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Der Canon Canoscan 9000F ist ein Flachbettscanner, der Dokumente bis zu einer Größe von 216 mal 297 Millimetern verarbeiten kann. Er erkennt Farben bis zu einer Tiefe von 48 Bit und kann bis zu 256 ... weiterlesen

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1001 x Testsieger
Vor- und Nachteile
Mit dem Canon Canoscan 9000F ist das Scannen von Dokumenten und auch von Bildern überhaupt kein Problem. Im Vergleich zu meinem uralten All-in-one Teilt von HP kann dieser Hochleistungsscanner echt saubere Qualität liefern. Nie sahen digitale Bilder so schön aus.
Der Umgang mit dem Gerät ist einfach und leicht verständlich. Das Prinzip ist dabei auch mehr als einfach. Dokument rein. Knopf drücken. Fertig. Die Software übernimmt den Rest und zeichnet sich durch ein ordentliches UI aus. Das bewerte ich sehr positiv, da ich schon in Kontakt mit Software war, durch die man sich jedes mal erst durchkämpfen musste.
Das Scannen geht auch angenehm schnell, womit der Workflow sehr positiv zu bewerten ist. Direktes Kopieren ist möglich, was unter Umständen eine Menge Zeitaufwand sparen kann. Auch positiv ist das Design, wobei das für mich an letzter Stelle steht.
Der Canoscan 9000F ist das neue Flaggschiff der Canon Flachbettscanner. Die technischen Details zu dem Produkt lasse ich mal aussen vor, diese sind auf ausreichend vielen anderen Seiten zu finden.
Ich habe mir den Scanner gekauft, um meine alten Analog-Fotos zu digitalisieren. Da mir reine Filmscanner selbst als 5 Jahre alte Gebrauchtgeräte noch zu teuer sind (700-1000 Euro für ein vernünftiges Modell), habe ich mich für den 9000F entschieden, da ich diesen auch nach der digitalisierung der alten Fotos noch als "normalen" A4-Scanner nutzen kann.
Bisher habe ich 4 alte (Foto-)Filme digitalisiert und bin mit der Qualität mehr als zufrieden, für "normale" Fotos vom Urlaub/von Feieren etc. ist die Leistung des Scanners mehr als gut. Ob der Scanner im Bereich der "künstlerischen Fotografie" ausreicht, kann ich nicht beurteilen, wahrscheinlich sind Scans vom 35mm Negativ nicht wirklich auf mehr als Din A4 zu vergrößern (kann aber auch am Filmmaterial liegen, das hat ja auch eine entsprechende Körnung).
Der Scanner hat gegenüber reinen Filmscannern auch den Vorteil, dass die Fotos selbst gescannt werden können (falls man das Filmmaterial nichtmehr hat), auch dies funktioniert sehr gut.
Alles in Allem sollte man für die digitalisierung seiner Analogen Fotosammlung schon einen guten Scanner kaufen, diese Aufgabe erfüllt der 9000F sehr gut.
Einziges Manko ist die Aufteilung des Filmhalters, dieser fasst 2 Negativ-Streifen a 6 Bildern, leider schneiden die meisten Fotolabore die Streifen nach 4 Bildern ab (da sich 24 und 36, die damals üblichen Filmlängen so gut durch 4 teilen lassen). Durch diese Aufteilung schafft man (ohne seine Filmstreifen zu zerschneiden) im Regelfall max. 8 Bilder auf einmal (anstatt der angegebenen 12), da aber die Scanzeit weit größer ist, wirkt sich die Wechselzeit nicht so stark auf den gesamten Zeitaufwand aus.
Die angegebene Geschwindigkeit für Filmscans ist wie immer reine Utopie (wer scannt schon negative mit 1200 dpi ohne Kratzer-/Staubentfernung, das ist nicht praxisnah).
Mein Rechner verfügt über einen Quadcore mit 4x3,2 Ghz und 4 GB Ram, ein Filmscan eines Negativbildes mit 4800 dpi und mittlerer Kratzer-/Staubentfernung dauert rund 4 Minuten (bei 8 Bildern also rund 32 Minuten für einen Durchgang). Dieser Wert ist aber für das dahinterstehende Ergebnis meiner Meinung nach nicht schlecht (zumal man in der halben Stunde dann ja auch was anderes machen kann).
Ein kurzer Satz noch zur Software, mit Adobe Photoshop Elements 8 und Silverfast liegt dem Scanner sehr hochwertige Software bei, die auch das letzte Quentchen Leistung aus dem Scanner herausholen kann, aber auch der Original-Treiber macht seine Arbeit sehr gut (wobei ich bisher immer den normalen Scanner-Treiber verwendet habe, anstatt Silverfast, die Arbeit mit den Silverfast-Einstellungen mache ich mir nur bei besonderen Fotos).