich die SSD unter Windows 10 damit jedoch nicht.«

  • sehr hohe Endurance
  • sehr hohe Schreib- und Leseleistungen
  • teuer