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Es ist immer wieder traurig zu sehen wie sich diverse Spiele, trotz Unmengen an Potential, mit offensichtlichen Schwächen selbst ungebremst ins Aus katapultieren.
Der größte Knackpunkt des Spiels sind die Checkpoints von denen man startet nachdem man im Gefecht besiegt wurde. Der durchschnittliche Spieler von heute kennt es das er nach einem Game Over meistens vor dem selben Feuergefecht bzw. Abschnitt wieder starten kann, längst scheinen die alten NES-Tage vorbei zu sein bei denen man vom Levelanfang starten musste. Resistance orientiert sich aber genau an diesem Grundgedanken und gaukelt dem Spieler so eine nicht mehr zeitgemäße Form von "Herausforderung" vor, denn nicht selten passiert es dass man nach einem Game Over einen locker 10-minütigen Abschnitt wiederholen muss um wieder an die Stelle zu kommen an der man zuvor gescheitert ist. Das kann, je nach der Schwierigkeit die man im jeweiligen Abschnitt hat, nach einer Weile superfrustrierend sein, da man die selben Abschnitte zuvor immer und immer wieder spielen muss. Diese werden meistens noch mit KI-Kameraden garniert die den Spieler durch ihre strunzdoofe KI mehr behindern als ihm zu helfen.
Wer mit solchen Mängeln leben kann, der kann mit Resistance seinen Spaß haben, denn die Geschichte ist wirklich spannend und, zumindest im englischen O-Ton, sehr schön erzählt. (auch wenn viele Grundideen stark an bspw. Quake 4 erinnern)
Hab das Spiel jetzt a paar Stunden gespielt, und muss sagen es wird ziemlich langweilig. Man bewegt sich auf einem sehr engen vorgegebenen Weg, und man läuft und schießt. Klar, es ist ein Ego-Shooter, aber es gibt Beweise das man mehr draus machen kann. Die Grafik ist nicht viel besser als bei einem PS2 Shooter meiner Meinung nach. Da hätte die 3er sicher mehr potenzial.
Kurz und knackig:
Jeder der Doom richtig gut fand, gerne die Menschheit vor dem Unheil fremder Wesen bewart und auch gerne mal den großen Macker mit ner großen Knarre markiert, ist hier genau richtig.
Jeder der Call of Duty spielt und es liebt sich durch die Kriege dieser Welt zu schießen, ein Teil davon zu sein und auch mal gerne mit seinen Freunden einen gegnerischen Angriff zurück schlägt, ist hier genau richtig.
Der grandiose erste Teil der Resistance Geschichte spielt in England. Du bist (am Anfang) einer von vielen Amerikanischen Soldaten die den Briten zur Hilfe eilen die Bestien* zurück zu schlagen. Nachdem du als einzigster einen Angriff der Bestien überlebst und zum Teil selber mit ihren Regenerationsfähigkeiten ausgestattet bist, wirst du der Menschheit wichtiger denn je. Werde zum helden Großbritanniens, zum Retter der längst verloren geglaubten. (Bisschen zu dick aufgetragen?)
Kommen wir jetzt zu den einzelnen Bewertungen:
Grafik: 1
Die Grafik ist so wunderschön detalliert, jeder Schuss hinterlässt ein Loch in einer Glasscheibe, eine Schramme an einer Mauer und selbst wenn einem das noch nicht genug ist, dann ist das detallierte Besten Model einfach unglaublich anzuschauen.
Story: 2
Virus bricht aus, Menschheit ist am Ende, einer Rettet sie. Klingt zwar alt, ausgelaugt und öde aber mit Resistance wird hier ein ganz neuer Standart gesetzt. Es macht unheimlich spass dieser Story zu Folgen und man ist direkt gefesselt.
Gameplay: 1
Die Steuerung ist recht Shooterfreundlich. Jeder CoD / Doom fan dürfte sich hier schnell zurecht finden.
Gesamt:
Das Spiel macht unheimlich Spass. Die Grafik zieht einen förmlich in diese Welt und der Multiplayermodus ist der absolute Hammer. Spass ist garantiert. Und für welche die noch nicht genug haben, Spielt den Storymodus einfach mit eurem besten Freund durch.
Habe mich dem Hype für diesen Titel auch angeschlossen und kann absolut nicht nachvollziehen warum dieser so gut sein soll ? Ich kann nur auf einer Straße auf einem sehr engen vorgegebenen Weg laufen und fühle mich in diesem Spiel nicht frei ... man muß mich nicht mehr virtuell an die Hand nehmen und mir zeigen wo ich lang soll ... deweiteren sind die "Geschosse" der Gegner ja wie die Feuerbälle aus den Blumen in Marios Welt ... das passt nicht zu einem FSK 18 Shooter. Die Grafik ist auch nicht das was eine PS3 leisten kann - sieht mir alles zu "billig" aus. Naja, wird bei mir als Fehlkauf abgestempelt.
Ich bin vielleicht ein wenig spät dran, bin aber erst jetzt dazu gekommen Resistance wirklich zu spielen, aber dass hat sich gelohnt :-). Habe es das erste Mal noch aus der Videothek ausgeliehen und mit einem Freund den Koop-Modus angespielt. Das hat schon dermaßen Spass gemacht. Dann habe ich es gekauft und mich alleine davor gesetzt und ich bin begeistert. Wir haben hier einen Shooter alter Schule. Kaum Spielereien wie gescripte Ereignisse oder eine ausartende Story. Hier wird kurz ein Film eingespielt und gleich wird man ins Level geworfen. Und hier ist fast Non-Stop gefeuere angesagt. Über die Grafik kann man sich streiten, aber mir persönlich gefällt dieser triste Look und passt sehr gut zu der Atmosphäre, die von Kälte, Hoffnungslosigkeit und Krieg bestimmt ist. Nicht, dass ihr glaubt, dass ich immer noch den alten Shootern wie Quake, Doom, usw. hinterher hänge, meine Lieblingsshooter sind Half-Life, Deus Ex und Bioshock. Kurz gesagt, dieses Spiel rockt einfach und es gibt kaum etwas etwas besseres als einen Sonntagnachmittag nach längeren Abenden mit Pizza und einem Kollegen an dem Koop-Modus zu sitzen.
P.S.: Es gibt noch zwei Nachbemerkungen: Für meine Begriffe wird das Spiel später richtig schwierig und außerdem hat man hier mal richtig Spiellänge, im gegensatz zu vielen anderen PS3-Spielen (Call of Duty 4, welches ich wirklich brillant finde), von denen man doch die meisten in spätestens 12 Stunden durchhämmern konnte.
Dieses Spiel lohnt sich einfach