Merkliste
Der Monitor DELL Ultrasharp 2209WA bringt ein 22 Zoll großes Display mit, das zu einer maximalen Auflösung von 1.680 Bildpunkten in der Waagerechten und 1.050 Bildpunkten in der Senkrechten fähig ist. Der Pixelabstand beträgt 0,28 ... weiterlesen

97
100Produktdaten
Das herausragendste Merkmal dieses Geräts ist sein e-IPS Panel (In-Plane-Switching), das im Vergleich zu den - im vergleichbaren Preissegment meistens verbauten - TN-Panels eine deutlich bessere Bildqualität und geringere Blickwinkelabhängigkeiten bietet. Ein TN-Panel hat zwar etwas kürzere Reaktionszeiten beim Bildaufbau - und ist daher für "Hardcore-"-Spieler (insbesondere bei den sogenannten "Ballerspielen") trotzdem die bevorzugte Wahl - aber für die allermeisten PC-Nutzer dürfte dieser geringfügige Unterschied nicht zu bemerken sein.
Nachdem mein Samsung mit S-PVA Panel den Geist aufgab, musste kostengünstiger Ersatz her. Der Dell Bildschirm war mir erstmal suspekt; doch die bisherigen guten Kritiken und der Preis ließen mich umstimmen.
Was wollte ich. Kein TN Panel. Wer einmal PVA gewohnt ist, wird die Blickwinkel Qualität nicht mehr missen mögen. Zudem ist mir eine Farbtreue ebenfalls wichtig. Erst zweitrangig, aber immer noch wichtig genug: bei Videos und Games sollte der Monitor ebenfalls keine Schwächen zeigen.
Sicher wird der Dell nur ein "Übergangs"-TFT - und dann als Zweitbildschirm nach links wandern - bis genug in der Kasse ist, um sich wieder einen PVA leisten zu können. Denn das IPS Panel wie beim vorliegenden Dell Modell kommt in meinen Augen nicht an die Klasse der PVA heran. Doch diese rein persönliche Überlegung soll die Qualität des vorliegenden Dell-Monitors nicht schmälern.
Der Monitor wird solide verpackt geliefert und ist mit ein paar Handgriffen aufgestellt. Überzeugend die Bildschirmhalterung. Da wackelt nichts und bleibt ohne nach zu wippen an seiner gewünschten Position. Das Bild selbst ist sehr gut und mit dem leicht verständlichen Menü-Programm am Monitor rechts unten sind die gewünschten Einstellungen recht einfach zu erledigen. Zu wünschen wäre noch eine schnellere Wahl verschiedener Helligkeits/Kontrast/Farb Einstellungen gewesen; - also wie bei meinem Samsung Modell - das schnelle wechseln in vorgefertigte Game/Internet/Movie/... usw. Einstellungen. Die Farben sind knackig, Helligkeit und Kontrast haben einen großen Spielraum und unter CMYK_Simulation zeigt der 2209WA keine Ausreisser.
Wenn man den Monitor über DVI ansteuert und im Menü die Schärfe herunterschraubt (bei mir funktionierten der Wert 30 bzw. 40 recht gut), sowie in der Farbeinstellung/Modusauswahl > Grafik., bekommt unter 1680x1050 Auflösung ein makelloses, scharfes, sauberes Bild. Dann klappt auch die Schriftdarstellung ohne Probleme!
Das Betriebsgeräusch geht gegen null, außer man nähert sich dem Monitor von hinten und legt sein Ohr nah an die Lüftungsschlitze. Dann kann man ein leichtes Surren ausmachen, das vor dem Schirm nicht wahrgenommen wird.
Fazit. Volle Punktzahl. Als e-IPS Panel (mein erstes, also keine Vergleichsmöglichkeiten) sicherlich topp. Gutes homogenes Bild, großen Blickwinkel, gutes Farbbild, einfache Menü-Steuerung, akzeptable Verarbeitung.
Wenn jetzt noch eine solige Langlebigkeit hinzukommt, vergebe ich sechs Sterne.
Nachdem der Dell bei Prad.de so hochgelobt wurde, bestellte ich ein Exemplar als Hauptmonitor für Bildbearbeitung neben meinem Samsung 19" 910T (PVA Paneel), der mir etwas zu klein wurde.
Zuerst dachte ich, der gelieferte Dell 22096 WA sei defekt, weil die Ränder der Schrift völlig zerfranst und unleserlich sind. Man bekommt nach einiger Zeit unweigerlich Kopfschmerzen, wenn man Texte am Bildschirm liest. Besonders schlimm sind kleine Serifenschriften wie eine Times New Roman. Zudem hat man das Gefühl, dass ein griseliger Film über der Schrift liegt, der das Lesen zu einer Qual macht. Im direkten Vergleich zum PVA Paneel des sechs Jahre alten Samsung ist das Schriftbild des DELL nicht auszuhalten.
Bilder hingegen werden brillant und kontrastreich dargestellt.
DELL lieferte mir umgehend Ersatz, doch auch das zweite Exemplar weist dieses unscharfe Schriftbild auf. Zudem lässt sich die Helligkeit des Monitors nicht ergonomisch herunterregeln. Ich bin schon beim Wert 0 für Helligkeit, trotzdem brennt das Backlight in einem abgedunkelten Raum in den Augen. Als "Optimum" für die Schärfeeinstellung hat sich der Wert 40 herausgestellt. Im Vergleich zum 22" Samsung 226BW mit TN Paneel meiner Freundin sind die Farben des DELL weitaus weniger blickwinkelaabhängig. Dafür ist auch dieser Samsung 100mal angenehmer, wenn man Texte lesen oder verfassen will.
Mein Dell 2209 WA ist Revision A01 und wurde im Dezember 2009 in China hergestellt.
Fazit:
Falls Sie vorhaben, am DELL 2209 WA ausschließlich Bilder zu bearbeiten, ist er wohl eine Empfehlung, für Internet und Office jedoch in meinen Augen völlig ungeeignet. Ich werde mich nach einem Gerät umsehen, dass für beide Anwendungsbereiche gleich gut geeignet ist und diesmal auf eine TCO Zertifizierung achten.
Mein alter 19 Zoll Breitbild von Philips, ein hervorragender Monitor, war eindeutig zu klein geworden. Nach einem Reinfall mit einem 21,5 Zoll Breitbild von LG, der Schrift z.T. grünlich schimmernd und verschwommen darstellte, fürchtete ich bereits, keinen gleichwertigen Ersatz in größer zu finden. Dann entschloss ich mich aufgrund der positiven Rezensionen und weil dieser Bildschirm auch anderswo hoch gelobt wurde, doch, es mit diesem Dell zu versuchen, zumal ich auch mit meinem Dell PC sehr zufrieden bin.
Der Monitor kam sehr schnell, das Aufstellen und Anschließen war kinderleicht - und ich konnte sofort sehen, dass bei der Auflösung 1680 x 1050 die Schrift nicht so winzig geworden war wie bei der 1920 x 1080 Auflösung beim 21,5 Zoll LG. Beim 22 Zoll Monitor ist das Seitenverhältnis der Auflösung genau dasselbe wie bei meinem alten Monitor. Ich habe also alles in derselben Größe, nur auf einem größeren Bildschirm, genauso wie ich das wollte. Da sind 22 Zoll eindeutig die bessere Wahl als 21,5 Zoll.
Der Bedienpanel vorne ist intuitiv erfassbar und gibt sogar auf dem Schirm selbst Hinweise zur Bedeutung der Tasten. Man muss sich also nicht während des Einstellens ständig vorbeugen, um auf seitlichen Tasten zu lesen, wofür die denn wohl gerade gut sind, wie bei vielen anderen Monitoren.
Hervorragend sind auch die vielen Verstellmöglichkeiten (hoch - tief, nach vorne oder hinten kippen). Meine Nackenmuskeln sind jetzt viel entspannter, weil ich den Bildschirm auf die richtige Höhe für meine Haltung bringen kann, statt meine Haltung einer starren Bildschirmhöhe anpassen zu müssen ;-)
Am bestechendsten ist aber wirklich die absolut gestochen scharfe Abbildung bei Schrift und Bild schon per VGA-Kabel, erst recht aber per DVI-Kabel; wobei ich ein DVI-HDMI-Kabel brauchte, weil mein Rechner nur einen HDMI-Anschluss hat.
Der Dell flimmert nicht und bei einer Kalibrierung ergab sich über die gesamte Fläche ein einheitliches Bild (das war bei dem LG anders, wo die Gamma-Werte oben schon übersteuert waren, wenn sie unten nicht mal den perfekten Wert erreicht hatten); wobei die Werkseinstellungen bereits perfekt waren, wie ich bei einigem Herumprobieren festgestellt habe.
Der einzige Nachteil, den ich bisher entdecken konnte, ist ein etwas locker sitzendes Stromkabel, so dass man beim Abstauben ein wenig aufpassen muss. (Apropos Abstauben: Dabei lernt man es schnell zu schätzen, dass dieser Monitor nicht im üblichen schnell einstaubenden Klavierlack daherkommt!) Bei so viel guter Leistung gibt das aber keinen Punktabzug. Ich bin von dem Dell-Bildschirm wirklich begeistert und bedanke mich bei den anderen Rezensenten, die mich zum Kauf bewogen haben. Dieser Monitor ist noch weit besser als mein alter; das liegt dann wohl an der unterschiedlichen Panel-Technologie (e-IPS statt TN).