HP Touchpad Test Tablet PC
HP Touchpad Test
13 Testberichte aus Fachmagazinen
„Mit dem Touchpad hat HP einen guten Tablet-PC auf den Markt gebracht. Ausstattungsmäßig hinkt das Gerät der Konkurrenz aber etwas hinterher - Stichwort fehlende Kamera. Hinzu kommt das derzeit noch überschaubare Angebot an Applikationen.
Bei gleichem Preis dürfte die Mehrheit der Nutzer daher eher zum iPad 2 greifen - zurecht. Sollte HP aber auch in Deutschland den Preis drastisch reduzieren, ist das Touchpad eine leistungsstarke und vergleichsweise günstige Alternative zum iPad 2 und aktuellen Honeycomb-Tablets.“
Genug Kondition für Ausflüge bringt das Touchpad jedenfalls mit: Mit fast genau siben Stunden Typischer Betriebszeit aus einer Akkuladung stellt es jedes andere bisher bei connect getestete Tablet in den Schatten.
„Das HP-Tablet ist gut vom Wettbewerb zu unterscheiden: Unter der edlen Hüle wird satte Leistung produziert, die das hauseigene Betriebssystem stabil und flüssig arbeiten lässt. Für den günstigen Preis verzichtet man allerdings auf ein UMTS- oder G-Modul.“
„...Abschließend betrachtet kann das TouchPad dennoch als Beispiel dafür herhalten, dass der mit Blick auf die Verhältnisse vielleicht nicht verkehrte Schritt von HP für die Käuferschaft durchaus negativ ist: Mit webOS geht (zumindest vorerst) eine Plattform mit Potential und zugleich eine potentielle Alternative verloren...“
„Mit dem TouchPad für 579 Euro schickt HP einen ernsthaften iPad-Konkurrenten ins Rennen. WebOS lässt sich intuitiv bedienen, bietet tolle Funktionen, und der Browser zeigt auch Internetseiten mit Flash-Technik an. Allerdings ließ das Tempo bei einigen Aufgaben zu wünschen übrig, und ein Modell mit UMTS ist noch nicht in Sicht…“
„Das Tablet selbst motiviert weniger zum Wechsel zu WebOS: Das HP Touchpad ist nicht schlecht, aber die Strahlkraft eines Apple iPad 2 oder Samsung Galaxy Tab 10.1 geht ihm völlig ab – diese Tablets sind starke Argumente für iOS beziehungsweise Android. Das HP Touchpad ist diesen Top-Tablets, in deren Preisklasse es antritt, in fast allen Testkriterien und auch optisch klar unterlegen: Ob Bedienung, Geschwindigkeit, Akkulaufzeit, Bildschirmqualität oder Ausstattung – überall reicht es für das HP Touchpad nur zu einem Platz im Mittelfeld. Hier tummeln sich aber mit dem Acer Iconia A500 und dem Asus EeePad Transformer bereits die deutlich günstigeren Android-Tablets.“
„…Webdienste und Suchmaschinen sind auf dem Touchpad tiefer ins System eingebunden als auf den anderen Tablets. Rund ein Duzend Schnittstellen zu Cloud-Anbietern sind vorhanden, ohne dass man dafür Apps installieren muss. Das Eintippen der Zugangsdaten reicht, und schon ladet etwa die Dropbox auf dem Gerät, werden Skype, Facebook, Google und Yahoo angezapft…“
„Das HP Betriebssystem WebOS konnte in jeder Hinsicht überzeugen. HP ist stolz auf vier Features, von denen vor allem ‚just type‘ - ‚einfach losschreiben‘ einen anderen Weg einschlägt als Google mit Android. Wer will, kann mit WebOs immer mit der Eingabe starten und sich danach entscheiden, was geschehen soll.
Lästiges App-Suchen auf den verschiedenen Screens entfällt. ..“
„… Apps starten ebenfalls nicht so flink wie auf Apple- und Android-Geräten. Weiterhin registrierten wir bisweilen deutliche Verzögerungen bei der Texteingabe sowie Ruckler beim Scrollen und Zoomen von Internetseiten. …“
„Insgesamt hinterlässt das HP TouchPad einen absolut brauchbaren Eindruck und schneidet im Test besser ab als die Android-3-Armada - an die besten Tablets mit Android 2 oder an das iPad kommt es jedoch nicht heran. Größer Vorteil, aber gleichzeitig auch offensichtlichste Baustelle ist das Betriebssystem WebOS. Die Grundfunktionen wie Navigation und Bedienbarkeit sind vollständig vorhanden und machen beim Benutzen richtig Spaß.
An jeder Ecke macht sich allerdings auch bemerkbar, dass die Tablet-Version des WebOS extrem neu ist. Daher kämpft es mit diversen Problemen wie extrem langen Ladevorgängen beim Starten der Apps, einem sehr rudimentären App-Angebot sowie fehlenden Features. So gibt es etwa keinerlei Kamera-App - weder vorinstalliert, noch zum Nachrüsten - mit der Sie die vorderseitige Webcam für Foto-Schnappschüsse nutzen könnten. WebOS und damit auch das TouchPad haben durchaus Potential - das aber aktuell noch nicht voll ausgeschöpft wird. Wer es nicht eilig hat, sollte besser b.“
„Das HP TouchPad hätte das Potential gehabt, Apples iPad vom Thron zu stoßen - nur die geringe App-Auswahl ist ein ganz eindeutiger Minuspunkt. Aber in Anbetracht des Plastik-Gehäuses werden sich Design-Fans und Apple-Jünger wohl nur schwer mit dem HP-Tablet anfreunden können. Auch Ausstattung und Geschwindigkeit liegen hinter den meisten Konkurrenten.“
„... Eine Chat-Kamera mit 1,3 Megapixeln hat das mit 740 Gramm nicht leichte Gerät auch intus. …“
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