Naughty Bear (PS3) Test Playstation 3 Spiele
Naughty Bear (PS3) Test
10 Testberichte aus Fachmagazinen
„...In der ersten Viertelstunde macht Naughty Bear Laune. Da übersieht man noch gerne die miserable Kameraführung und die veraltete, stotternde Grafik. Auf Dauer vermiesen einem diese Mankos aber gehörig den Spielspaß...“
„Naughty Bear ist so richtig, richtig, richtig böse. Die zahlreichen Arten die süßen Teddybären zu quälen und zu töten, machen zu Beginn außerordentlich viel Spaß, doch schnell merkt man, dass hinter den ganzen Takedowns und den rudimentären Stealth-Elementen nicht sehr viel Konsistenz steckt. Nach rund einer Stunde beschleicht den Spieler der Gedanke, wie frech die Entwickler eigentlich einen Vollpreistitel mit verschiedenen Maßnahmen der künstlichen Spielzeitstreckung ausdehnen konnten, denn eigentlich ist der Umfang von Naughty Bear eher ein schlechter Witz, mit seinen wenigen und winzigen Spielarealen, die während der Episoden nur leicht variiert in Erscheinung treten...“
„Leider vermissen wir schon nach kurzer Zeit Abwechslung. Es gibt nur wenige Umgebungen und die Tötungsarten sind schnell durchprobiert. Polizei-, Ninja- und Zombiebären lockern das Geschehen nur kurzzeitig auf und schnell fragen wir uns, warum wir zum fünften Mal dem Bürgermeister den Wanst aufschneiden sollen, nur um Zugang zu einer weiteren Herausforderung zu erhalten und vielleicht ein neues Kostüm freizuschalten.
Schon nach einer Stunde habt Ihr alles gesehen und die Faszinationskraft der Comic-Brutalität nimmt rasch ab. Ein Spiel zum Dampf ablassen und High Scores jagen.“
„…Ungenau, wirr, nervig – so macht die Plüschtierhatz keinen Spaß. Und der pseudo-lustige deutsche Erzähler gibt der Atmosphäre schließlich den Rest.“
„Brillantes Konzept, aus dem leider so gut wie nichts herausgeholt wurde. So taugt´s leider fast nur online für einige amüsante Stunden.“
„…Allerdings ist die Hauptkampagne mit sieben Episoden zu kurz. Und dass Naughty Bear praktisch nur einen Level hat, den ihr immer wieder durchspielt, ist eine Frechheit.“
„Anfänglich machen das Spielprinzip sowie die zahlreichen Arten, die Bären in der scheinbar perfekten Spielwelt um die Ecke zu bringen, noch ungemein Spaß. Aber spätestens mit dem Abschließen des zweiten Kapitels kippt diese Stimmung in unermüdliche Langeweile. Dann stellt man sich die Frage, ob man hier tatsächlich ein Vollpreisspiel zockt.
Die Mechanik von Naughty Bear ähnelt sich von Abschnitt zu Abschnitt, ohne wirkliche Neuerungen ins Spiel zu bringen. Zudem sind die Areale sehr klein gehalten und variieren kaum, wodurch der Kauf einen bitteren Beigeschmack mit sich bringt.“
„Es fehlen dem Spiel eine durchgängige Storyline, größere und abwechslungsreichere Areale sowie mehr als nur eine einzige Aufgabenstellung, um nach den ersten spaßigen Stunden mit dem Anarcho-Bär längerfristig motivieren zu können.“
„Das Setting finde ich zudem gewagt genug um mich anzusprechen, denn ich bin ein Freund von Exoten. Leider ist dies dann auch alles was übrig bleibt, ein nettes Setting. Der Rest des Spiels nudelt sich zu schnell ab, sodass Langeweile an den Tag tritt. 505 Games hat hier leider sehr viel Potential liegen lassen, denn die Grundidee ist wirklich sehr gut, doch Designentscheidungen, etwa die Beschränkung auf ein sehr kleines Areal, behindern den Spielfluss deutlich.“
„Schade: Statt sich zur erhofften anarchischen Perle zu entwickeln, stolpert der Psychobär über die grundlegende Technik und seine eigenen Ambitionen.“
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