Merkliste
Der Drucker Brother HL 3070CW arbeitet mittels der Elektrophotographie Technologie und besitzt einen NEC VR5500 300 MHz Prozessor. Das Gerät ist sowohl WLAN als auch LAN-Fähig und somit gut in kleinen Büroeinheiten nutzbar. Auch ein ... weiterlesen

70
100Vor- und Nachteile
Produktdaten
Ich verwende den Drucker bei mir im Büro und ich bin mit den Ergebnissen auch nach einem halben Jahr zufrieden. Bereits die Standardeinstellungen liefern gute Druckergebnisse. Die Installation ist sehr einfach.
Ich verwende verschiedene Papiersorten und bisher hat der Drucker noch keine Probleme damit gehabt. Die Bedienung ist simpel und die Druckqualität hat mich auf jeden Fall voll überzeugt. Das Betriebsgeräusch ist akzeptabel.
Wer einen guten, schnellen und recht leisen Farblaser sucht, ist hier genau richtig.
Vorgeschichte:
Vor einigen Jahren, genauer gesagt 2007, brauchte ich einen zweiten Drucker zum schnellen und sauberen Drucken von Textseiten. Meine Wahl fiel auf ein Modell von Brother, den HL-2030. Ein kleiner und kompakter monochromer Laserdrucker. Noch heute ist dieser Drucker im Einsatz und sogar noch mit dem Startertoner, welcher eigentlich für 1.250 Seiten ausgelegt ist. Mittlerweile habe ich sogar schon über 1.800 Seiten damit drucken können und ein Ende ist noch nicht in Sicht.
Separat hatte ich einen Tintenstrahldrucker in Gebrauch. Den Canon Pixma IP6000D. Über fünf Jahre leistete dieser treue Dienste und sehr gute Farbausdrucke. Gut, bei Tintenstrahldruckern ist ein kräftiges Farbbild nicht ungewöhnlich. Als der Canon nun doch seinen Dienst nicht weiter verrichtete, ging die lange Suche nach einem Ersatz los.
Brothers Support:
Ich hatte mir einige Modelle von Brother und auch anderen Herstellern angesehen. Unter anderem den HL-3040CN, den HL-4040CN, den großen HL-4070CDW aber erst zum Schluss den HL-3070CW. Da ich diverse Geschäfte ansteuerte, um mir Druckbilder anzusehen, welche meine Kaufentscheidung steuern sollten, stelle ich wieder einmal fest: Lieber direkt und gleich beim Hersteller fragen. Ich schrieb also eine eMail an Brother und bat um Testmuster der oben genannten Modelle. Und siehe da: Brother schickte mir zu jedem Modell drei Testseiten - wie in der Mail gewünscht. Die Entscheidung war nun wesentlich einfacher. Nach weiterem Überlegen kam ich zum Kaufentschluss und die Wahl fiel auf den Brother HL-3070CW.
Zum Drucker:
Im Karton findet man zunächst alle vier Toner, ebenfalls Startertoner für bis zu 1.000 bzw. 1.400 Seiten. Aber die können mehr. Siehe beim Brother HL-2030. Ein Stromkabel ist dabei, das kleine Handbuch, eine Treiber-CD (sogar aktuell) und das war es auch schon. Kein USB-Kabel, kein RJ45-Netzwerkkabel. Wer diese benötigt, muss sie separat bestellen.
Nun gut. Also den Drucker vorsichtig aus dem Karton heben und aufstellen. Kann man auch alleine, da das Gerät nur etwa 20 kg wiegt. Der Tonerrestabfallbehälter ist installiert, ebenso die Transfereinheit. Die blauen Klebestreifen und die Pappelemente entfernen und weiter geht es. Die Toner der Reihe und den Farben nach einsetzen. Einfach nur leicht einstecken ohne Druck obere Abdeckung schließen. Noch das Stromkabel anschließen - fertig. Der Aufbau dauerte bei mir keine zehn Minuten.
Dann weiter. Computer starten, Treiber per CD installieren, Drucker per USB- oder RJ45-Kabel anschließen und die Installationsroutine erledigt den Rest. Wer den Drucker ins W-LAN einbinden will, sollte die Treiber-CD verwenden. Der Treiber von der Brother Solutions-Seite bietet komischerweise keine W-LAN-Routine. Zur Hilfe bei der kabellosen Einrichtung ist das Netzwerkhand sehr empfehlenswert. Ansonsten per Kommentar hier bei Amazon fragen. Der Printserver erkennt mühelos W-LAN-Netzwerke mit WPA2-PSK/TKIP oder AES. So ist beispielsweise mein Netzwerk konfiguriert und zusätzlich noch mit einem MAC-Filter.
Die Ausdrucke und Bildqualität:
Zunächst mal ist der Drucker schnell einsatzbereit. Etwa eine Minute dauert es, bis man drucken kann. Wenn er erst mal druckt, möchte man am liebsten gar nicht mehr aufhören. Ein großer Vorteil der LED-Technik ist, dass die Seiten nicht so warm bzw. heiß werden, wie bei konventionellen Laserdruckern.
Textseiten in schwarzweiß sehen erstklassig aus. Ein sehr klares und sauberes Druckbild. Seiten mit Text und Bildern sind ebenfalls ohne Mängel und lassen keinen Spielraum für Beanstandungen. Bilder selbst sind wahrscheinlich für alle am Wichtigsten. Auch wenn dieser Laserdrucker eine wirklich gute Bildqualität liefert, ist das Ergebnis nicht mit einem Tintenstrahldrucker zu vergleichen. Die Ausdrucke sind farbkräftig und kontrastreich. Die Abstufungen in den Farbübergängen sind sauber, die Rasterbildung hält sich sehr in Grenzen. JPG-Bilder stellen meist das größte Problem da. Dieses Format ist bereits komprimiert und diesen Effekt sieht man im Ausdruck wieder. PNG, SVG, BMP und TIFF-Bilder sind nicht komprimiert bzw. anders und sehen daher wesentlich besser und schärfer aus.
Wer also einen Ersatz für einen reinen Fotodrucker sucht, ist hier leider noch immer falsch. Einen Tintenstrahldrucker kann der HL-3070CW nicht ersetzen. Wer aber zwischendurch mal Fotos druckt, ist hier bestens beraten. Gutes Papier macht ebenfalls eine Menge aus. Wer höher aufgelöst drucken will, sollte 100 g starkes Papier verwenden, welches speziell für den Lasergebrauch gedacht ist, verwenden. Also auf die Beschichtung des Laserpapiers achten. Für alles andere reicht das gewöhnliche 80 g Papier völlig aus.
Warum einen Farblaserdrucker und kein Tintenstrahldrucker?
Wie schon gesagt, wer gelegentlich Bilder ausdruckt, ist mit einem Laserdrucker besser bedient. Tintenpatronen haben die leidige Angewohnheit einzutrocknen und der Druckkopf neigt dazu, durch die trocken gewordene Tinte zu verstopfen. Wenn man dann mal eben ein Foto ausdrucken will einige kennen dies sicherlich. Ein Lasertoner kann nicht eintrocknen. Es ist Pulver und das ist bereits trocken. Mehr trocken geht nicht. Und Druckköpfe gibt es keine. Nur Druckertrommeln.
Fazit:
LED-Farblasertechnik, ein eingebauter Printserver für den RJ45-Kabelbetrieb oder für die Einbindung ins W-LAN, 64 MB Speicher, je 16 Seiten pro Minute in Farbe oder Schwarzweiß für um die 260 Euro. Selbst die Folgekosten für Toner sind akzeptabel. Was will man mehr? Ein Klick auf bestellen und schon bald habt ihr ebenfalls Freude an einem schnellen und wirklich guten Farblaserdrucker von Brother.