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100Vor- und Nachteile
Produktdaten
Der DiaScanner macht ganz gute Bilder. Der Dia-Schlitten nimmt nich alle gerahmten Dias auf. Manche Rahmen sind zu dick. Dann müssen umständlich die Dias entrahmt werden. Der Schlitten ist qualitativ schlecht und klemmt oft. Ein Schlitten aus Alu währe besser. Schlitten, die auch dicke Rahmen aus Kunststoff aufnehmen können, liegen nicht bei. Trotzdem kann man das Gerät kaufen.
Amazon liefert schnell. Das kleine Gerät hat mit schnell nicht viel zu tun; die Bedienung ist umständlich. Das Einklipsen der Dias in den Plastikhalter ist mühsam. Erst recht das Wiederherausnemen. Man vermutet, dass einem der Rahmen im nächsten Moment zerbricht. Nun, Auflösung und Fokus multipliziren einander und lassen einen leicht verwaschenen Eindruck übrig. Die Ausleuchtung ist etwas ungleichmäßig. Ich hatte zudem das Pech, dass ein Speichern auf Karte nicht möglich war. Deshalb gab ich das Gerät zurück. Insgesamt ist selbst bei einem Billigartikel wohl etwas mehr know how zu erwarten.
Wenn schon viele Rezensionen geschrieben sind, kann man kaum noch etwas Neues schreiben. Die Beurteilungen hängen im Großen und Ganzen von den Vorerwartungen ab. Die können unterschiedlich sein. Also hier, ganz subjektiv, was ich gut und weniger gut finde an diesem Dia-und-Film-Fotografierer.
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Erst mal vorweg: Die Werbung für solche Geräte geht dem Verbraucher gerne um den Bart. "Ihre wertvollen Bilder". Das ist natürlich Verkaufsstrategie. Bleiben wir realistisch. Wer einen Kasten voller alter Negative hat, verbindet damit viele Erinnerungen. Er möchte die Filmstreifen und Dias auch gerne ins Digitale holen; aber es sind doch bei den meisten Menschen Gelegenheitsschnappschüsse, um die es geht. Für Leute, die diese Schnappschüsse digitalisieren wollen, ist die Qualität der Bilder, die sich mit diesem Gerät (wie vermutlich mit anderen, ähnlichen Geräten) erreichen lässt, vollkommen ausreichend. Wer ein ambitionierter Amateurfotograf war und ist, der sollte und muss sich halt was Teuerers und Besseres kaufen. (Zum sehr wichtigen Thema "Sich erst mal eine Übersicht verschaffen" sofort!)
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Das ist das Positive an diesem kleinen Rollei-Gerätchen: Man kann die Bilder gut anschauen und digital nachbearbeiten. Für einen Überblick über das, was in der großen Schublade liegt, ist das Rollei-Gerät ok. Überhaupt habe ich noch nirgendwo von dem Sinnvollsten gelesen, an das man auch denken muss: Mit einem solchen Gerät erst mal einen Überblick verschaffen. Dann die besten 100 Fotos einschicken und von den Profis scannen und verbessern lassen. Wenn ich mir überlege, dass 1 Bild 1 1/2 Minuten Scan-Zeit bräuchte, wie teilweise für die echten Scanner zu lesen ist, würde ich verzweifeln. Die Schnelligkeit dieses und anderer "Abfotografierer" ist ein großes Plus.
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Das Negative: Was ich am meisten vermisse, ist dies: Dieses Rollei-Gerät kann nicht direkt zum PC abfotografieren. Die Daten landen grundsätzlich erst einmal auf der SD-Karte. Die kann man dann im Gerät lassen und über ein USB-Kabel auf die Festplatte schieben. Aber das Abfotografieren selbst lässt sich dem entsprechend auch nur an dem winzigen Guckfensterschen, nicht am Monitor steuern.
Damit ist ein weiterer Nachteil verbunden: Ich würde gerne für jeden Film ein Unterverzeichnis mit sprechendem Namen aufmachen, die Bilder abfotografieren, reinpacken, wenn notwendig gleich verbessern. Weiter zum nächsten Film und Unterverzeichnis. Das geht hier nur, wenn man nach jedem Film die Karte ausliest und dann erst weitermacht. So viel Disziplin hab ich nicht.
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Fazit: Wenn bei diesem Kauf gewusst hätte, was ich jetzt weiß, hätte ich versucht, einen kleinen Abfotografierer zu bekommen, der die Daten direkt zur Festplatte und damit zum PC schickt. Auf ein eigenes Kleinstdisplay hätte ich dann gerne verzichtet.
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Ach ja und zum Schluss: Wer seine alten Negative digitalisert, sollte mal ein paar Beispiele irgendwo im Netz als Anschauungs- und Beurteilungsmaterial zur Verfügung stellen. Ich will das demnächst mal versuchen. Dann werde ich einen Link auf diese Beispielbilder hierher setzen.
Viele alte Filme, Schwarz-weiß- oder Farbnegativ und viele Schachteln voll Dias nehmen in den Schränken reichlich Platz weg. Der Rollei Dia Film Scanner war ein Angebot, das wie gerufen auf dem Markt erschien. Für das Digitalisieren alter Aufnahmen liefert er für den Privatgebrauch eine ausreichend gute Qualität.
Zum Umgang mit dem Gerät und zu seiner Funktionsweise kann ich folgendes feststellen.
Ganz gleich, ob man Filmstreifen oder Dias scannt, es ist stets auf Sauberkeit (Fussel- und Staubfreiheit) der Lichtquelle, unten im Gerät, zu achten. Dabei ist der beiliegende Reinigungsstab hilfreich, jedoch nicht ausreichend. Er verhindert keine statische Aufladung und schiebt den Staub oder die Fusseln nur auf der Lichtquelle umher. Besser lässt sich eine Reinigung mit einem weichen langhaarigen Pinsel ausführen.
Natürlich sollten auch die Filmstreifen und Dias sauber sein. Notfalls kann man ein Dia (mit Glasplatten) öffnen und das Dia wie einen Filmstreifen mit einem Bild scannen. Vollglasrahmen passen ohnehin nicht in die Schiebevorrichtung für Dias, sondern nur Kunststoff- oder Papprahmen ohne Glas.
Wenn sich Filmstreifen zu sehr rollen und man dadurch Probleme hat, diese in die Filmschiebevorrichtung einzulegen, ist der Gebrauch von dünnen Handschuhen (wie sie von Antiquaren, Münz- und Briefmarkensammlern benutzt werden) hilfreich, damit man den Film richtig anfassen und festhalten kann, um die Filmhalterung zuzuklappen.
Wie schon gesagt, es kommt auf äußerste Sauberkeit an, denn ein winziges Staubteilchen sieht auf dem gescannten Bild wie ein schwarzer Klumpen oder Balken aus und liegt meist bei allen Aufnahmen an der gleichen stelle, weil sich das Teilchen auf der Lichtquelle befindet.
Die Funktionsweise des Gerätes ist so einfach wie genial. Eine kleine, durch einen Prozessor gesteuerte Digitalkamera mit einem auf ca. 10 cm eingestellten Autofokus und Belichtungsautomatik nimmt die "Scanns", also die durchleuchteten Filmbilder oder Dias auf und die Ergebnisse werden als JPG-Dateien gespeichert. Mit dem Menü sollte man zuvor auch wirklich das auswählen, was gescannt werden soll, denn es macht einen erheblichen Unterschied, ob man einen Negativfilm als Positiv scannt oder als Negativ, auch wenn alles anschließend mit einem Bildbearbeitungsprogramm nachbearbeitet (auch invertiert) werden kann. Man sollte sich also nicht unnötige Arbeit machen.
Zuletzt ein paar Worte zur Qualität. Es leuchtet ein, dass aus einem schlechten Original kein tolles Abbild erzeugt werden kann. Was allerdings die Schärfe, die Farben und auch die Auflösung betrifft, reicht für den privaten Archivierungsbedarf allemal aus. Ich war positiv überrascht darüber, wenn man bedenkt dass das Gerät eigentlich eine holhe leichte Kunststoffschachtel darstellt.
Preis und Leistung gut aber eine Zweite Negativ einlegevorrichtung wäre gut, weil es sehr zeitaufwendig ist die Negative einzulegen.