Apple iPad

Apple iPad: Das Apple iPad ist ein Table-PC, das die Funktionen eines E-Book-Readers, sprich eines digitalen Buches und die Funktionen eines Rechners... [weiterlesen]

Typ: Table-PC - Prozessor: Apple A4 (1 GHz) - Displaygröße: 9,7" - Displayauflösung: 1024 x 768 Pixel - Touchscreen: ja / Marke: Apple / Alle Apple Produkte / Webseite: Apple

99 / 100

 Test: Sehr gut

4 Tests

Pro Apple iPad
  • sehr zuverlässig
  • hochqualitative Verarbeitung
  • elegantes Design
  • zahlreiche Funktionen
  • erweiterbarer Speicher
Contra Apple iPad
  • etwas zu groß um portable zu sein
  • ohne USB-Anschluss

Apple iPad Testberichte

netzwelt.de

Datum: 2010/02

zum Test

keine Bewertung

„Der iPad hinterlässt insgesamt einen sehr gemischten Eindruck: Ohne Zweifel, das schmucke Gerät bietet jede Menge Vorteile - nicht zuletzt den apple-typischen "Sexappeal". Andererseits ist fraglich, ob zwischen iPhone und Mac-Notebook wirklich Platz für den iPad ist: Unterwegs ist das iPhone praktisch, für den Einsatz etwa im heimischen Büro benötigen Anwender aber eben ein vollwertiges MacBook mit Tastatur und MacOS X.“

CNET.de

Datum: 2010/02

zum Test

ohne Bewertung

„Das iPad macht einen äußerst interessanten Eindruck. Es ist ein spannendes Produkt zwischen eBook-Reader, Webpad, Netbook, Mediaplayer und Spielkonsole. Wir sind sehr gespannt darauf, wie es sich in der Praxis schlagen wird.“

  • großer, kapazitiver Multitouch-Touchscreen
  • interessanter Preis
  • attraktives Design
  • innovative eBook-Anwendung inklusive Shop
  • kompatibel zu den meisten App-Store-Anwendungen
  • zu groß, um wirklich portabel zu sein
  • UMTS nur gegen Aufpreis
  • scheinbar nicht kompatibel zu iTunes LP
  • kein USB-Anschluss

ZDNet.de

Datum: 2010/02

zum Test

ohne Bewertung

„Das iPad ist ganz praktisch, um auf der Couch im Internet zu surfen oder um zusammen Urlaubsfotos und -Videos anzusehen. Auch Gelegenheitsspieler könnten daran Gefallen finden. Ob viele bereit sind, dafür ein weiteres Gerät anzuschaffen, muss sich aber erst noch zeigen.“

  • großer, kapazitiver Multitouch-Touchscreen
  • schickes Design
  • innovative eBook-Anwendung inklusive Shop
  • kompatibel zu den meisten App-Store-Anwendungen
  • nicht kompatibel zu iTunes LP
  • kein USB-Port
  • zu groß zum Herumtragen

CHIP Online

Datum: 2010/01

zum Test

ohne Bewertung

„Die bekannte Fingerbedienung dürfte schnell und zielsicher funktionieren. Doch Meetings, Geschäftsreisen und Schulungen stellen andere Anforderungen. Ohne Tastatur und Handschrifterkennung ist der Spielraum bei der Dateneingabe klein, die Reaktionsgeschwindigkeit langsam und die Effizienz bleibt gering. Hinzu kommen die Einschränkungen durch die fehlenden Anschlüsse. Und auch auf Seiten der Software strapaziert Apple die Geduld der Anwender: Das iPad lässt sich mehr schlecht als recht ins Back-Office einbinden. Das Angebot weist Lücken auf, und selbst wenn es eine passende App gibt, ist ihr Funktionsumfang oft eingeschränkt. Zum Vergleich: Auf Tablet PCs und Netbooks laufen die gleichen Anwendungen wie auf einem Desktop – vorausgesetzt Speicherausstattung und Rechenleistung lassen dies zu. “

Beschreibung Apple iPad

Das Apple iPad ist ein Table-PC, das die Funktionen eines E-Book-Readers, sprich eines digitalen Buches und die Funktionen eines Rechners vereint. Auf dem Apple iPad kann man nicht nur Zeitschriften und Bücher lesen und durchblättern sondern auch E-Mails empfangen, im Web surfen, Musik und Filme wiedergeben und Spiele spielen. Das Apple iPad kommt mit einem 9,7 Zoll großem Display daher, das als kapazitives Touchscreen funghiert und eine maximale Auflösung von 1024 x 768 Pixel erzielt. Das Touchscreen arbeitet mit einem IPS-Panel und verfügt über eine LED-Hintergrundbeleuchtung. Texteingaben werden beim Apple iPad über eine Bildschirmtastatur vorgenommen, die nach Belieben auf dem Display erscheint.

Das Herzstück des Apple iPad bildet ein von Apple entwickelter Prozessor mit der Bezeichnung A4, der eine Taktrate von einem Gigahertz aufweist. Darüber hinaus befindet sich ein WLAN-Modul sowie eine Bluetooth-Schnittstelle mit an Bord des Apple iPad. Um die Sound-Wiedergabe kümmern sich eingebaute Lautsprecher. Ein Kopfhörer-Anschluss und ein Mirkofon gehören ebenfalls zu den Ausstattungsmerkmalen des Apple iPad. Das Apple iPad ist weiterhin in der Lage den Standort via A-GPS zu bestimmen. Der Akku des Apple iPad soll es im normalen Betrieb auf eine Lufzeit von 10 Stunden bringen. Die Abmessungen des Apple iPad liegen bei 242,8 x 189,7 x 13,4 Millimeter.

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Apple iPad Meinungen

M. Praetorius (von Amazon) - Bewertung:

Das Apple iPad ist seit Monaten mit Spannung erwartet worden und konnte es nur schwer haben, die großen Erwartungen zu erfüllen. Eine Revolution der Medienbranche sollte das Gerät auslösen. Bücher, Zeitschriften und Tageszeitungen ersetzen. Und so wundert es auch nicht, dass Apple Chef Steve Jobs selbst sagte, eine vergleichbare Aufregung um eine kleine Tafel dürfte es zuletzt gegeben haben, als Moses vom Berg Sinai herabstieg und die 10 Gebote präsentierte.

Was dabei herauskam ist allerdings alles andere als eine Wunderwaffe, die ganz Industrien zum Einsturz bringen soll. Für Besitzer eines Smartphones oder Netbooks gibt es kaum Argumente, sich das Appel Tablet zu kaufen. Auf den zweiten Blick ist es nicht einmal besser als das iPhone.

Wir nennen es iPad, fügte Steve Jobs an und präsentierte die neueste Apple Entwicklung, einen tragbaren berührungsempfindlichen Bildschirm mit 24cm Bildschirmdiagonale, der per Internetverbindung Inhalte herunterladen kann. Das Gerät ist in der Tat als elektronisches Buch gedacht, für das Apple zusätzlich zum iTunes Store für Musik und Filme und dem AppStore für kleine Programme künftig auch einen iBook Store anbieten will.

Ob Apple damit zum weltweiten Zeitungskiosk werden wird, und den Zeitschriftenmarkt umkrempeln wird ist fraglich. Ich glaube es nicht. Zwar wirkt der Amazon Kindle, der aktuell erfolgreichste eBook-Reader, neben dem iPad wie ein veralteter Taschenrechner aus den 80er Jahren, aber ist perfekt für das Lesen von Büchern gebaut und verzichtet auf Batterieraubenden Schnickschnack. Im Vergleich: die Batterie des iPads soll 10 Stunden halten, ein eBook-Reader wie der Kindle kann tagelang verwendet werden ohne geladen werden zu müssen

Das iPad dagegen soll laut Steve Jobs die kleinen tragbaren Netbooks ersetzen. Auf dem iPad lassen sich E-Mails lesen, Office-Anwendungen ausführen, Filme ansehen, Musikhören und die meisten der rund 140.000 Apps für das iPhone und den iPod Touch nutzen. Darunter sind Videospiele oder der leichte Zugang zu sozialen Netzen wie Facebook.

Das iPad ist ein Internet-Tablet. Per drahtlosem Internet per WiFi oder eine UMTS-Mobilfunkverbindung sollen die Inhalte von unterwegs auf das iPad geladen werden. Darüber hinaus können Filme, Musik, Bücher und Apps auch per iTunes vom Computer zuhause auf das Gerät geladen werden. Eine Version mit WiFi und 16GB Speicher will Apple Ende März für 499 Dollar auf den Markt bringen. Eine Version mit Mobilfunkverbindung soll im Juni in Europa folgen. Hier fallen dann zu den Gerätekosten noch monatliche Verbindungskosten bei einem Telefonanbieter an. Diesmal ist das Gerät aber nicht an einen Mobilfunkdienstleister gebunden, sondern kann frei verkauft werden.

Die Präsentation des iPads war aber auch enttäuschend. Apples Entwicklung bleibt weit hinter den Erwartungen. Steve Jobs zeigte Dinge, die es längst gibt in hübscherem Gewand. Das Apple iPad ist keineswegs ein Ersatz für Notebooks und Notebooks, so wie Steve Jobs behautet. Es ist allenfalls ein Wegweiser für andere Hersteller und die Verlagsbranche, wie die Zukunft aussehen kann.

Was man beim iPad vergeblich vermisst:

Kamera: Keine Kamera, keine Kamara, nein, es gibt wirklich keine Kamera. Das ist fatal. Wie beim iPhone zu sehen gibt es längst Anwendungen für sogenannte Augemented Reality. Dabei filmt man die Umgebung und bekommt live Informationen auf einem Bildschirm angezeigt. Hält man in Bayern zum Beispiel die Kamera Richtung Gebirge, wird auf einem iPhone-Bildschirm angezeigt, wie der jeweilige Berg heißt. Ähnliche Anwendungen auf dem iPad hätten so manche Industrie revolutionieren können. Ärzte hätten das iPad vor einen Patienten gehalten und darauf passende Informationen aus der Krankenakte gesehen. KFZ-Mechatroniker hätten das Gerät vor Teile des Autos gehalten und dazu eine elektronische Betriebsanleitung gefunden.

Multitasking: Das iPad ist im Gegensatz zu allen anderen Tablet-Computern und Netbooks nicht in der Lage zwei Anwendungen gleichzeitig auszuführen. Das bedeutet man kann zum Beispiel nicht die Musik von Youtube-Videos laufen lassen und gleichzeitig E-Mails lesen.

Erweiterbarer Speicher Das iPad hat 16GB bis 64GB Speicher. Das ist im Vergleich zu anderen derzeit erhältlichen Tablet-PCs und Netbooks ein Witz. Es lässt sich weder eine externe Speicherkarte noch eine USB-Festplatte anschließen. Die Hoffnung vieler Experten, Apple würde iTunes als Cloud-Anwendung präsentieren verstummte. Musik muss weiterhin auf dem Gerät gespeichert werden und kann nicht wie längst möglich über das Internet gestreamt werden, egal wie viel Speicher das Gerät hat.

USB-Anschlüsse Netbooks leben von der Möglichkeit, viele Dinge anschließen zu können. Eine Maus, eine Tastatur, eine Digitalkamera, einen Drucker, eine Webcam... Einen USB-Anschluss für solche Geräte sucht man beim iPad vergeblich. Auch lassen sich per Bluetooth nicht alle Geräte anschließen, sondern vorraussichtlich nur schnurlose Stereo-Kopfhörer. Der einzige Anschluss ist ein Dock-Connector für den Apple-eigenen Standard, so dass teures Zubehör erforderlich ist.

Flash Apple hat sich mit dem iPod Touch und dem iPhone ein eigenes Wirtschaftsimperium geschaffen. Bestehende interaktive Websites, die mit der Software Adobe Flash programmiert wurden und bereits seit Jahren durch das Web geistern, werden auf dem iPad als Fehlermeldung erscheinen. Solche interaktiven Anwendungen müssen nun erneut als iPad App programmiert werden. Steve Jobs versprach Programmierern einen Goldrausch, in Wahrheit steckt dahinter aber auch jede Menge doppelte Programmierarbeit.

HD-Videoein- oder Ausgang Mit dem iPad lassen sich Filme aus dem Web herunterladen und auf dem hochauflösenden Bildschirm ansehen. Dieser ist aber weder ein echter Breitbildschirm, noch lassen sich andere HD-Monitore ohne Qualitätsverlust anschließen. Auch kann man keine anderen Abspielgeräte anschließen, um das iPad als tollen Monitor zu verwenden.