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LaPavoni ELQ Europiccola Lusso Cromata

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LaPavoni ELQ Europiccola Lusso Cromata Meinungen
Für Puristen und Liebhaberandros1 (10/2009)
 

Wer dieses Gerät kaufen sollte:
Puristen, die daran interessiert sind die Espressozubereitung von der Pike auf zu lernen, Vollautomatenbesitzer, die endlich wissen wollen, wie Espresso schmecken kann, vorausgesetzt die Zeit und der Wille zur Einarbeitung sind vorhanden.
Wer dieses Gerät nicht kaufen sollte:
Leute, die Wert darauf legen, mal eben schnell einen Espresso zuzubereiten, Leute die Ihre Maschinen wenig pflegen wollen oder können (nein für ein Großraumbüro oder Familien mit kleinen Kindern sind sie nicht geeignet), Leute, die viele Espressi oder Cappucino auf einmal zubereiten wollen.

La Pavoni, die "Pfauen"dame ist eine Legende. 1961 zum ersten mal als Haushaltsmaschine mit einfacher Hebelmechanik hergestellt, wurde sie bis heute immer weiter verändert, im wesentlichen aber in Ihrer Konstruktion belassen.
An ihr ist nichts überflüssiges (vom Cappucinatore mal abgesehen) und das klassische Design entsteht im wesentlichen durch die puristische unverkleidete Technik.

Die drei wesentlichen Merkmale einer Espressomaschine - Boiler - Pumpe - Brühgruppe - sind für den Benutzer deutlich erkennbar und auf Anhieb wird verständlich, wie die Zubereitung funktioniert:
Wasser wird im Boiler erhitzt, nach ein paar Sekunden Preinfusion mit Pumpendruck von Hand durch das (natürlich mit einer guten Mühle frisch gemahlene und per Tamper verdichteten) Kaffeemehl in der Brühgruppe gepresst.

Ist der Mahlgrad richtig gewählt entsteht nach ein wenig Übung ein sehr guter Espresso, selbstverständlich auch mit guter Crema. auch das aufschäumen funktioniert wunderbar, allerdings besser ohne Cappucinatore.

Ein paar Grundregeln sollten Sie allerdings von Anfang an beherzigen:

- Immer frisch gemahlenen Espresso nehmen. Haben Sie dazu keine Zeit, lassen Sie es bleiben! Die Frische auch der Bohnen (nach der Röstung) ist wichtiger als die Marke. Anstatt sinnlos mit 1 Jahr altem Supermarktkaffee herumzuprobieren kaufen sie lieber sehr frischen Kaffee von einem Kleinröster vor Ort oder aus dem Versand!

Der Druck:
- Lässt sich der Kaffe kaum oder gar nicht durchdrücken/ist der Espresso zu bitter: etwas gröber mahlen, fliesst er sofort durch/ist der Espresso zu sauer/sehr helle Crema: feiner mahlen. Richtig ist er, wenn die Crema haselnussbraun ist. Tendenziell eher so, daß er sich gerade noch durchdrücken lässt. Bewährt hat sich, nur das Zweiersieb zu verwenden, es bis oben mit Pulver locker zu befüllen, abzustreichen und dann eher leicht mit dem Tamper anzupressen.

Die Temperatur:
- Brühgruppe vor dem ersten Bezug mit Kaffee durch etwas Wasser aus der Maschine vorwärmen - wärmt auch die Tasse auf. Ist sie zu kalt, wird der Espresso sauer.
- Spätestens nach dem zweiten Bezug die Brühgruppe kühlen. dazu eine Tasse kaltes Wasser durch Hebel anheben ansaugen und wieder zurückfliessen lassen. Ist sie zu heiß, wird der Espresso bitter.

- Reinigung: Nach dem Bezug den Siebträger nicht sofort herausnehmen. Langsam öffnen, erst weiterdrehen, wenn kein Zischen mehr hörbar. Besonders vorsichtig sein, wenn der Hebel sich nicht herunterdrücken ließ. Maschine vollkommen abkühlen lassen und sehr vorsichtig Siebträger herausdrehen.
- Nach dem Bezug die Brühgruppe gründlich reinigen durch Ansaugen von Wasser und ausputzen mit einem Pinsel. Alte Kaffeereste in der Brühgruppe schmecken ranzig und führen zum Festbacken von wartungsintensiven Verstopfungen. Kaffee enthält Fett, Wasser mehr oder weniger Kalk. Beides zusammen kann Ablagerungen hervor rufen, die regelmäßig entfernt werden müssen. Die entkalkung der machine ist allerdings bedingt durch die einfache Konstruktion (davon kann jeder Vollautomatenbesitzer nur träumen) fast genau so einfach wie bei einem Wasserkocher.

Das alles hört sich schwieriger an als es ist. Nach etwas Einarbeitung ist die kleine "Pfauen"dame eine altagstaugliche Maschine. Maschinen, die 10, 20 oder sogar 30 Jahre in Betrieb sind, sind keine Seltenheit -gute Wartung voraus gesetzt, jedes Einzelteil kann auch nach Jahrzehnten noch nachgekauft und ersetzt werden. Dazu sind sie sehr schnell: Keine 10 Minuten dauert es, bis ein perfekter Espresso oder ein Cappuccino oder meinetwegen auch eine "Latte" auf dem Tisch steht. Bella Figura inclusive.

La Pavoni - ein stylischer KlassikerEmma E. (05/2009)
 

Ein Designklassiker, der nicht nur optisch ein Schmuckstück für jede Küche ist, sondern auch den perfekten Espresso produziert. Eine Maschine, die nicht auf Knopfdruck elektronisch gesteuert arbeitet, sondern bei der man selbst und mit Muskelkraft bestimmen kann, wie man seinen optimalen Kaffee produziert.

seit über 10 Jahren mit dabeiR. u. (12/2007)
 

Ein hervorragendes Gerät, wir haben es lieben gelernt, nicht vergleichbar mit Geräten mit allem möglichen elektronischen Schnickschnack und Reperaturanfälligkeiten. Crema klappt, je nach Milchqualität, leider kann man nicht frisch mahlen, aber ist dennoch seperat machbar. Schmeckt super, und ist vom Disign her nicht mit Plastik vergleichbar. Sieht einfach klasse aus. Für Liebhaber bestimmt.

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15.05.2012 00:00
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