Borderlands - uncut Test Xbox 360 Spiele
Bei der „Game-ZONE“ in der Ausgabe 11/2009 erreicht Borderlands – Uncut durch seine stimmungsvolles Szenario, der langen Spielzeit, der Menge an Waffen und der oft benötigten Taktik mit 8,7 von 10 Punkten ein sehr gutes Testurteil.
Borderlands - uncut Test
7 Testberichte aus Fachmagazinen
„...Einer der größten Wermutstropfen ist die KI, die Borderlands ein wenig Wind aus den Segeln nimmt. Dafür gibt´s den motivierenden 4-Spieler-Koop-Modus.“
„Für rund 20 Euro erhält man eine Erweiterung zum Hauptprogramm, die man kaufen kann, aber nicht muss. Denn verglichen mit aktuellen Budget-Titeln begeistert nur das erste Addon für rund vier Stunden. Danach muss man sich im sinnfreien Arena-Modus der zweiten Erweiterung vernügen. Genau das Richtige für hochgezüchtete Charaktere.“
„Es steht momentan definitiv kein Spiel im Handel, das wirklich in seinen Grundzügen identisch ist mit Borderlands. Unterm Strich ist es ein klassischer Shooter mit einer gut funktionierenden Grundarchitektur, dem noch eine anständige Brise RPG hinzugefügt und der dann auf Coop verkocht wurde.“
„Borderlands darf sich rühmen, die erste wirklich nahtlose Symbiose zwischen Ego-Shooter und Action-Rollenspiel gestemmt zu haben. Schade nur, dass es sowohl spielerisch als auch erzählerisch so viel Luft nach oben lässt!“
„Ego-Shooter und Rollenspiel wurden bereits in „Fallout 3“ erfolgreich verschmolzen. Das war für manchen Spieler aber zu viel Gelaber und zu wenig Geballer. Damit macht Borderlands konsequent Schluss.
Hier wird erst geschossen und auch dann nicht gefragt – ruppige Feuergefechte mit abgefahrenen Gegnern. Die Comic-hafte Darstellung der Spielumgebung trägt zur Atmosphäre bei, die äußerst realistischen Waffengeräusche erfreuen Shooter-Fans. Lediglich die teilweise happige Schwierigkeit und ein gewisser Mangel an Abwechslung trüben das Bild. Aber nur ein wenig. Das ist immer noch „gut“.“
„Borderlands bietet für Solo-Spieler eigentlich nicht viel: Die Story ist dünn und vernachlässigbar, der Charakterausbau nicht komplex genug und die Spielwelt durch ihr weniges Treiben in den Siedlungen recht leblos. Wo Borderlands allerdings seine Stärken ausspielt ist der Multiplayer und das süchtig machende Diablo-Prinzip der immer besseren Ausrüstungsgegenstände. Auch die Präsentation verleiht dem Spiel ein besonderes Flair. Wer also gerne mit Freunden loszieht, wird viel Spaß bei dem Titel haben, Solisten werden auch mit diesem Genremix nicht glücklich.“
„Betrachtet man den Mix aus Shooter und Rollenspiel, dann ist Borderlands kein besonders auffälliges Produkt: Die Spielwelt ist erschreckend leer, die Feinde Standardware, die Aufträge wiederholen sich oft und die RPG-Elemente zeigen sich arg begrenzt. Dennoch entwickelt sich schnell das für Action-Rollenspiele typische und süchtig machende Prinzip: „Ach komm, ich mach noch den einen Auftrag und steige noch schnell einen Level auf.“ Schon ist eine Nacht durchgespielt.“
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