CT Magazin - 6 Sets mit Wi-Fi 7 Testsieger

6 Sets mit Wi-Fi 7 im Test-Vergleich von CT Magazin

CT Magazin

11/2025 - CT Magazin

Was bringen Mesh-Systeme mit Wi-Fi 7 wirklich?

Mit Wi-Fi 7 versprechen Hersteller hohe Geschwindigkeiten und mehr Stabilität im Heimnetz. Im Test hat c’t sechs aktuelle Mesh-Systeme verglichen – mit teils deutlichen Unterschieden bei Ausstattung, Tempo und Komfort.

Warum ist das 6-Gigahertz-Band so wichtig?

Wi-Fi 7 kann im neuen 6-Gigahertz-Band besonders hohe Datenraten erzielen – vorausgesetzt, die Geräte unterstützen dieses Band auch. Im Test war das nicht bei allen Systemen der Fall. Fehlt die 6-GHz-Unterstützung, bleibt ein wesentlicher Vorteil von Wi-Fi 7 ungenutzt. Systeme ohne dieses Band arbeiten weiterhin im bereits stark genutzten 2,4- und 5-GHz-Bereich.

Welche Rolle spielt der Backbone-Durchsatz?

Im Mesh-Betrieb entscheidet der Datentransfer zwischen Router- und Repeater-Knoten darüber, wie viel Geschwindigkeit letztlich beim Endgerät ankommt. Systeme wie das TP-Link Deco BE65 und Asus ZenWiFi BT8 zeigten hier besonders hohe Werte. Wer die beste Leistung will, sollte den Repeater per Kabel mit dem Router verbinden – das beschleunigte im Test viele Systeme deutlich.

Wie energiehungrig sind die Geräte?

Zwischen Stromsparen und Spitzenleistung gibt es einen Zielkonflikt. Je mehr Funkmodule und leistungsfähige Anschlüsse, desto höher der Stromverbrauch. Am genügsamsten zeigte sich Amazons eero 7, allerdings bei reduzierter Funkleistung und ohne 6-GHz-Unterstützung. Das Ubiquiti-Kit verbrauchte am meisten, bietet dafür aber Profi-Funktionen.

Wie einfach ist die Einrichtung?

Fast alle Kandidaten setzen auf App-basierte Einrichtung. Das klappt meist gut, allerdings bieten nur wenige Systeme auch im Browser Zugriff auf erweiterte Einstellungen. Die Fritzbox bleibt hier besonders vielseitig, während TP-Link und Mercusys im Browser-Modus eher auf Statusanzeigen setzen.

Und wie sieht es mit IPv6 und IPTV aus?

Die IPv6-Unterstützung ist durchwachsen. Nur Fritz überzeugte mit einer konsequenten Umsetzung – inklusive DynDNS und funktionierenden Portfreigaben. Andere Systeme tun sich schwer, besonders wenn sich IPv6-Adressen ändern. Beim IPTV-Test zeigten ebenfalls nicht alle Systeme die nötige Kompatibilität mit den Vorgaben der Deutschen Telekom.

nach oben