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In dem PS3 Spiel Alien vs. Predator hat der Spieler die Möglichkeit das Geschehen des Kampfes zwischen den Alienrassen und Menschen aus allen drei Perspektiven zu erleben. Ab 18 freigegeben bietet das Spiel mit seiner ... weiterlesen

83
100Vor- und Nachteile
Produktdaten
Besonders als Marine kommt das Horrorfealing direkt über. Das Handling ist auch nicht von schlechten Eltern. Die Steuerung als Alien ist etwas komplizierter. Als Predator ist es irgendwie nur halb so gruselig, die Vorteile machen aus dem Predator einen alleskiller der sich vor nichts zu fürchten hat.
In Aliens vs. Predator werden sie in einen uralten Konflikt zwischen drei Parteien gezogen. Wahlweise kämpfen sie als Marine, als Predator oder als Alien und erforschen Forschungseinrichtungen, antike Pyramiden und eine tropische Dschungelwelt - allesamt Locations, die man aus der Filmreihe um die Aliens und Predators kennt.
Die Stärke des Spiels sind definitv die drei Fraktionen, die sich sehr unterschiedlich spielen, und somit für eine Menge Abwechslung sorgen.
Als Marine ist man lediglich mit Schusswaffen und einer Taschenlampe ausgerüstet, meist unterwegs in dunklen Gängen. An jeder Ecke könnte ein Alien lauern. Das sorgt für Atmosphäre und es gibt so manchen Moment zum Zusammenzucken.
Als Predator ist es Ihre Aufgabe auf Menschen und Alienjagd zu gehen. Ihnen stehen fortschrittliche Waffen und Ausrüstung zur Verfügung. So können Sie sich unsichtbar machen, Menschen gezielt in Fallen locken und sie mit speziellen Trophy-Kills, die extrem blutig daherkommen, ausschalten.
Als Alien schließlich setzen sie auf Ihre Schnelligkeit. Sie können an allen Wänden und Decken entlangkrabbeln. Der Schatten und die Dunkelheit sind Ihre Verbündeten. Gezielt können Sie hinter Feinden auftauchen, diese entweder auf brutale Weise in anatomisch kleinste Stücke hauen, oder aber Facehugger zur Hilfe rufen, die die Menschen infizieren. Je mehr Menschen sie infizieren, desto mehr Verbündete haben Sie in den letzten Leveln, die Ihnen helfen mit Ihren Feinden zurechtzukommen.
Die Singleplayer Kampagne wird Profis unterfordern und auch Anfänger werden nach einer Angewöhnungszeit die Kontrollen schnell meistern, und die Story durchgespielt haben.
Das Spiel punktet aber im Multiplayer. Neben den klassischen Spielarten Alle gegen Alle oder Team Deathmatch gibt es hier vor allem auch Modi wie Infestation, in denen alle Spieler bis auf einen als Marines beginnen. Es gilt den anderen Spieler, der als Alien spielt auszuschalten. Schaltet das Alien einen Marine aus, wird letzterer auch zum Alien, so dass sich das Match am Ende umgekehrt hat, und ein Marine gegen eine Horde Aliens spielt.
Am Multiplayer gibt es nichts zu beanstanden.
Überhaupt sind die drei Rassen so unterschiedlich, dass man meint drei komplett verschiedene (zugegebenermaßen sehr kurze) Spiele zu spielen. Zur Spielzeit muss man sagen: Kampagnentechnisch wäre hier mehr drin gewesen. Bleibt die Hoffnung auf ein Expansion Pack, dass den Singleplayer etwas mehr Länge verleiht.
Ein weiterer Makel ist die Grafik. Sie kann in geschlossenen Umgebungen voll und ganz überzeugen. Sobald es aber ins offene Terrain geht, wirkt sie leicht angestaubt, die Flora ist zu kantig, und kann im Vergleich mit aktuellen Titeln wie CALL OF DUTY: MODERN WARFARE 2 nicht mithalten. Die Charaktere sind allerdings von diesem Makel nicht betroffen, denn sie sehen erstklassig aus. Auch die Animationen der einzelnen Figuren sind sehr gelungen - vor allem Mimik und Gestik der Menschen, bringen Schrecken und Angst sehr gut rüber. Und auch die Trophy-Kills (die ein offizielles deutsches Release unmöglich gemacht haben) stehen ihren Filmvorlagen in nichts nach.
Für alle Fans ohnehin ein Kauftipp, für Gelegenheitsspieler aufgrund der Abwechslung im Gameplay durchaus einen Blick wert.
Egoshooter Profis werden sich allerdings sehr unterfordert fühlen.
Eingeschränkte Kaufempfehlung!