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In dem Spiel „Lair“ erhält der Spieler einen mächtigen Verbündeten um sich in einer von Kriegen und Katastrophen verwüsteten Welt einer ganzen Armee von Gegnern in den Weg zu stellen. Auf dem Rücken eines Drachen ... weiterlesen
Zunächst möchte ich betonen, daß ich Lair wirklich mögen wollte. Ich liebe Drachen und das Fantasygenre im Allgemeinen. Aber bei Lair geht die Rechnung einfach nicht auf. Alles an diesem Spiel wirkt wie gewollt und nicht gekonnt... ich würde mir das Spiel für 14 Euro nicht nocheinmal kaufen.
Wer eine Zwei-Sterne-Rezension liest, interessiert sich vermutlich hauptsächlich dafür, ob er sich mit der negativen Kritik identifizieren kann, daher spare ich mir eine allzu detaillierte Auflistung aller Eigenschaften von Lair und beschränke mich auf das, was nach dem mühsamen Durchspielen hängengeblieben ist. Finde ich dieses Spiel wirklich so schlecht? Ja, im Vergleich schon. "Der Herr der Ringe - Die Eroberung" ist in meinen Augen ein wesentlich professioneller umgesetztes Spiel und erscheint mir aufgrund der Ähnlichkeit im design als passendes Beispiel, oder besser als passendes Vorbild. EA ist natürlich eine andere Größenordnung als Factor 5.
Meine Meinung zu Lair, kurz und knapp:
- miese Steuerung, unübersichtlich
- eher schlechte Grafik, unausgewogener Feinschliff
- uninspiriertes Missionsdesign
- nervige Zwischensequenzen stören den Spielfluß
- sehr kurze Spielzeit
- schlechte Synchronisation, schlechte Dialoge, flache story
+ toller Soundtrack (aus dem Menü abspielbar)
+ schöne Artworks, bei denen man sich fragt, warum das Spiel nicht besser aussieht
Wer kennt nicht den THX-Trailer mit dem putzigen Robotermechaniker, der in Dolby Surround am THX-Logo herumbohrt und -hämmert. Schon im Kino hab ich beim zweiten Mal nur noch müde geschmunzelt. Wenn ich nur schnell mal ne Runde zocken will, habe ich erst recht keine Lust, jedesmal diverse Intros über mich ergehen zu lassen, die ich allesamt nicht abbrechen kann. Bis man sich endlich im Spiel befindet, vergeht für meinen Geschmack zu viel Zeit.
Die Welt:
Das Design von Lair ist der klassische Herr-Der-Ringe-Fantasystil gemischt mit neuzeitlichen technologien wie Scheinwerfern, Stromleitungen und Generatoren. Das war mir vorher nicht so bewußt, und ich bin nicht begeistert.
Die Grafik:
Eigentlich bin ich im Nachhinein besonders von der Grafik sehr enttäuscht. So toll die Drachen auch texturiert sein mögen, scheitert Lair grafisch aus einem einfachen Grund.
Da man vom Rücken des Drachen aus immer alles nur von weitem sieht, kommen die Texturen kaum zur Geltung. Zudem ist das Licht oft unvorteilhaft gesetzt, was selbst die besten Texturen endgültig sabotiert. Es fällt auf, wie kantig das Bergpanorama ist und wie wenige Polygone auch den restlichen Modellen spendiert wurden. Die Welt sieht insgesamt relativ öde aus und bietet dem Auge nur wenige details. Das Wasser sieht schlecht aus, besonders von weitem sieht man deutlich wie sich das Wellenmuster wiederholt. Es werden zu viele Partikelsysteme für Wasser, Feuer und Rauch eingesetzt, deren Grafiken sich mit den Modellen überschneiden und so häßliche Schnittkanten erzeugen. Die Bandbreite an Animationen ist aufgrund der wenigen unterschiedlichen Gegnertypen sehr begrenzt, eine weitere verschenkte Möglichkeit, der Spielwelt Leben einzuhauchen.
Die mangelhaften Animationen der wenigen vorgerenderten Zwischensequenzen zerstören in Zusammenarbeit mit der miesen Synchronisation deren Qualität und sind für mich das beste Beispiel der zu hoch gesteckten Ziele bei der Entwicklung von Lair. Zugunsten etwas augefeilterer Echtzeitmodelle hätte ich gerne darauf verzichtet.
Was ich mich auch manchmal Frage: Gibt es in gewissen Studios eigentlich keine Grafikdesigner? Wer kommt auf die Idee eine dünne Serifenschrift zu verwenden, um Ziele im Level anzutexten? Das kann doch kein Mensch lesen.
Der Soundtrack:
Obwohl die sounds nichts Besonderes sind, bin ich von der Musik sehr begeistert. Der fantastische soundtrack ist wohl mit ein Grund, warum ich Lair überhaupt durchgespielt habe.
Funfact: Factor 5 hat schon vor Jahren mit Turrican 2 ein Spiel abgeliefert, bei dem der Soundtrack das Beste ist.
Die Steuerung:
ist wirklich sehr unglücklich gelöst. Während der Bewegungssensor bei eher meditativen Spielen wie Flow optimal funktioniert, führt er bei Lair ständig zum absoluten Verlust der Kontrolle. Ob die Trägheit nun für einen Drachen realistisch ist oder nicht, es stört das jedenfalls das Spielgefühl, wenn man ständig sein Ziel aus den Augen verliert oder gegen eine Felswand fliegt, weil man den Wendekreis des Drachen mal wieder unterschätzt hat. Nicht selten verliert man dabei die Orientierung, zumal in den farblich tristen Levels alles gleich aussieht. Hier hätte eine Karte oder eine Art geholfen, immerhin gibt es einen Pfeil, der einem die Richtung anzeigt, in der das nächste Missionsziel liegt.
Die Geschwindigkeit regelt man über das Drücken der X-Taste zur Beschleunigung oder der R2-Taste zum Verlangsamen. Es wäre schön gewesen, wenn das Flügelschlagen des Drachen die Geschwindigkeit erkennen ließe, der kennt aber nur Ganz oder Garnicht, sodaß man nicht sehr das Gefühl hat, ein lebendiges Wesen zu reiten. Um es kurz zu machen: Ich wollte auch nicht glauben, daß die Steuerung schlecht ist, bis ich mich selbst überzeugen konnte. Wem es ähnlich geht, der kann sich das Spiel ja mal irgendwo ausleihen.
Ebenfalls zur Steuerung gehört natürlich das Anvisieren von Feinden, Feuerspucken, Zweikämpfe mit anderen Drachen, das Landen und der Kampf auf dem Boden. Insgesamt gibt es eine Menge Funktionen zu lernen, die schlecht erklärt werden und kein stimmiges Ganzes bilden. Aktionen, wie zB der Angriff auf feindliche Drachenreiter laufen über quicktime events, in denen man innerhalb einer bestimmten Zeit auf verschiedene Art den controller bedienen muß, wie es auf dem Bildschirm vorgegeben wird. Während sich das bei anderen Spielen meistens auf die vier Symbol-Tasten beschränkt, muß man bei Lair konsequent nerviger Weise den Controller schütteln oder den Analogstick betätigen.
Ich habe bei Lair oft das Gefühl, nicht zu spielen, sondern gespielt zu werden. Dauernd heißt es "mach dies, tu das", aber Herr der Situation bin ich selten, und wenn ich es dann doch mal schaffe, das störrische Biest von einem Drachen gefügig zu machen (das klingt schon wieder über Gebühr lebendig), dann würgt mich plötzlich eine Zwischensequenz ab, die mir das nächste Missionsziel oder das Versagen beim letzten anzeigt. Hinzu kommen viele kleine Ärgernisse wie die Tatsache, daß sich auch bereits zerstörte Ziele anvisieren lassen.
Ich muß zugeben, daß ich mich selbst entschieden habe, die Steuerung auf die harte tour zu lernen, da man anstelle cleverer, in das Spiel integrierter Tutorials eine Reihe stumpfer Mini-Missionen vorgesetzt bekommt. Schon die erste hat mich fast in den Wahnsinn getrieben, weil ich geraume Zeit das Missionsziel übersehen habe, das in Farbe und Struktur dem Hintergrund gleich, irgendwo auf einem kahlen Berg versteckt lag. Ich habe zwar scheinbar genug Zeit, um sie mit Playstationspielen und Rezensionen zu verschwenden, aber alles mache ich auch nicht mit ;)
Die Missionen:
Gerade gegen Ende ist eine Mission schnell mal gescheitert. Bei erneuten Versuchen muß man nicht nur immer wieder Ladezeiten in Kauf nehmen, sondern sich auch die einleitenden Zwischensequenzen ganz oder zu großen Teilen ansehen. Die Missionen selbst sind ganz nett gestaltet. Es geht immer darum, Drachen, Boote oder andere Ziele zu vernichten, nur die Reihenfolge ändert sich. Die (wenigstens in der deutschen Fassung leider schlechten) Stimmen der anderen Drachenreiter rufen einem zu, was als nächstes zu tun ist. Zusätzlich wird man durch Zwischensequenzen auf Missionsziele aufmerksam gemacht. Leider gibt es auch Zwischensequenzen, wenn man wichtige Einheiten verliert. Das fühlt sich jedesmal wie ein unnötiges Unter-die-Nase-reiben an und reißt einen aus dem Spielfluß.
Die einzige Mission, die sich spielerisch völlig abhebt, ist die Suche nach Wasser, auf der man durch Felsschluchten fliegt und sich von der Vegetation leiten läßt. Interessanter Weise gibt es bei Blazing Angels eine vergleichbare Mission, in der man das Flugzeug durch Eisberge steuert und sich von einem Funksignal leiten läßt. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, daß das gameplay dieser beiden Spiele in vieler Hinsicht fast identisch ist, bis hin zum Anvisieren von Gegnern und dem Kameraverhalten dabei. Eine weitere Parallele wäre die Mission, in der man bei Blazing Angels Scheinwerferkegeln ausweichen muß, um Beschuß zu vermeiden. Die gibt es tatsächlich auch bei Lair, leider auch mit Scheinwerfern. Letzten Endes ist der traurige Fazit: wer mehr Wert auf die Spielmechanik legt, als auf das setting, der bekommt mit Blazing Angels ein etwas besseres Lair.
Eine erkennbare Dramaturgie sucht man übrigens vergebens. Irgendwann im Spiel gibt es plötzlich einen Endgegner, aber die finale Schlacht ist so unscheinbar wie jede andere Mission, nur etwas schwerer und etwas länger. Einen riesigen Drachen zu bekämpfen oder wenigstens eine gigantische Schlacht oder irgendetwas anderes Beeindruckendes hätte das Ende gebraucht. Stattdessen muß man drei Lavaströme eines Vulkans bombardieren und kämpft dabei mal wieder am meisten mit der Steuerung.
... ja.... wi schon gsagt
is a bärigs spui
hob viel spaß damit kobt
aba leida a bissal kurz
... naja
in da kürze liegt di würze...
mua ned imma stimma
aba meistens
ja und ja de steuerung war a moi wos neis
des war wos für mein vodan wei dea mid seim kontroller eh a so rally fahrt :D
ja
i kimm jetzad zum schluß
bärig wars
deere
Mir gefällt so ziemlich alles an dem Spiel. Macht viel spaß,Grafik ist gut und Story auch. Das einzige was mich stört ist die Steuerung. Sicherlich ist es realistisch dass es schwer ist einen Drachen zu steuern als Mensch aber es macht das Spiel einfach extrem schwer weil die Steuerung so viele Fehler hat. Ansonsten geniales Spiel.
also ich bestellte mir Lair weil ich sehr auf drachen stehe ich liebe diese wesen
allerdings ist das game erst richtig gut spielbar wenn man das update zieht dadurch bekommt man eine analogsteuerung die echt sehr sehr sehr gut ist
leider mangelt es dem game an abwechslung doch mich stört eintöniges garnicht
leider ist es auch ziemlich unübersichtlich doch dank dem update hat man ja auch ein fadenkreuz (nach update) das es leichter macht zu zielen und freund von feind zu unterscheiden
man weiß auch nicht immer was man machen soll doch finde ich auch nicht schlimm. dann versucht man es halt immer und immer wieder.der frustgrad hält sich aber für mich sehr sehr stark in grenzen da gibt es weitaus schwerere games^^
insgesamt bin ich sehr von den game überzeugt^^
das spiel ist nicht unbedingt der burner, mir kommt das mit der sixaxis steuerung richtig dumm vor, oder wie man seine gegner mit einer feuerkugel anvisiert usw, ich habs angefangen zu spielen aber seit 1 monat hab ich das nie wieder in die playse gesteckt. eher was für kleine zocker.
man kann das aber auch so sehen, GUTER PREIS