Deadly Premonition (XBox 360) Test Xbox 360-Actionspiel
Deadly Premonition (XBox 360) Test
9 Testberichte aus Fachmagazinen
„So schlecht, dass es schon wieder gut ist. Ein echtes Kuriosum!“
„An "Deadly Premonition" werden sich sicherlich die Geister scheiden. Doch unsere Empfehlung lautet, dass ihr euch auf dieses Abenteuer unbedingt einlassen solltet. Wer die Nase rümpft, weil die Grafik und die Steuerung nicht perfekt sind, der hat sicherlich recht.
Doch lasst das nicht das einzige Bewertungskriterium sein, denn gerade "Deadly Premonition" ist ein Erlebnis, das weit entfernt von den zumeist seelenlosen Titeln anderer Publisher ist. Wer das Game aufgrund der nicht ganz zeitgemäßen Technik abtut, dem entgeht ein Spiel, das schon jetzt ein moderner Klassiker ist.“
„...zusammengeschustert, die Steuerung hakt manchmal und der Sound ist grauenhaft - trotzdem macht es Spaß, dieses Machwerk zu spielen. Wer 30 Euro übrig hat, sollte sich auf dieses Experiment einlassen.“
„Einzig und allein die Story weiß zu gefallen, ansonsten macht Deadly Premonition eigentlich alles falsch und will offenbar auch viel zu viel. Wieso kombiniert man ein Survival Horror-Spiel mit einer offenen Spielwelt? Gut, das hat mit Alan Wake recht gut geklappt, aber da waren die beiden Genres auch gut aufeinander abgestimmt. Hier wirkt es, als hätte man einfach den morgentlichen Kaffee entscheiden lassen, wie man beide Genres miteinander verbindet.“
„Mit singenden Kindern in blutigen Tentakelräumen, düsteren Zombie-Labyrinthen und rätselhaften Scheinrealitäten hat Deadly Premonition vielversprechende Horror-Anlagen. Allerdings steuert sich das Abenteuer träge, von den Stop&Go-Schießereien bis hin zu den hakeligen Autofahrten wird man schnell aller Elemente überdrüssig. Und auch die Aufgaben sind einfallslos: Man sammelt Schlüssel und bringt den Stadtbewohnern die Items, die sie suchen – nur gelegentlich gibt es eine Denkaufgabe zu bewältigen, denn Morgan kombiniert üblicherweise auf Knopfdruck mit seinen Profiler-Talenten.“
„...Gut 40 Stunden lassen sich in Greenvale verbringen - allerdings nur dann, wenn es nicht stört, dass beispielsweise die Taschenlampe direkt aus dem Körper des Helden strahlt oder man unfassbar träge Autofahrten und Kämpfe gegen Untote über sich ergehen lassen muss.“
„Kaum zu steuernde Reise ins Horror-Herz der verwirrenden Töne.“
„Ein so enges Verhältnis zwischen mir und einer höchst exzentrischen Hauptfigur wie dem unvergleichlichen Agent York zu schaffen, mir eine authentisch wirkende `Twin Peaks´-Spielwelt mit spannender Mainstory und vielen lohnenswert-geheimnisvollen Nebensträngen zu bieten und trotz all dieser Grausamkeiten stets auch etwas Humor zu bewahren ist - ganz egal ob mit oder ohne Prachtgrafik - eine Meisterleistung, die man speziell in der aktuellen Konsolengeneration bisher nur ganz selten mal geboten bekommen hat.“
„...Man löst geheimnisvolle Legenden auf, entdeckt Anspielungen auf Film und Spiel, spioniert und findet so ganz unmerklich den Groove dieses dissonanten Schlagers. Irgendwann verzeiht man ihm sogar die unausstehliche Steuerung; besonders die geradlinige Horroraction fordert ungemütlich viel Verständnis. Und nein: Deadly Premonition erweckt zu keinem Zeitpunkt den Eindruck eines guten Spiels. Mit seinem kauzigen Charme und vielen sympathischen Ideen ist es aber das beste B-Game des Jahres!“
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