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ACTIVISION Rapala Fishing Frenzy

(1 Testbericht)
ACTIVISION Rapala Fishing Frenzy
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  • Entwickler/Publisher: ACTIVISION
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ACTIVISION Rapala Fishing Frenzy Meinungen
angeln auf der ps3M. M. (06/2009)
 

wer gerne sein pad schüttelt sollte dies spielen
schon lustig mit dieser wiiähnlichen steuerung
allerdings nur kurzer spielspaß, manche missionen sind recht schwer
doch für ca 30e akzeptabel

Schade, obwohl ...Kimokima (11/2008)
 

Ich hab hier alle bisher erschienenen Rapala-Spiele, und hab mir Fishing Frenz natürlich auch gleich zum Release geholt. Hier mal ein kleines Review von mir:


Grafik:
Naja. Es sieht zwar etwas besser aus als die Vorgänger, aber auf dem üblichen PS3-Niveau ist das ganze nicht. Es gibt ausserdem eine Menge Clippingfehler, Kantenflimmern und Ruckler. IMO ist es für egal welchen Entwickler/Publisher einfach unter aller Sau, ein ansich hübsches Game durch solche Fehler derart zu verpfuschen. Da hätte man sich eindeutig länger ransetzten müssen.


Gameplay:
Die Steuerung ist gegenüber Rapala Pro Fishing wesentlich arcadelastiger geworden. Sprich, so ziemlich jeder Wurf ein Biss, und actionreiche Kämpfe mit dem Fisch. Eine Angelsimulation ist es also keine. Aber es macht durchaus Spaß. Dauerten die Drills beim Vorgänger nur wenige Sekunden bis Minuten, bietet Fishing Frenzy hier richtig lange Fights, wie man es von Rapala Pro Fishing vom PC kennt. Allerdings gibt es nur noch die Unterwasser-Ansicht beim Drill, die Sicht vom Boot aus gibts leider nicht mehr.


Die Steuerung ist einfach gehalten und nutzt die Sixaxis-Bewegungsfunktion ziemlich gut. Ein Drill läuft so ab: Man kurbelt mit L2 ein, mit R2 gibt man Schnur. Bei richtigem Timing kann man durch "Special-Moves" (Oben, unten, oben, unten) den Köder attraktiver "zupfen" und so eher seinen Zielfisch anlocken. Beisst der dann, muss man den Controller nach oben reißen, also praktisch die selbe Bewegung wie beim Anschlagen am echten Wasser unternehmen. dann gilt es den Fisch an Bord zu holen. Je nach Größe, Art und Gewicht haben die Fische eine gewisse Ausdauer, bzw. Kraft, die durch einen Balken angezeigt wird. Ist der Balken leer, gibt der Fisch auf, und man kann ihn einholen. Der Kampf selbst wird über eine Sensorleiste am unteren Bildrand gemeistert. Diese schlägt, je nachdem wohin der Fisch zieht, nach links oder rechts aus. Mit dem Corntroller muss man nun via Bewegungssteuerung dagegen halten, und darauf achten dass der Balken nicht in den roten Bereich kommt, da dann schnell mal die Schnur reißt. da muss man dann Schnur geben, oder man macht einen der Special-Moves. Derer gibt es einige. Sie machen den Köder attraktiver, der Fisch wehrt sich für kurze Zeit weniger, oder wird am Springen gehindert, aber auch welche, die den drill verlängern. Das Boot steuert man übrigens auch via Sixaxis. Alles in allem macht es wirklich Spaß und ist auch gut umgesetzt. Was die Steuerung angeht - ist Fishing Frenzy mal was neues am Angelspielmarkt.


Köder, Gewässer, Fische:
Tja - hier findet sich wohl neben den Grafik-Bugs der zweite große Kritikpunkt. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern bietet Fishing Frenzy zwar einige kleine Neuigkeiten, im Ganzen gesehen, ist es aber magerer. Auch wenn der Hersteller "viele der besten Angelgewässer der Welt" verspricht, so sind diese leider alle in den USA. Das schlägt dann auch in der Fischvielfalt aus. Konnte man in den Vorgänger-Teilen noch auf Amazonas-Barsch, Nilbarsch, Alaska-Seelachs oder Hecht im Donaudelta fischen, so beschränkt sich das Repertoir hier rein auf Nordamerikanische Fisharten - in erster Linie Barsche. Es gibt aber auch Forellen, kleine Katzenwelse, Hechte usw. Allerdings eher selten - hauptsächlich dreht sich das Spiel um die in den USA so beliebte Barschfischerei. Die Unterwasserlandschaften wurden hier dagegen wesentlich detailverliebter gestaltet. So zieht man seinen Köder nicht selten über versunkene Schiffe, Ruinen, umgestürzte Bäume oder sonstiges.


Das equipment ist auch spärlicher geworden. Es gibt gerade mal drei verschiedene Angelruten und auch keine Schnurwahl mehr, wie in den Vorgängern. Dafür sind die Köder etwas vielfältiger ausgefallen. Es gibt davon über 30 Stück, jeder einzelne davon in verschiedenen Größen, Ausführungen und Farben. Neu dabei sind Gummifische und -würmer. Die gabs bei Rapala-Games bisher noch nie. Ansonsten beschränkt sich das ganze wieder auf das bekannte Rapala-Wobbler-Sortiment.


Fazit:
Rapala Fishing Frenzy ist bei weitem kein Glanzstück. Der fehlende Multiplayer wird auch durch die Online-Ranglisten nicht wettgemacht, und die Grafikbugs sind mir auch ein Dorn im Auge. Alles in allem ist es für Angelfans durch das neue Arcade-Gameplay durchaus eine Überlegung wert. Es intensiviert in jedem Fall den "Kampf" gegen den Fish und ist in jedem Fall die bessere Lösung im Gegensatz zum einfachen "Knopf-drücken-und-einholen". Es ist ein Spiel für immer wieder mal zwischendurch, und die Lust an der Jagd nach dem größten Fisch im See ist nach wie vor gegeben. Ob einem das zum jetzigen Zeitpunkt den vollpreis wert ist - muss jeder selbst entscheiden. Fishing Frenzy ist vielleicht nicht das beste Rapala-Game, aber durch die sinnvolle Sixaxis-nutzung ein neues Spielerlebnis in der Reihe.

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