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Das Notebook Acer Aspire Timeline 1810TZ-414G50N besitzt eine Höhe von 3 cm und ein Gesamtgewicht inklusive Akku von 1.3 Kilogramm. Ausgestattet ist das Gerät mit einem Pentium Dual Core SU4100 Prozessor, dessen zwei Kerne eine ... weiterlesen
Das Acer Aspire 1810TZ Subnotebook in der Olympic Edition wirkt wie ein Goldmedaillen-Aspirant. Man bekommt Windows 7 Home 64, 4 GB RAM, 500 GB Festplatte und eine laaange Akkulaufzeit. Der Pentium-Prozessor drosselt unmerklich wenn seine Kraft nicht gebraucht wird - und ist sofort da wenn man ihn fordert. Die Festplatte bringt ungefähr 80 MB pro Sekunde (gemessen mit HD_Speed).
Die Auflösung des Display beträgt 1366x768 auf 11,6 Zoll. Die vertikale Auflösung von 768 Zeilen war ein wesentlicher Kaufgrund, denn ich habe dieses Subnotebook als Ergänzung für meine Kameraausrüstung gekauft. Windows 7 bootet in (gefühlt) unter 10 Sekunden und Photoshop Elements 8 lässt sich flüssig bedienen. Der FastPictureViewer läuft so rasant wie auf dem Desktop.
Zur Vollständigkeit der Windows-Leistungsindex:
- Prozessor Genuine Intel(R) CPU U4100 @ 1.30GHz
- Arbeitsspeicher (RAM) 4,00 GB ==> 4,7
- Grafik Mobile Intel(R) 4 Series Express Chipset Family ==> 3,2
- Grafik (Spiele) 1695 MB insgesamt verfügbarer Grafikspeicher ==> 3,2
- Primäre Festplatte 205GB frei (241GB gesamt) ==> 5,8
Auf einer Skala von 1,0 bis 7,9 erreicht der 1810TZ 3,2. Die Note ergibt sich wie üblich aus der niedrigsten Teilbewertung.
Goethe schrieb im Goetz von Berlichingen: "Wo viel Licht ist starker Schatten." Auch die Schwachpunkte des 1810TZ sind erheblich. Das beginnt mit der Tastatur, die ein billiges Plastikbrett wie aus dem Ü-Ei ist. Alle Tasten scheinen gleich groß zu sein, alle sind einfach flach aneinander gereiht, jede einzelne scheint falsch zu liegen, klappert und hat keinen Druckpunkt. Die Leertaste scheppert sogar hörbar.
Ich schreibe mit 10 Fingern, bin Softwareentwickler und
arbeite seit Jahrzehnten mit Computern. Ich habe Millionen Textzeilen an dutzenden von Tastaturen getippt. Diese Tastatur gehört zu den fünf schlechtesten mit denen ich bislang arbeiten durfte. Es will mir seit nun fast drei Monaten nicht gelingen mich an sie zu gewöhnen. Die Lage der Fn-Taste ist ein steter Quell des Ärgers, denn ständig tippt man auf sie wenn man doch eigentlich Strg wollte. Um die Win-Taste oder die linke Alt-Taste zu erreichen muss man Finger und Handgelenk unnatürlich verbiegen. Ich habe normal grosse Hände. Hätte ich die Tastatur ausprobieren können hätte ich das 1810TZ nicht einmal geschenkt genommen!
Der zweite Ärgernis ist das spiegelnde Display. "Schminkspiegel" ist genau die Bezeichnung die dieses Wunder an Reflexion verdient. Ich kann nicht begreifen wozu das gut sein soll. Schon ein kleines bißchen Umgebungslicht reicht um sich darin zu erkennen.
Übrigens hatten die Farben unter Windows einen Blaustich, den ich mit dem Spyder3Elite Farbkalibrierer korrigierte.
Leider habe ich mich von den hervorragenden technischen Daten des 1810TZ leiten lassen. Doch da man im Leben ohnehin immer das Beste aus dem machen muss, was man hat, behalte ich das 1810TZ erst einmal. Empfehlen möchte ich das Gerät aus den o.g. Gründen aber nicht. Sucht euch lieber ein Gerät mit mattem Display und guter Tastatur, auch wenn es teurer ist. Was nützt das beste Subnotebook wenn man es nicht richtig bedienen kann? Ein langsameres Gerät mit guter Bedienschnittstelle wäre mir lieber gewesen.
Ursprünglich hatte ich drei Sterne gegeben. Doch dann fiel mir die Unmenge an Spiel- und Trial-Software ein die Acer vorinstalliert hatte. Damit ist der Gipfel an Kundenunfreundlichkeit erreicht. Man kommt sich nicht mehr als Mensch vor. Damit war für mich klar: zuviele Kompromisse - nie wieder Acer. Es kostete mich einige Zeit bis ich das Gerät sauber hatte. Wie üblich waren keine Windows 7 Datenträger im Lieferumfang, sodass ich Windows nicht einfach neu aufsetzen konnte.
Also bleibt nur ein Doppelstern übrig. Mehr geht wirklich nicht.
Ich habe meinen Acer Aspire 1810TZ-414G50N Timeline Olympic Edition nun seit etwa zwei Wochen und kann nur Gutes berichten.
Auf die technischen Daten will ich nicht weiter eingehen. Nur so viel: Für ein Subnotebook sehr gut und für die meisten Anwendungen leicht ausreichend.
Handling:
Die Maße des Notebooks sind genau richtig. Das Display hat mit 11,6" eine Größe, die es noch erlaubt komfortabel auf Websites zu surfen ohne viel zu scrollen. Zum Erstellen von Grafiken oder zur Fotobearbeitung ist es allerdings schon etwas klein. Aber das ist ja auch nicht vorrangiges Nutzungsziel eines Subnotebooks oder Netbooks.
Bisschen aufwendig gestaltet sich die Suche nach einer Tasche. Die meisten Netbooktaschen sind zu klein und die für 12,1" zu groß. Ich habe diese Belkin F8N097 Kuriertasche für Netbooks bis zu 30,7 cm (12,1 Zoll), kohlenschwarz/weinrot und bin damit sehr zufrieden. Da rutscht das Notebook nicht hin und her und es ist trotzdem noch genügend Platz.
Die Tastatur ist gut. Die Größe gerade noch ausreichend, um flüssig tippen zu können. Ein paar Stunden Gewöhnung und man schreibt, wie auf einem großen Notebook.
Betrieb:
Da gibt es nicht viel zu Meckern. Windows 7 Home Premium läuft sehr flüssig und ruhig. Der Rechner fährt sehr zügig hoch und bislang waren noch keine Aufhänger oder Abstürze zu Beklagen.
Allerdings hat mein Virenscanner die vorinstallierten Spiele im Acer Game Pack als Virus ausgewiesen. Nachdem ich sie alle deinstalliert habe, gibt es keine Virenwarnung mehr.
Das Multitouch-Pad ist gewöhnungsbedürftig. Wenn man auf einer Website eigentlich nur hoch oder runterscrollen möchte, kann es vorkommen, dass man die Seite auf einmal vergrößert oder verkleinert. Das liegt vor allem daran, dass man schnell mit einem zweiten Finger auf das Touchpad kommt.
Der Lüfter ist sehr leise und bisher nur einmal bei Fotobearbeitung ein wenig lauter geworden. Sonst stört er gar nicht.
Der Akku und die damit verbundene Ausdauer des Notebooks waren für mich das Kaufargument. Beim Surfen oder bei Officeanwendungen erreiche ich derzeit leicht 8-9 Stunden. Bin gespannt wie schnell der Akku an Leistung einbüßt.
Verarbeitung:
Die Verarbeitung ist es, warum es von mir keine 5 Sterne gibt. Eigentlich ist nichts weiter auszusetzen, aber auch nicht zu loben. Die Tastatur wirkt ein wenig schwach. Sie biegt sich beim Tippen leicht. Mein früherer Acer Travelmate hatte eine deutlich robustere, mein Asus eine noch schwächere Tastatur.
Die USB-Ports sind von unterschiedlicher Größe. In einen geht ein USB-Stick nur sehr schwer, während er in den anderen sehr leicht geht.
Das Gehäuse ist definitiv kein Aluminium, macht aber Alles in Allem einen guten Eindruck.
Fazit:
Unschlagbares Subnotebook, wenn man das Preis-Leistungsverhältnis betrachtet. Die Leistungsdaten (Festplatte/Arbeitsspeicher/Akku) sind für ein Subnotebook bzw. Netbook für diesen Preis absolut überdurchschnittlich.
Von mir 4 von 5 Sternen und Kaufempfehlung.
Habe heute mein 1810TZ in der Olympic Edition erhalten. Diesmal nicht von Amazon, aber das Alternativ-Angebot war einfach zu verlockend....
Zum Gerät:
Es gibt nicht viel was in den anderen Rezensionen nicht bereits erwähnt wurde. Im Gegensatz zu den "Standard-Konfigurationen" hat das 1810TZ in der Olympic Edition eine 500 GB Harddisk eingebaut. Ebenfalls ist der Arbeitsspeicher mit 4 GB gut ausgestattet. Die in der Acer-Werbung angekündigte Alu-Oberfläche würde ich als Kunststoff-Oberfläche bewerten. Gut gemacht, aber im Vergleich zu meinem Powerbook eindeutig kein Metall..... Führt aber zu keinem Punktabzug da das Gerät dennoch edel rüberkommt. Die Oberfläche ist im Vergleich zu den schwarzen Geräten nicht sehr empfindlich, Fingerabdrücke sollten keine Chance haben.
Die Tastatur hat einen guten Anschlag, die Tasten liegen weit genug auseinander. Auch Zehn-Finger-Tippen ist möglich.
Der Lüfter läuft konstant, der Lärmpegel ist aber im erträglichen Rahmen und sollte auch empfindliche Gemüter nicht stören.
Das Display spiegelt, aber das ist nicht wirklich störend. Full-HD Videos laufen ruckelfrei. Office-Applikationen sind selbstverständlich ohne Probleme nutzbar. Auch ein größeres Musik-Archiv mit itunes wird klaglos verarbeitet. Die Kommunikation mit meinem Nokia-Handy funktioniert einwandfrei. Die Akku-Laufzeit ist mehr als gut.
Lediglich ein eingebautes UMTS Modul vermisse ich bei meinem Gerät, habe auch keine Möglichkeit gefunden die Olympic Edition hiermit zu bestellen. Schade!
Die Arbeitsgeschwindigkeit ist für ein Gerät in diesem Preis/Leistungssegment beeindruckend. Ich würde den Acer in dieser Ausstattung jedem Netbook vorziehen. Klare Kaufempfehlung!!!