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CT Magazin CT Magazin - Ausgabe 20/2017

CT Magazin - Ausgabe 20/2017 (10 Tests)

Medion Erazer X7732 D

ohne Note

»Der kompakte Erazer folgt der Medion-Designsprache, kleidet eine Front allerdings in schicke Carbon-Optik. Der dreieckige Einschalter an der Vorderseite glimmt blau, ein paar blaue Lichtstreifen schimmern nach unten. Hinter drei Klappen an der Front, die sich auf Druck sanft öffnen, verbergen sich der DVD-Brenner, der Kartenleser, ein Wechselrahmen für ein 3,5"-Laufwerk sowie Audio- und USB-Anschlüsse. Die rückwärtige USB-C-Buchse schiebt Daten per SuperSpeed Plus mit bis zu 10 GBit/s über die Leitung. Die Seitenwand lässt sich nur mit Kraft nach hinten abziehen und fummelig wieder einsetzen. Medion scheint nicht zu erwarten, dass der Käufer im Inneren Hand anlegen will: Der Grafikkartenlüfter verdeckt einen der beiden freien PCIe-x1-Slots sowie die PCIe-SSD. Weil beide RAM-Steckplätze belegt sind, muss man vorhandenen Arbeitsspeicher beim Aufrüsten austauschen, anstatt ihn ergänzen zu können. Grafikkarten-Upgrades limitiert der 6-Pin-Anschluss des Netzteils. Zudem ist der x16-Slot nur mit acht PCIe-Lanes angebunden, was die Performance jedoch nur minimal bremst. Derzeit liefern die Komponenten der getesteten Variante für den angepeilten Einsatzzweck genug Performance: Aktuelle Spiele stellt die GeForce GTX 1060 auch mit vollen Details ruckelfrei dar und verfügt bei reduzierter Detailstufe über ausreichende Reserven für 2560 x 1440. Bis der Achtkern-Prozessor Ryzen 7 1700X wirklich an seine Grenzen stößt, dürfte noch einige Zeit vergehen. Der große Schwachpunkt des Systems ist das Kühlkonzept, das seinen Dienst jederzeit hörbar verrichtet. Immerhin bleibt der Erazer leiser als der Omen-PC. An den 0,8 Sone im Leerlauf hat die Grafikkarte, konkret ihr schnarrender Lüfter, großen Anteil. Immerhin bleibt der Quirl unter 3D-Last mit 1,2 Sone erträglich. Medions Zulieferer stülpt der GeForce GTX 1060 offenbar ein abgespecktes OEM-Design im billigen Plastikmantel aus Zeiten der GTX 670 über. Die stille Eleganz einer Founders Edition geht der GTX 1060 hier jedenfalls ab. Die Resteverwertung setzt sich beim CPU-Kühler fort, der eigentlich auf die Vorgängergeneration von AMDs APUs und CPUs gehört. Er agierte im Leerlauf noch recht leise, spielte sich unter CPU-Last mit 2,3 Sone in den Vordergrund und gröhlte im Duett mit dem Grafikkartenlüfter unter kombinierter Last mit 3,8 Sone die Messmikrofone an.«

  • leistungsfähig
  • preislich angemessen
  • PEG-Slot nur mit x8
  • laut unter Last

Softube Console 1

ohne Note

»Console 1 deckt rund 70 Prozent der Arbeitsschritte in einem Mix ab und kann diese dank des gelungenen Bedienkonzepts, der gut verarbeiteten Hardware und des exzellenten Sounds deutlich beschleunigen. Leider lassen sich bislang nur zwei DAWs fernsteuern: Presonus Studio One und Cakewalk Sonar. Da man Lautheit, Solo und Mute aber über das Plug-in einstellt, muss man bei anderen DAWs lediglich auf drei Send-Regler verzichten. Diese Einschränkungen sind zu verkraften, da man Reverb, Delay und andere Effekte sowieso per Maus am Bildschirm einstellt. So richtet sich Console 1 an Profis, die mit den genannten Channel-Strips und UAD-Effekten zügig arbeiten wollen.«

ab 375,00

2 Angebote

Garmin Virb 360

ohne Note

»Von der einfachen Bedienung einer Actioncam ist die Virb 360 beim Auspacken so weit entfernt wie eine Katze vom Veganismus: Die dreiknopfige Menüsteuerung braucht etwas Übung, bis man sie im Griff hat. Ist der gewünschte Foto- beziehungsweise Videomodus festgelegt, genügt zum Starten der Aufnahme der rastende Schiebeschalter auf der Seite der Kamera – oder ein Sprachbefehl. Abschaltbare Piepser und Leuchten geben Rückmeldung über Start und Ende der Aufnahmen sowie darüber, welche Objektive aufzeichnen. Für eine Bildkontrolle muss man auf ein Smartphone und die etwas instabile Virb-App zurückgreifen. Die Virb wird per WLAN mit dem Smartphone gekoppelt, entweder direkt oder über ein vorhandenes WLAN. Die Verzögerung zwischen Aufnahme und Wiedergabe auf dem Display ist spürbar, aber gering. Die Kamera filmt auf microSD-Karten bis zu 128 Gigabyte. Da die Kamera für die beiden Objektive jeweils auch Raw-Aufnahmen mit 30 Frames pro Sekunde in 4K auf den Massenspeicher schieben will, sind Karten mit der Tempoklasse 10 nötig (UHS-1).«

ab 564,53

14 Angebote

Hewlett-Packard HP PageWide Pro MFP 772z (Y3Z55B)

ohne Note

»Der HP PageWide Pro 777z für rund 3700 Euro spielt in einer Liga mit deutlich teureren Lasergeräten und übertrifft diese in puncto Geschwindigkeit und Druckkosten sogar. Die Laser-typische Wellung der Druck seiten tritt bei dem Tintengerät nicht auf, dafür kann er bei der Textdruckqualität nicht ganz mit Laserdruckern mithalten. Auch was Zuverlässigkeit angeht, muss sich die noch neue Drucktechnik erst beweisen.«

ab 3.795,39

6 Angebote

Wetek Play 2

ohne Note

»Ebenfalls keine Lösung fand sich zum Empfang der jetzt überwiegend verschlüsselten Pay-TV-Sender: Es gibt keinen Slot für die obligatorische Smartcard, weder intern noch zum Nachrüsten. Da inzwischen nur noch die öffentlich-rechtlichen Pay-TV-Sender unverschlüsselt senden, ist die Grundversorgung über die Fernsehantenne ohnehin gegenüber früher stark eingeschränkt. Insofern stellt sich für die Wetek Play 2 mit DVB-T2-Tuner die Frage nach dem Sinn – selbst wenn man über ausreichende Linux-Kenntnisse verfügt, um TV-Headend oder VDR per SSH mit handgeklöppelten Kanallisten zu versorgen. Als reiner Mediaplayer ohne Tuner ist die Wetek Play 2 aber durchaus interessant.«

TP-Link AC500

ohne Note

»Das Auranet-CAP-System lockt mit einfacher Einrichtung und hoher Access-Point-Kapazität zum kleinen Preis. Für vergleichbare Systeme verlangen andere Hersteller oft mehrere tausend Euro. Die Weboberfläche hat TP-Link einfach und übersichtlich gebaut, sodass Administratoren sich schnell einfinden und Funknetze konfigurieren können. Praktisch ist auch, dass Gastnetze nur wenige Klicks benötigen. Dennoch nimmt man mit dem AC500 deutliche Nachteile in Kauf, die auch die Verwaltung von wenigen Access Points schnell zum Albtraum machen können – insbesondere wenn Ausfälle andere Prozesse aufhalten. Damit der AC500 für die Kunden interessant wird, an die er sich eigentlich richtet, muss TP-Link nachbessern und die Firmware um wichtige Funktionen erweitern.«

ab 129,90

14 Angebote

Asus Prime X399-A

ohne Note

»Das Asus Prime X399-A ist ein attraktives Mainboard für AMD Ryzen Threadripper. Über die Vor- und Nachteile eines VRM-Lüfters lässt sich streiten – die Vorteile überwögen, würde Asus den Drehzahlregler schon in der Default-Einstellung des BIOS-Setup angenehmer einstellen.«

ab 288,99

7 Angebote

  • 1
  • 2

CT Magazin - Ausgabe 20/2017 (2 Testreihen)

9 Hybridradios im Test

20/2017

Getestet wurden: Auna Connect CD schwarz,Blaupunkt IRD 30 Internetradio- DAB+-Radio weiß,Hama DIR3115MS schwarz,Hama DIR3600MBT,Medion P85096 (MD 87516),Numan Two walnuss,Silvercrest Sird 14 C2 schwarz,TechniSat DigitRadio 520 weiß,TechniSat Digitradio 210 IR

Seit 1949 gibt es den analogen UKW-Rundfunk. Die längsten Tage dieses Empfangsstandards dürften damit jedoch bereits gezählt sein. Seit 2010 wird die Abschaltung zwar immer wieder verschoben,... [mehr]

4 Mainboards für AMD Ryzen Threadripper

20/2017

Getestet wurden: Asrock X399 Taichi,Asus ROG Zenith Extreme,Gigabyte X399 AORUS Gaming 7,MSI X399 Gaming PRO Carbon AC

Intel hat gehörige Konkurrenz bekommen, die Core X Prozessoren haben mit den Ryzen Modellen von AMD starke Nebenbuhler. Im Test der C`t mussten sich nun X399-Mainboards für AMD Ryzen Threadripper... [mehr]