Merkliste

90
100Vor- und Nachteile
Produktdaten
Zunächst war ich überrascht.Auf meiner D 60 brachte das recht einfache Nikon-Standardobjektiv immer sehr schöne Bilder, beim Tamron war der "Ausschuß" gegen alle Erwartungen viel höher. Erst nach eingehender Beschäftigung mit verschiedenen Belichtungszeiten und ISO-Einstellungen habe ich die Qualitäten des Tamron entdeckt.
Das Objektiv zeichnet sehr, sehr scharfe Bilder und ist für Portraits ebenso hervorragend geeignet wie für Aufnahmen bei schwachen Lichtverhältnissen.Der Brennweitenbereich passt bestens für ein "Immerdrauf",aber das Gewicht ist nicht zu unterschätzen.
Das in anderen Berichten gelobte "Bukeh"ist wirklich beeindruckend.Die Verarbeitung ist tadellos, der Motor ist ausreichend schnell,das Geräusch stört mich überhaupt nicht.
Das Tamron ist ein Objektiv welches mehr verlangt, als einfach nur zu knipsen.Dann liefert es aber ausgezeichnete Fotos.
Nach dem Kauf einer EOS 40D stand die Frage nach einem "Standard-Zoom" an. Das Canon 18-55 Kitobjektiv ist zwar ganz ordentlich, aber irgendwie sollte für die Kamera was Besseres her - und das Canon 17-55 IS USM lag etwas jenseits der Preisvorstellung. Genau zwischendrin liegt das Tamron 17-50 f/2.8.
Das Objektiv erfüllt alle Erwartungen mit Bravour - die Bildqualität ist durchweg gut, der Autofokus-Motor sehr schnell und der fest stehende (nicht rotierende) Filterring erweist sich als äußerst praktisch. Bedenken ob der (mehrfach kritisierten) Lautstärke des Autofokus wurden schnell beruhigt: der Autofokus ist zwar hörbar, aber verliert sich bereits bei geringem Umgebungslärm. Dafür ist er halt schnell. Die Verarbeitung des Objektivs ist solide und lässt keine Wünsche offen. Und die maximale Brennweite von 50mm ist durchaus von Vorteil - man kann das Objektiv als "50er" gebrauchen.
Der einzige Verbesserungs-Vorschlag wäre, der Zoom-Sperre zusätzlich zu der vorhandenen Arretierung bei 17mm noch weitere bei 24, 35 und 50mm zu spendieren (damit wäre das eine Quasi-Mehrfach-Festlinse ;-)
Meine Empfehlung: Wer ein sehr gutes Zoom-Objektiv in diesem Brennweiten-Bereich sucht und nicht die ca. 900Euro für das Canon 17-55 ausgeben möchte, ist mit dem Tamron 17-50 f/2.8 gut bedient, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angemessen.
Viel Spass
Habe mir das Objektiv bei Amazon gekauft bin supper zufrieden mit dem Ojektiv macht scharfe aufnahmen mit meiner Nikon D80 und die lieferung war wie immer perfekt und schnell
Das Objektiv ist klar leistungsfähiger als das Kit objektiv - aber meine Erfahrung ist so:
1. Objektiv 1 hatte erhebliche Randunschärfe -> problemloser Umtausch durch den Händler
2. Objektiv 2 war sehr scharf aber der Fokus funktionierte nicht (das war beim Sony Kit nie ein Problem): Was ich hatte waren unscharfe Bilder am gewünschten "Fokuspunkt" -> Einsendung, 2.5 Monate Wartezeit.
2. Objektiv 2 nach Adjustierung funktiniert noch schlechter. Email an Tamron aber bis jetzt nach ein paar Wochen keine Reaktion.
Fazit für mich: Das Tamron Objektiv sollte man am besten vor Ort ausprobiert haben. Für mich ist es seit etliche Monaten eine nutzlose Investition mit Ertrag 0 Bilder. Hoffentlich bringt die nächste Runde mehr.
Die üblichen Testberichte zu diesem Objektiv sind nicht schlecht (z.B. nach photozone suchen). Ich habe daher diese Optik an einer Canon 450D im Vergleich mit dem Canon EF-S 17-85mm/ 4,0-5,6/ IS USM getestet.
Tamron Pluspunkte:
geringere Verzeichnungen, weniger chromatische Farbsäume an den Bildecken und je nach Brennweite 1-2 Blenden mehr Lichtstärke. Diese Nachteile des Canon Objektives lassen sich hervorragend z.B. mit DXO Optics automatisch korrigieren.
Tamron Minuspunkte:
bei offener Blende 2.8 schlechte Auflösung in den Bildecken. Die Bilder sehen aus, als ob die Linse mit Fett eingerieben wurde. Die Schärfe erreicht auch beim Abblenden nie die Leistung der Canon Optik. Weder in der Bildmitte, noch am Rand. Die Optik hat keinen Stabilisator. Der Autofokusmotor (kein Ultraschall) ist langsamer und lauter. Zudem dreht sich der Fokusring mit. Ein manuelles Eingreifen in die Fokussierung ist erst nach Abschalten des Autofokus möglich.
Testbedingungen:
Stativ, Kamera lotrecht mit Wasserwaage zur Testbildebene, Spiegelvorauslösung, Selbstauslösung, ISO 100, Fokussierung per LiveModus AF mit CMOS-Sensor und 10-fach Vergrößerung. So gut es eben geht.
Fazit:
Wenn wirklich Aufnahmen bei schwachem Licht anstehen, oder das Motiv über einen unscharfen Hintergrund freigestellt werden soll, dann ist z.B. ein Canon EF 50mm/f 1.4 konkurrenzlos. Daher habe ich das Tamron zurückgegeben. Ich räume ein, für Kunden mit anderer Priorisierung mag das Tamron dennoch der richtige Kauf sein.