Merkliste
Das Spiel ist sehr überzeugend, wenn es um die grafischen Details geht. Die Rennwagen sehen sehr real aus und es handelt sich um "Fette Schlitten".
Am Anfang ist die Einstellung sehr aufwendig und es dauert dann ein bischen, bis man das erste Rennen starten kann. Dann geht es los.
Die Grafik lässt keine Wünsche offen und auch die Rundumsicht im Cockpit ist schön Detail getreu. Dann aber das Fahren.
Ein 500 PS Auto (oder mehr) mit dem Joypad mit Gefühl ruhig an den Start zu bekommen ist ungefähr so schwer wie mit verbundenen Augen auf zu ruf einen Kran zu führen. Den wahrscheinlich realen physischen Bedingungen unterworfen darf die Geschwindigkeit in der Kurve nicht zu hoch sein entsprechend rechtzeitig muss mann abbremsen. Dafür fehlt aber das reale Gefühl, welches man im Auto selbst hätte und bis man es dann vom Spiel her drauf hat, vergeht einige Zeit, für mich zu viel.
Mein Fazit
Wer was Anspruchsvolles sucht und schon Übung hat, für den sollte es das richtige sein. Anfänger sollten erstmal die Finger von lassen.
Ich bin Ridge Racer-Fan der ersten Stunde - außer den sechsten Teil habe ich jedes Ridge Racer-Spiel ausgiebig gespielt.
Und ich muss sagen ich bin auch von diesem Teil begeistert!
Hier eine Auflistung der Spielmodi:
Ridge State Grand Prix:
Der Karriere-Modus. Man nimmt an den Gran Prix Rennen teil um virtuelles Geld zu verdienen, mit dem man seine Autos auftunen und gestalten kann. Bei gewonnenen Rennen bekommt man Punkte für die Hersteller des eingesetzten Autos (Hersteller für Fahrzeug, Aerodynamikteile, Felgen, Motor und Nitro). Hat man 100 Punkte bei einem oder mehreren Hersteller erreicht bekommt man eine Steckeinheit, die dem Auto eine besondere Fähigkeit verleiht. Neue Autos bekommt man, indem man die Testrennen der jeweiligen Hersteller gewinnt. Auch spezielle UFRA-Einzelveranstaltungsrennen stehen zur Verfügung. Zu guter Letzt kann man die Extrem-Kämpfe absolvieren.
Online-Kampf:
Spielspaß pur! Man kann pro Raum gegen bis zu 13 Fahrer aus der ganzen Welt (logisch) fahren. Dabei kann man - wie oft üblich - entscheiden ob man einen Raum eröffnet oder einen Raum betritt. Als Host hat man natürlich die Macht über die Rennkonfigurationen. Das heißt man kann entscheiden welche Strecke, welche Fahrzeugzeugklasse, ob unbegrenzt Nitro (sehr spaßig) oder ohne Nitro, ob Standardrennen oder Teamrennen und so weiter. Hinzu kommt, dass immer genügend Fahrer online sind. Spielspaß kommt allerdings nicht auf, wenn man gegen Spieler fährt, die einen permanent unfair von der Strecke rammen, hier reagieren die Fahrzeuge einfach zu sensibel.
Globus-Zeitrennen:
Der typische Zeit-Modus. Man kann auf allen Strecken Rekordzeiten herausfahren. Freunde können dann versuchen die Zeiten zu knacken. Außerdem kann man gegen Geist-Fahrer aus der ganzen Welt antreten.
Arcade: Zum Training und zum Kennenlernen der Strecken gut geeignet.
UFRA-Sonderveranstaltung:
Zusätzliche Events, die man gratis aus dem PS-Store ziehen kann. Teilweise ziemlich schwer - wie ich finde.
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Grafik:
RR7 macht grafisch einen guten Eindruck. Ich spiele auf einem Hewlett-Packard w2228h (22 Zoll) per vergoldetem HDMI-Kabel.
Die Grafik ist gestochen scharf und schön bunt. Starkes oder störendes Kantenflimmern kann ich nicht erkennen. Meiner Meinung nach ist auch das Streckendesign rundum gelungen, auch wenn die Umgebung bei manchen Strecken etwas leblos erscheint, Strecken wie z.B. "Mist Falls" oder "Downtown Rave City" versprühen einfach einen gewissen Charme.
Sound:
Die Musik besteht aus elektronischen Lounge, Trance und Chillout-Tracks. Sie passen gut zu dem leicht futuristischen Ambiente. Von den 38 Songs gefallen mir 20 - meine drei Favoriten davon sind "Supercruiser", "Before You Reach For Love" und "My Urban Soul". Nervtötende Stücke wie z.B. "Lost City" hätte man sich sparen können, aber das ist letztlich Geschmackssache. Zusätzlich kann man sich aus dem PS-Store alte RR-Klassiker runterladen - perfekt für RR-Nostalgiker, ist aber leider kostenpflichtig. Kritikpunkt ist, dass die Menümusik auf Dauer etwas nervt - hier wäre eine Einbindung der Rennmusik besser gewesen.
Steuerung:
Man sollte sich im Klaren darüber sein, dass der Schwerpunkt bei Ridge Racer nicht auf Realismus ausgelegt ist. Wer auf Arcade-Rennspiele (und vor allem Drifts) steht macht mit diesem Spiel nichts falsch. Wichtig ist, dass man die im Grunde kinderleichte Steuerung beherrscht. Das heißt man muss vor Kurven nicht abbremsen wie in einem Simulations-Rennspiel, sondern kann einfach mit voller Geschwindigkeit butterweich durch die Kurven driften, indem man am Anfang der Kurve kurz den Daumen von der X-Taste nimmt. Dadurch gerät das Auto in die Schräglage. Anfängern rate ich zum Fahrzeugtyp "Sanft" bzw. "Standard", denn mit dem Fahrzeugtyp "Dynamisch" ist es schwieriger das Fahrzeug nach der Kurve wieder unter Kontrolle zu bringen.
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Positiv:
- Sehr spaßiger Online-Modus
- Langer Spielspaß (monatelang oder noch länger...)
- Umfangreiches Fahrzeugsortiment
- Futuristische Gleiter sind freispielbar
- Tuningmöglichkeiten
- Gelungenes Streckendesign
- Kultstrecke "Seaside Route 765" ist vorhanden
- Gute Grafik (aber es geht noch besser)
Negativ:
- Einige enge Strecken sind für Online-Rennen weniger geeignet, weil man sich ständig beim Fahren/Driften gegenseitig blockiert
- Das Rangsystem ist schlecht gemacht
- Keine Trophies
Fazit:
Ridge Racer 7 ist sehr zu empfehlen! Dieses Spiel hat volle 5 Sterne verdient!