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WipEout Pure Platinum

(1 Testbericht)
WipEout Pure Platinum
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WipEout Pure Platinum

92

100
1 Test
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Vor- und Nachteile

  • guter Sound
  • perfekt für Rennspieler
  • super Grafik

Produktdaten

  • Konsole: PSP
  • Genre: Rennspiel
  • Altersfreigabe (USK): ohne Altersbeschränkung
  • Sprache: deutsch
  • Entwickler/Publisher: Sony
 

2 Meinungen

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WipEout Pure Platinum Meinungen
Sehr guter Ableger der bekannten Rennspiel-Reiheseelenpfluecker (07/2009)
 

Einleitung:
Wipeout. Diese Marke ist seit 1994 untrennbar mit Sony und der PlayStation verknüpft und steht seit jeher für Rennspiele der Extraklasse - sieht man einmal von den eher unglücklichen Versuchen, das Spiel auf den PC zu portieren und dem dem etwas mauen Wipeout Fusion auf der PS2 ab.

Das ganze begann, wie gesagt, 1994 auf der Playstation 1 und sorgte seinerzeit für aufgerissene Augen und offene Münder. Niemals zuvor hatte es bis dato eine solche Grafik oder Geschwindigkeit und dazu noch in echtem 3D gegeben.
Noch heute schwärmen Wipeout-Veteranen von den ersten beiden Teilen der Spieleserie und geraten beim Erzählen in schiere Verzückung.

Wipeout Pure ist nun das erste Spiel der Reihe für die PSP (PlayStation Portable), Sonys erste tragbare Konsole. Und wie gewohnt, setzt man sich in einen von vielen Magnetgleitern, um gleich darauf über rasante Strecken zu jagen und die Gegner mit Raketen, Minen und anderen Waffen außer Gefecht zu setzen.


Gameplay und Steuerung:
Wie bereits ausgeführt, handelt es sich um ein Rennspiel. Statt Autos steuert man aber Magnetgleiter über teilweise aberwitzige Strecken. Es gibt insgesamt 5 Geschwindigkeitsklassen: Vector, Venom, Flash, Rapier und Phantom. Man beginnt logischerweise bei der langsamsten und schaltet nach und nach Strecken, Gleiter und Klassen der darauffolgenden Schwierigkeitsgrade frei.
Venom und Flash sind auch für ungeübte Spieler irgendwann recht leicht zu beherrschen, bei Rapier und vor allem bei Phantom geht es dann aber in Sachen Geschwindigkeit ziemlich zur Sache. Hier ist Übung angesagt und der bekannte Schwierigkeitsgrad der Spielserie stellt sich wieder ein.

Die Steuerung ist den Programmierern dabei exzellent gelungen. Jedes Schiff besticht durch eigene Charakteristika es ist für jeden etwas dabei. Die etwas hakelige Bedienung eines WO: Fusion wurde dabei ad acta gelegt.

In Sachen Gameplay haben sich die Schöpfer des Spiel aber, wie ich finde, einen kleinen Schnitzer erlaubt. Denn: Es ist eigentlich völlig egal, ob man langsam beim Start anfährt, den berühmt-berüchtigten Power-Start absolviert, fliegt wie ein junger Gott oder einfach behände über die Strecke gleitet und versucht, keine Fehler zu machen - die KI agiert immer gleich. Soll heißen: Man kommt in Runde 1 ums Verrecken nicht über den 8. Platz hinaus, ganz egal, wie viele Gegner man überholt oder abknallt - solange man keinen der Konkurrenten zerstört, bekommt man eine Waffenladung nach der anderen in den Rücken gejagt, wird zur Seite gedrängelt und wird ein ums andere Mal wieder zurückgeworfen. In den folgenden Runden macht man dann - o Wunder - ganz plötzlich Boden gut und gelangt fast automatisch unter die ersten 3. Das ist auf jeder Strecke und in jedem Geschwindigkeitsgrad so und läßt einen irgendwann resigniert zurück. Aber: um auf Platz 1 zu gelangen, muß man dann schon ziemlich Gas geben und benötigt zudem auch eine gehöre Portion Glück und Können. Ein Umstand, der beim späteren Wipeout Pulse (ebenfalls für die PSP) glücklicherweise verbessert wurde.

Die Menüs des Spiel sind sehr schlicht und sehr übersichtlich gestaltet - im Profil kann man herausragend viele Statistiken einsehen bis hin zur Anzeige wie viele Objekte man absorbiert hat, wie viele Raketen man benutzt hat und und und...

Der Multiplayer-Bereich beschränkt sich auf Netzwerkspiele mit bis zu 8 Spielern, mittels Gamesharing lassen sich dann sogar Zusatzpakete spielen. Es gibt auch einen Menüpunkt online - aber dort konnte ich keine meiner Internetverbindungen auswählen. Seltsam das...

Sonderpunkt Autopilot und Waffen:
In früheren Wipeout-Spielen, erstmals bei 2097, wurde immer wieder Autopilot, ein Goodie zum aufsammeln, bemängelt, weil dieser, sobald er sich selbständig deaktiviert hatte, dies immer in den ungünstigsten Situationen tat, nämlich mitten in einer engen Kurve...
Leider ist das auch dieses Mal wieder so... dabei hatte man es bei Wipeout 3 doch besser gemacht. Unverständlich, wie man das nun wieder geändert hatte - oder wurde es einfach übersehen?
Strafverschärfend kommt hinzu, daß der Autopilot ständig in Minen und Bomben reinrast... das hätte nun wirklich nicht sein müssen, denn so ist dessen Anwendung reine Glückssache.

An sonstigen Waffen gibt es wieder einiges:
Raketen
Missiles
Minen
Bomben
Plasmastoß
Erdbeben
Schilde
Turbo
Störstrahl

An Spielmodi sind enthalten:
Einzelrennen
Turnier
Zeitrennen
Zone (neu!) - schickige Grafik. Man ist alleine und wird immer schneller.
Freies Rennen - perfekt zum üben, unendliche Runden ohne Zeitvorgabe

Teams:
Feisar
AG Systems
Harimau
Triakis
Auricom
Piranha
Quirex
Assegai

Strecken:
Vineta K
Modesto Heights
Chenghou Projekt
Blue Ridge
Sincuit
Cittanuova
Sebenco Climb
Sol 2

Die Strecken sind wieder vorwärts und rückwärts spielbar.
Hinzu kommen klassische Strecken, die im Laufe des Spiels freischaltbar sind - aber: in meinen Augen hat man hier ziemlich geschludert. Denn die Strecken sind von der Grafik her völlig lieblos gestaltet (irgendwie zonenmäßig - popartig - neonfarbig) und haben von Design her mit den klassischen Vorgaben absolut nix mehr zu tun, denn es fehlen teilweise jede Höhe oder jede Senke, Kurven wurden entschärft etc pp --- das muß aber wohl jeder für sich selbst entscheiden In meinen Augen hätte man sich dieses Feature aber sparen können, wenn man solch einen Murks in Form einer Verschlimmbesserung daraus macht.

Grafik:
Klar, bei Konsolenspielen geht es ums Gameplay, aber gerade bei Wipeout schauen die Spieler auch immer besonders genau auf die Grafik. Und hier gibt es eindeutig gutes zu vermelden. Denn Wipeout wird einmal mehr seinem Ruf als grafisches Vorzeigespiel für Sonys Konsolen gerecht. Alles wird absolut schön, detailliert und flüssig dargestellt, da gibt es kein Ruckeln und kein Zuckeln - die Schiffe sind schön designt und sehen - in Anbetracht der Hardware-Power der PSP - wirklich klasse aus. Gleiches gilt für die Strecken und die Randobjekte. Alles sehr stimmig und detailliert und definitiv auf PS2-Niveau, wenn nicht sogar an manchen Stellen ein wenig darüber.

Sound:
Natürlich setzt eine mobile Konsole klangtechnisch Grenzen. Aber auch hier haben die Macher auf Bewährtes gesetzt und dieses herausragend umgesetzt. Einmal mehr wurden mit Künstlern der elektronischen Riege wie Tiesto, Cold Storage, Cosmos, Photek und vielen anderen teils bekannte, teils neue Interpreten verpflichtet, die den angemessenen klanglichen Rahmen des Spiels setzen. Ganz ehrlich: selbst für mich als eingefleischten Metaller ist ein Wipeout ohne Techno-Soundtrack nicht vorstellbar.

Insgesamt ist der Sound toll gemacht - Waffengeräusche, Schiffsounds, Musik usw. usf. hören sich alle hervorragend an und gewinnen an Plastizität noch einmal hinzu, wenn man sich anständige Kopfhörer besorgt.

DLC:
Zu erwähnen bleibt noch, daß Sony auf der offiziellen Homepage sog. Download Content - also zusätzlichen Spieleinhalt zum herunterladen bereitstellt. Natürlich gegen Bares.

Fazit:
Wipeout Pure überzeugt. Nicht auf ganzer Linie, denn ein paar Schönheitsfehler bleiben, aber es ist ein im Grunde rundherum gelungenes Spiel mit erheblicher Langzeitmotivation.
Der sog. Gummiband-Effekt (ich überhole und rase wie der Teufel, bringt aber nix) ist ein grober Schnitzer, der definitiv Abzüge in der B-Note bringt. Auch der Autopilot wurde wieder einmal verhunzt - aber wer braucht den schon als Renn-As ;)
Alles in Allem ist Wipeout ein echter Kauftipp für mobile Konsoleros mit Rennspiel-Ambitionen. Fans der Serie kommen sowieso nicht an diesem Titel vorbei.

Völlig losgelöst von der Erdesinfortuna (06/2008)
 

Ähnlich oder genauer gesagt exakt genau so wie bei Ridge Racer verhält es sich mit ?Wipeout?: mir noch in (erstaunlich) guter Erinnerung als Starttitel der alten Sony Playstation wurde ein neues Zeitalter eingeläutet. Insbesondere was Rennspiele anging. Denn was wir in Sachen Spielgeschwindigkeit beim Urahn von Wipeout erleben durften, ließ uns die Kinnlade herunterklappen. Selbst jemand ,der mit futuristischen Raserspielen nicht so wahnsinnig viel anfangen konnte bzw. wollte, musste zugeben, dass hier Sensationelles geboten wurde. Trotz teils heftigem Schwierigkeitsgrad war die Atmosphäre derart dicht, dass das Frustpotential nicht Überhand gewann. Weitere Teile der Wipeout-Serie folgten, die meines Erachtens aber nicht mehr jene Euphorie hervorrufen konnten. Wie sah es nun mit der im Jahr 2005 erschienen Fassung für die Sony PSP aus, also eine Version ?nur? für ein Handheld? Und siehe da, wir stellen erfreut eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu den Nachfolgern des Urahns für die großen Konsolen der letzten Jahr fest. In erster Linie ist der Name Programm: ?Wipeout Pure? kommt wieder zum Kern der Serie zurück, ohne völlig überzogenen Einsatz unzähliger Waffensysteme, die in der jüngsten Vergangenheit für Chaos und Verdruss sorgten, ist es nun wieder überschaubarer geworden. Da auch die Hardware der PSP offensichtlich ausgereizt wurde und wir definitiv nicht von einem lieblosen Abklatsch auf Sonys Handheld sprechen müssen, lohnt sich ein (mindestens) flüchtiger Blick auf alle Fälle.


Das Prozedere in ?Wipeout Pure? ist klar: Rasen in einem konstant mörderischem Tempo, steil hinauf, dann wieder hinab mit langgezogenen Kurven und futuristischen Hintergründen. Und dies ausnahmsweise einmal mit Raumgleitern, die wir reaktionsschnell steuern, mit ihnen Hindernissen und feindlichen Geschossen blitzschnell ausweichen müssen, Spezialfelder für temporäre Boni überfliegen und selber dabei natürlich kein Kind von Traurigkeit sind, was die Verwendung von Raketen, Bomben etc. angeht. Der Anti-Gravitations-Antrieb soll in Verbindung mit der Luftbremse dafür sorgen, dass wir brav über dem Untergrund und möglichst ohne Berührung der Fahrbahnbegrenzung durch die polygonale Walachei düsen. Sehr hilfreiche Power-Ups in Form von Plasmakanone, Schutzschild und die altbekannte Schockwelle säumen unseren Weg, wobei wir hier bei ?Wipeout Pure? sogar die Wahl haben, ob wir sie ihrem Zweck entsprechend nutzen möchten oder damit doch lieber unsere Lebensenergie frischen oder besser gesagt den Zustand unseres Raumgleiters auffrischen. Denn die Panzerung ist das Wichtigste, um die wir uns stets kümmern müssen, sofern möglich. Ist diese nämlich aufgebraucht, heißt es ?Game Over?. Und das wäre doch äußerst bedauerlich, wobei ich erwähnen möchte, dass der Schwierigkeitsgrad auf einem mittleren Niveau angesiedelt und somit etwas softer ist als so manch ein Vorgänger dieser Serie.


Ziel ist es für uns als ambitionierter Pilot, möglichst viele Meisterschaften zu gewinnen und daher ist es zwingend erforderlich, ein Debakel in einem der Rennen zu vermeiden. Denn mit allein einer schlechten Platzierung ist der Kampf um die Goldmedaille in der Gesamtwertung so gut wie immer verloren, insbesondere deswegen müssen wir unbedingt dafür sorgen, dass in keinem, aber auch wirklich keinem Rennen, die Panzerung auf Null geht. Natürlich ist nicht nur der Meisterschaftsmodus anwählbar, die weiteren üblichen Verdächtigen wie Einzel- und Zeitrennen sind auch mit von der Partie, doch selbstverständlich spielt die Musik hier, beim Meisterschaftsturnier. Im Erfolgsfall schalten wir weitere Strecken, neue noch schnellere Geschwindigkeitsklassen und zusätzliche Meisterschaften frei, nicht zu vergessen die oftmals hammerharten Spezial-Prüfungen, die von uns verlangen, in einem Höllentempo (noch schneller als die normalen Rennen) möglichst lange unseren Energiebalken ?am Leben zu erhalten?, während wir fast schon hilflos und automatisch ungebremst nach vorne jagen. Das wäre allerdings hinsichtlich der angebotenen Spielmodi nichts sonderlich Neues, umso mehr war ich positiv von den Boni überrascht, die Delta, Gamma und Omega getauft wurden. Diese lassen sich ? allerdings ausschließlich ? entweder über PC und Memory Stick oder direkt über WiFi auf die PSP laden, was im Hinblick auf die Langlebigkeit auch wirklich Sinn macht: sechzehn neue Kurse, zehn Raumgleiter und vierzig Melodien sorgen für einen länger anhaltenden Spielspaß. Und das alles für lau! Das wollen wir ja nicht unerwähnt lassen, sehr schön.


Wipeout Pure ist ein typisches Beispiel für ein polarisierendes Spiel. Wer kein Faible oder auch kein Talent für Zukunftsraser in Hochgeschwindigkeit via Raumgleiter hat, wirft die PSP ziemlichschnell wieder aus der PSP, schätze ich. Wir haben es hier mit einem Fahr- oder besser gesagt Fluggefühl zu tun, das man mit einem normalen Rennspiel eher nicht vergleichen kann und auch schon seinerzeit, vor ?Urzeiten? auf der alten Sony Playstation seinen ganz eigenen Charme versprühte. Lasst Ihr Euch auf dieses ? nicht ganz leichte ? Abenteuer ein, gibt es nicht nur jede Menge zu tun, sondern werdet Ihr auch sehr ordentlich verwöhnt, was Eure Sinne angeht. Nun ja, zumindest was Augen und Ohren angeht, versteht sich. Wie von einem Starttitel der PSP eigentlich fast schon zu erwarten, soll hier in grafischer Hinsicht mächtig geprotzt werden, um aufzuzeigen, was in Sonys Handheld steckt bzw. über was für eine Grafikpower sie verfügt. Und in der Tat: phasenweise ungläubig reiben wir uns ? allerdings hocherfreut ? die Äuglein und stellen fest, sehr bunt gehaltene und abwechslungsreiche Rennstrecken, detailliert gezeichnete Raumgleiter und insbesondere leuchtende Spezialeffekte richtig was her machen. Hauptsächlich sind es die wunderbaren Lichteffekte, nicht zu vergessen die oft reflektierenden Hintergründe, die für Begeisterung sorgen. Darüber hinaus sind die Texturen im Hintergrund alles andere als verschwommen, ganz im Gegenteil, eine solche Schärfe hatte ich nicht erwartet. Dass das Ambiente über weite Strecken steril wirkt, ist offensichtlich gewollt und gehört seit jeher schon zu Wipeout wie die Marmelade zum Brot, die Milch zu den Cornflakes oder was auch immer.


Ernsthaft, im Grunde gilt das Gleiche wie beim Gameplay: entweder Ihr freundet Euch sofort mit dem ungewöhnlichen Stil an oder lasst es besser gleich bleiben. Ich schätze allerdings , dass die Mehrheit von Euch sehr angetan sein dürfte. Abzüge muss es in diesem Punkt aber leider auch geben, denn dass die Grafik ab und an ins Stocken kommt, möchte ich nicht unter den Teppich kehren. Wahrscheinlich war die Detailfülle der Umgebungsgrafik in Verbindung mit den hübschen Spezialeffekten und dem Höllentempo dann doch etwas zu viel. Oder es gab nicht genügend Zeit für eine 100%ige Programmierung, schließlich steht ein Starttitel eines neuen Spielsystems immer unter einem heftigen Zeitdruck. Die Altersfreigabe bereits ab 6 Jahren und die vorhandenen deutschen Bildschirmtexte sorgend es Weiteren für eine vergleichsweise große Zielgruppe, dies noch als Info am Rande. Mindestens genau so groß war meine Überraschung, dass auch die Soundkulisse zu gefallen weiß. Und dies sogar enorm. Hatte ich eine (mindestens) gelungene Grafik bei diesem PSP-Starttitel insgeheim vorausgesetzt, so befürchtete ich gerade in soundtechnischer Hinsicht, dass wir Kompromisse würden machen müssen. Speziell bei Handhelds ist die Soundkulisse ja nicht gerade die Schokoladenseite. Doch was wir hier vorfinden, sind ein sehr treibender Elektrosoundtrack, der sehr gut zum Ambiente ? wir befinden uns im 22.Jahrhundert ? passt und zudem abwechslungsreiche und glasklare Soundeffekte anbietet. Die Mischung aus fast schon melancholischen Klängen mit den knackigen Elektrobeats hat auf jeden Fall was, die irgendwie unwirkliche Cyberatmosphäre kommt richtig gut rüber. Kein müdes Gedudel im Hintergrund und keine spärlichen Außengeräusche, die mehr schlecht als recht vor sich hindümpeln, ganz im Gegenteil: hier bekommen wir ordentlich was auf die Ohren. Im positiven Sinne, versteht sich. Positiv ist auch meine Einschätzung insgesamt, was dieses PSP-Rennspiel angeht. Allerdings müsst Ihr in Kauf nehmen, Euch erst einmal in einer etwas längeren Eingewöhnungsphase an die Steuerung und die aggressiven CPU-Gegner zu gewöhnen, um die generell fordernden Aufgaben letztlich auch wirklich bewältigen zu können. Spielspaßwertung: 82%.


PLUS --> Höllentempo, knackscharfe Texturen, schöne Spezialeffekte, anspruchsvoll, gelungene Boni per Download für lau, sehr gute Soundkulisse


MINUS --> Eigenwilliges Ambiente polarisiert (wahrscheinlich), Eingewöhnungsphase im Hinblick auf Steuerung und fordernde Aufgaben erforderlich, Spielmodi sind die üblichen Verdächtigen, Grafik stockt zuweilen

Meinung:
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25.05.2012 10:35
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