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100Vor- und Nachteile
Das neue Nikon AF-S DX Nikkor 18-200mm 1:3,5-5,6 G ED VR II Objektiv ist die überarbeitete 2. Version des äußert populären 18-200 VR Objektivs von Nikon.
Hier schon mal die erste wichtige Klarstellung: Auch die erste Version besaß bereits VR II Technik.
VR II ist die 2. Generation von Vibrations-Reduktion von Nikon.
Ein kleines technisches Wunder mit dem man stehende Objekte mit erstaunlich langen Belichtungszeiten noch verwacklungsfrei ablichtet. Im Allgemeinen kann man mit 3 Blenden rechnen.
So kann man dann den 200er Telebereich noch mit 1/30 angehen, statt mit 1/200.
Tatsächlich neu bei Version 2 ist nun ein Schalter, mit dem man das Objektiv in der 18mm Position arretieren kann.
Ansonsten konnte die Fachwelt noch keine weiteren technischen Unterschiede entdecken.
Daher hier meine Erfahrungen mit der ersten Version:
Das 11-fach Zoom macht Freude immer dann wenn man flexibel sein möchte oder keine Gelegenheit zum Objektiv-Wechseln hat. Z.B. am windigen Stränden wäre das keine gute Idee.
Mit dem 200mm als DX-Objektiv hat man auf Kleinbildniveau 300mm zur Verfügung, und das ist schon eine ganze Menge.
Zusammen mit dem VR bekommt man hiermit zuverlässig scharfe Fotos. Natürlich ist das auch ein Verdienst des Autofocus-Systems AF-S, das nichts zu wünschen übrig läßt an Geschwindigkeit und Genauigkeit. Dank AF-S kann man dann noch jederzeit manuell nachfocussieren.
Im Weitwinkelbereich ist man mit den 18mm (= 28mm klassisch) "ausreichend" aufgehoben.
Hier leidet das Objektiv wie alle Super-Zooms an starken Verzerrungen.
Wer mehr WW will ist gut beraten, eins der tollen Ultra-Weitwinkelobjektive des Marktes dazuzukaufen. Je nach Budget würde ich das zugegebenermaßen teure Nikon 10-24mm, oder das gute alte Tokina 12-24 empfehlen.
Mir macht es immer wieder Freude das 18-200 aufzusetzen, und dafür hier 5 Sterne.