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Hallo Zusammen,
haben die Espresso Color nun seit 4 Wochen in Betrieb. Wir sind sehr zufrieden.
Espresso hat eine schöne Crema und der Cappucino ist ebenfalls sehr lecker. Die Milch lässt sich mit
sehr einfach und recht schnell aufschäumen. Da die Gaggia nur eine Einkreismaschine ist, sollte man bei mehreren
Tassen Espresso/Capuccino immer erst die Espressi machen, da das Wasser für den Dampf heisser gemacht wird. Man muss dann immer erst warten bis das Wasser wieder auf "Espresso-Temperatur" heruntergekühlt ist.
Zur Maschine: Sehr schöne Optik. Alles ist sehr robust, insbesondere der Siebträger. Massiv und schwer, so wie es sein muss. Ideal für Einsteiger und Leute die nicht gleich mehrere 100,- bis über 1000,- ausgeben wollen.
Geschmack hatte ich schon was zu gesagt, aber nochmals: Im Vergleich zu den Espressi bzw. Cappucini aus den Vollautomaten unserer Bekannten ist der Kaffee aus der Gaggia Siebträgermaschine um Welten besser.
Der Kaffee aus den Vollautomaten schmeckt wie braunes Wasser, man vermisst den "Kaffeegeschmack"
Im großen und ganzen kann ich der Rezension von "Tyler Durden "Ty"" beipflichten, auch wenn bei mir keine Wasserreste im Tank waren. Auch ich hatte Probleme mit der schnellen Identifizierung des richtigen Siebs - das Handbuch klärt nach genauerem Lesen aber auf.
Mir fällt die richtige Dosierung des Pulvers schwer - wenn man den Messlöffel voll macht, ist es zu viel und die Siebhalterung lässt sich nur schwer oder garnicht eindrehen. Beim Saubermachen klebt dann der Kaffee oben am Auslass und oft nicht im Sieb. Der Klumpen fällt dann meistens runter und zerbröselt sich breitgefächert auf der Arbeitsfläche.
Crema - ich bin inzwischen bei der ca 20. Tasse und die Crema will nicht richtig. Leichter Schaum ist zu erkennen, aber es scheint immernoch das Schwarze durch. Wie lange die Maschine aufwärmen muss, ist mir auch nicht klar - dem Aufleuchten und Erlöschen der Statuslampen kann man nicht trauen, außerdem ist die Logik, wann etwas zu leuchten hat und wann nicht für meine Begriffe falsch herum.
3 von 20 Tassen sind mir so gelungen, dass ich den Espresso mit Genuss trinken konnte. Ich hoffe immernoch, dass die Sache mit Übung zu mehr Erfolg führt. Ich muß dazu sagen, dass ich bisher meinen Espresso nur über den typischen Alu-8-Eckkocher auf der Herdplatte zubereitet habe und keine Erfahrung mit anderen Maschinen hatte. Vielleicht kann ja jemand ein ausführliches Tutorial anbieten, wie man zum perfekten Ergebnis kommt. :)
Ich kann mich einem Vorredner nur anschließen, was Vor- und Nachteile der Maschine angeht und was den Hinweis auf das Kaffee-netz.de und Kaffeewiki.de angeht. Wer lernen möchte, wirklich guten Espresso herzustellen, wird nicht umhin kommen, ein wenig auf diesen Internetseiten zu stöbern.
Vor ca. einem Jahr habe ich mich für die Gaggia entschieden. Es ist absolut möglich mit diesem Gerät herrlichen Espresso herzustellen. Sollte dies nicht gelingen, liegt es eher an der Person vor der Maschine, nicht aber an der Maschine selbst. Wer frisch geröstete Bohnen verwendet und diese direkt vor der Zubereitung in der eigenen Mühle frisch mahlt, hat die allerbesten Chancen in den Genuss herrlicher Espresso-haltiger Heißgetränke zu kommen.
Espresso mit dem Siebträger herzustellen ist eine Sache für sich. Wer auf Kaffeegenuß viel Wert legt und bereit ist sich damit auseinanderzusetzen, dem sei zu dieser Maschine als Einsteigergerät (aber plus Mühle!!!) geraten. Ansonsten wäre eventuell ein Vollautomat die bessere Lösung!?!
Bin nach einiger Recherche im Internet auf dieses Gerät gestoßen. Nachdem ich mich zuerst für die AEG und Saeco Aroma interessiert hatte, stellte sich heraus, dass Gaggia wohl auch recht gute Geräte baut. (Hilfreich fand ich kaffeewiki.de und kaffee-netz.de)
Nun zum Gerät
Aussehen: Erstaunlich gut in glänzendem, dunklem rot:-). Kunststoffgehäuse, Edelstahlabstellfläche oben am Gerät, nicht aktiv beheizbar. Wird durch die Boilerwärme erwärmt, reicht aber nicht aus, um Tassen zu erwärmen, sieht hübsch aus. (Tassen vorwärmen mit heißem Wasser ). Edelstahl Abtropfgitter - bekommt leicht Kratzer, stört mich aber nicht. Verarbeitung macht einen wirklich guten, soliden Eindruck.
Dampfdüse: Ist leicht und gut in jede Richtung beweglich, auch übers Abtropfgitter. Schäumt problemlos und gut Milch auf. Ist leicht zu reinigen. Als milchfreie Alternative kann auch Sojamilch sehr gut aufgeschäumt werden. Heißes Wasser kann man über diese Düse ebenfalls beziehen.
Siebträger: Liegt schwer in der Hand (Verchromtes Messing zur Wärmeverteilung/Speicherung).Das Einlegen und Herausnehmen der Siebe ist etwas gewöhnungsbedürftig, da sich eine Feder zum Halten der Siebe seitlich im oberen Rand des Siebträgers befindet.
Boiler: Edelstahl. Viele andere Gaggia Modelle haben Aluminiumboiler. Edelstahl finde ich aber wegen dem Entkalken besser.
Bedienungsanleitung: Wenn man sich bereits über Siebträgergeräte informiert hat (Siehe Internetseiten), kein Problem.
Mitgeliefertes Zubehör: Tamper und Kaffeemaß aus Kunststoff (Tamper stabil, Löffel eher nicht).
Edelstahlsiebe für 1 und 2 Tassen Espresso, 1 Sieb für Pads.
Wer möchte, kann auch ein Perfekte Crema Sieb dazukaufen. (Brauche ich aber nicht).
Espresso: Klein, stark, schwarz, lecker, wie in Italien. Experimentieren mit der Wasserquelle (aus der Leitung, entkalkt...) kann Geschmacksunterschiede machen. Verwende momentan Volvic, was auch ein schnelles Verkalken verhindert.
Nachteile: Abtropfschale mit einem Wasseraufnahmebereich von 13,5 x 7,5cm eher zu klein dimensioniert.
Beim Eindrehen des massiven Siebträgers verschiebt sich die 4,6kg leichte Maschine leicht auf der Abstellfläche. Und muß mit einer Hand festgehalten werden.
Was mir sonst aufgefallen ist: Es hat gut 4 Wassertankfüllungen gebraucht, bis der Geruch nach Neu aus dem heißen Wasser verschwunden war. Danach wurde auch die Crema immer besser. Ist anscheinend produktionsbedingt noch irgendwas in der Maschine.
Fazit: Tolles Gerät, das sein Geld wert sein dürfte. Edelstahl-, oder Metallgehäuse sieht vielleicht auch chic aus und sollte unverwüstlich sein, -dachte aber ich stecke das Geld lieber in ein gutes Innenleben der Maschine.
5 Punkte, da Espresso- und Cappuccino überzeugen und das Gerät ein Hingucker in meiner Küche ist. Wären die Negativpunkte besser gelöst, gäbe es noch ein Sternchen dazu;-)
Ich komme gerade aus Italien zurück und sitze bei der ersten Tasse Espresso aus meiner roten "Gaggia New Espresso Color" nach der Rückkehr. Ich habe mich im Januar dieses Jahres für diese Maschine entschieden, da sie einen schönen massiven Siebträger hat, der sich also gut aufheizen kann. Ein Espresso-Experte (davon gibt es ja mittlerweile reichlich, ein Blick in diverse Foren bestätigt das...) hatte mir zuvor erklärt, dass dies von elementarer Wichigkeit sei. Eigene Vorerfahrungen mit Espressomaschinen hatte ich nicht.
Ich size nun also bei meiner ersten Tassse Espresso seit dem Ialien-Urlaub und habe das gefühl alles richtig gemacht zu haben. Ich habe viel guten Espresso dort getrunken und mancher war besser als der, den ich hier trinke. Aber mancher eben auch nicht. Und das aus einer Maschine, die einen Bruchteil dessen kostet, was die kleinen Fabriken in den italienischen Bars kosten mögen.
Ich bin bei Illy-Pulver gelandet, eine Mühle konnte ich mir noch nicht leisten. Sowohl mit dem Ein-Tassen als auch mit dem Zwei-Tassen-Aufsatz versieht die Maschine den Espresso mit einer schönen Crema. Ein Crema-Sieb ist überflüssig.
Die Maschine ist aus Plastik, das aber wertig erscheint und schön aussieht. Die Platte, auf der die Tassen stehen, zerkratzt mit der Zeit. Aber da stehen wie bereits gesagt die Tassen drauf. So what? Vor dem Bezug des Espresso lasse ich aus dem Rohr noch eine Runde Heißwasser in die Tasse. Dies wärmt erstens die Tasse auf (das macht die Platte nur sehr spärlich) und sorgt zweitens dafür, dass das Wasser im Boiler die richtige Temperatur für den Espresso hat. Und so... schmeckt mir mein Espresso. Und ich kann die Maschine nur empfehlen, sowohl als optisches als auch als gustatorisches Highlight.