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Sennheiser PC 165 USB

(3 Testberichte)
Sennheiser PC 165 USB
Sennheiser PC 165 USB

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Produktdaten

  • Typ: Kopfbügel Headset
  • Lautstärkeregelung
  • USB Anschluss
  • Ausführung: Zweiseitiges Headset
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Käufermeinungen
Sennheiser PC 165 USB Meinungen
Für Verwöhnte zum VerwöhnenMartin L. (07/2007)
 

Nachdem ich mein bisheriges Medien-Equipment immer mit dem Preis im Auge gekauft hatte, war mein neuerlicher Vorsatz, dieses Mal keine Kompromisse einzugehen und das Beste vom Besten zu kaufen - ein Vorsatz, der sehr schnell geopfert werde musste, als ich in den Elektronikmärkten vor HiFi-Kopfhören stand und Preise bis zu 300,- ? bewundern durfte.
Darüber hinaus wird schnell ersichtlich, dass es viele Entscheidungen abzuwägen galt, denn den "besten Kopfhörer aller Zeiten" für jeden beliebigen Verwendungszweck gibt es nicht. Die Fragen begannen:
- Profi-HiFi-Kopfhörer oder Computer-Headset?
- Verwendungszweck? Spielen, Musik hören oder Film anschauen?
- Wireless oder mit Kabel?
- Form des Kopfhörers?
- mit/ohne USB-Anschluss?
- "echtes" 5.1 oder nicht?
Je nachdem, wie diese Fragen beantwortet werden, ist das recht kostspielige Edelmodell von Sennheiser die richtige Wahl - oder die falsche.


Ausstattung:
Das offensichtlichste: Der Kopfhörer hat ein Kabel. Für viele bedeutet ein Kabel eine unangenehme Einschränkung der Bewegungsfreiheit. Gleichzeitig, so paradox dies klingt, ist man nur mit einem Kabel mobil: Möchte man den Kopfhörer gelegentlich auch mit seinem Laptop auf Tour nehmen, ist die Mitnahme der häufig sperrigen Lade- und Sendestationen sicher keine Option. Angenehm ist bei diesem Modell die Kabellänge, die bei den meisten auch vom Fernseher bis zur Couch reichen sollte. Außerdem verfügt das Modell über einen Kabelaufroller mit Klemmen, um auch beim Sitzen am PC oder Laptop sich nicht selbst im Kabelwust zu erdrosseln, und eine angenehm zu bedienende Fernsteuerung zu Regelung der Lautstärke und zum Ein- bzw. Ausschalten des Mikrofons. Darüber hinaus hat man die Option, die Klinkenstecker in einem kurzen Verbindungsstück einzusetzen, welches dann wiederum in einem USB-Anschluss mündet - selbiger kann dafür verwendet werden, um bei Computern ohne oder nur mit schlechter Soundkarte eine Alternative zu bieten. In dem Kabelstück steckt ein kleiner Soundadapter, der als vollwertige Soundkarte dient und sich auch bei Windows Vista ohne Probleme nach dem Einstecken verhält - die alte Soundkarte, sofern vorhanden, wird verbannt, der Soundadapter binnen weniger Sekunden als neue Soundkarte erkannt und eingerichtet. Steckt man um, während eine Soundquelle gerade läuft, kommt so manches Programm jedoch durcheinander und muss neu gestartet werden - ein Problem, das während des alltäglichen Einsatzes keines ist, schließlich weiß man normalerweise vor dem Start, wie man hören möchte. Die Qualität des Adapters mag knapp unter der Qualität richtig teurer Soundkarten liegen, aber für einen Großteil der PCs, an dem ich bereits getestet habe, war der Klang mindestens gleich gut, wenn nicht besser als mit der PC-eigenen Soundkarte. Einziger Nachteil: der Adapter installiert lediglich seinen Treiber, aber keine eigene Steuerungssoftware. Zwar lässt sich noch die Lautstärke über das Betriebssystem justieren, aber einen eigenen Manager für Klangeffekte oder Equalizerfunktionen fehlt.
Die Form des Kopfhörers ist Geschmackssache. Dieses Modell wird nicht direkt in den Gehörgang eingesetzt, deckt aber auch das Ohr nicht vollständig ab. Der Effekt: Es wird unter dem Kopfhörer auch bei längerem Tragen nicht so heiß, wie bei den vollabdeckenden, da noch ein Minimum an Luftzirkulation möglich ist, dafür drückt der Kopfhörer jedoch ständig auf das Ohr, weshalb einige hier schon von Druckschmerz gesprochen haben. Letzteres kann ich allerdings auch nach einer sechs-Stunden-Session nicht bestätigen - es mag an der Ohrform liegen, aber ich empfinde den Auflagepunkt als weich genug, um ein komfortables Tragegefühl zu haben. Unangenehmer finde ich eher, dass eine Schallabdeckung nicht erreicht ist. Zwar zentriert der Kopfhörer den Klang gut ins Ohr, so dass schon bei leisem Musikhören keine Umgebungsgeräusche mehr wahrgenommen werden können - ist es aber einmal wirklich leise, sitzt man wieder mitten drin in der Realität. Als Ausgleich sozusagen wird die Umwelt bei lautem Hören ausgiebig beschallt. Wer das gute Stück beim Arbeiten im Büro tragen will, braucht schon gutmütige und stressfreie Kollegen, damit sie einem nicht nach einer halben Stunde das Ding vom Kopf reißen.


Mikrofon:
Tatsächlich lege ich auf diesen Punkt nicht besonders viel Wert, außer dass das Mikrofon gut funktionieren und verständliche Stimme produzieren sollte. Dass sich die Stimme sehr natürlich anhört und sich gleichzeitig perfekt für Worterkennung und Diktatfunktionen eignet, empfinde ich als nette Dreingabe.


Klang:
In dem Moment, in dem man die Lautstärke aufdreht, weiß man, wofür man sein Geld bezahlt hat. Bis zur Unerträglichkeitsgrenze an Lärm sind keine Verzerrungseffekte oder klirrende Höhen zu erkennen - wenn doch, liegt es an einer schlecht komprimierten MP3-Datei. Der Bass ist satt und druckvoll, ohne dumpf zu wirken, die Höhen bringen besonders kleine Nebengeräusche in Spielen und Filmen oder Hintergrundinstrumente bei Musik wunderbar zur Geltung. Genau diesen Punkt empfand ich als freudige Überraschung: Egal, welches Medium die Quelle darstellt (Film, Musik oder Spiel), der Kopfhörer macht etwas eindrucksvolles daraus. Der Wehrmutstropen: Ich höre jetzt zum ersten Mal, wie viele Spiele oder MP3-Dateien eine schlechte Soundqualität haben, und wenn es nur ein leichtes Rauschen oder ein etwas dumpferer Grundton ist. Dafür ist bei all den Quellen, die in ordentlicher Quelle daherkommen, eine Klangdimension zu spüren und zu hören, die mir bisher auch mit durchaus brauchbaren 5.1 Surroundsystemen verwehrt geblieben ist. So war ich wirklich überrascht, in vielen Musikstücken aus den Bereichen Rock, Pop und Klassik plötzlich Instrumente zu hören, die ich vorher nie wahrgenommen hatte.
Speziell für Spieler: Leider empfinde ich die Surroundqualität bei Spielen nicht als so optimal, wie sie bei dem Produkt beworben wird. Zwar ist natürlich links und rechts mehr als deutlich zu unterscheiden, das schaffen aber auf Grund der Struktur von Kopfhörern auch schon Modelle für fünf Euro. Hinten und vorne konnte ich auch bei oftmaligem Hinhören nicht unterscheiden. Vorteilhaft ist jedoch durch den guten Klang, dass in 3D-Spielen Geräusche wie Fußschritte, Rascheln oder ähnlich verräterische Laute, die einen Konkurenten verraten könnten, dank der brilliant klaren Geräuschkulisse tatsächlich schneller zu hören sind, als mit einem normalen Soundsystem.
Fazit:
Der Kopfhörer ist nicht die eierlegende Wollmichsau, aber kein Kopfhörer bietet alles gleichzeitig, darum fällt mir die Bewertung schwer. Besonders Pro-Gamern, die auf ein punktgenaues Orten eines Gegners angewiesen sind, kann ich den Kopfhörer nicht bedenkenlos empfehlen. Ich aber habe bekommen, was ich erwartet habe: einen relativ teures Stereo-Headset, das bombastische Klangqualität widergibt. Jedenfalls höre ich seit dem Kauf wieder viel mehr Musik, weil es einfach mehr Spaß macht, Musik auf diese Weise zu hören. Die Städte von Mittelerde in "Herr der Ringe Online" brodeln plötzlich vor akustischem Leben, in den Wäldern umsäuselt mich Wind, das Rascheln von Lauf und Knacken der Zweige findet direkt in meinem Zimmer statt. Und der Laptop ist plötzlich würdiger Ersatz für meinen stationären DVD-Spieler, denn Filme hören sich mit dem Kopfhörer besser an, als mit meiner 5.1-Anlage. Bei der Kopfhörerform weiß ich selbst nicht, ob ich sie gut oder schlecht finde: es gibt den Mangel der undichten Klangabdeckung, aber jede andere Form bringt andere Vor- und Nachteile mit sich.
Trotz der kleinen Schwächen, trotz dem Fehlen von "echtem" Raumklang habe ich bekommen was ich wollte - in einer erstaunlichen Qualität. Deshalb von mir die volle Punktzahl.

Toller Klang, hoher PreisG. H. (07/2007)
 

Ich hab das Headset "schon" für 145 ? bekommen, was natürlich immer noch sehr viel ist.


Das Headset ist zum Spielen/Musikhören/Filme sehen sehr gut geeignet. Der Sound ist wirklich in allen Belangen überragend. Dank der USB-Soundkarte kann ich jetzt auf meine billig OnBoard Notebook-Variante verzichten.
Dank des 360°-Sounds lassen sich Geräuche meist sehr gut orten, auch wenn es ab und zu zu Missverständnissen führen kann. Der Tragekomfort ist sehr gut. Auch nach einer langen Lan-Party merkt man keine unangenehmen Druckpunkte.


Da dies mein erstes Headset ist, kann ich keine Vergleiche zu anderen Produkten führen. Auf jeden Fall schlägt es die Funkkopfhörer RS120 von Sennheiser um Längen.


ABER! USB-Soundkarte funktioniert unter Linux nicht einmandfrei.

Perfekt oder überflüssig?Birgit K. (06/2007)
 

185? für ein Headset? Da stellt man sich schon die Frage, ob sich das überhaupt lohnt!


Ich liste mal ein paar Punkte auf, die für den Kauf von Bedeutung sein sollten:


ja:
Für absolute Gamer, die das Beste haben wollen
Für Menschen die sehr viel Musik hören und dabei 100% Qualität haben möchten


nein:
Für gelegenheits Gamer und Menschen, die nur selten Musik hören

Der stolze Preis ist unter den Vorraussetzungen das man 100% Leistung haben will völlig ok, sonst aber überflüssig.
Ich habe schon viele Headsets gehabt, Plantronics Gamecom (auch sehr gut für Gamer (40?)), das sehr gute Medusa 5.1 (Geht ziemlich ab, wenn man eine 5.1 Soundkarte hat) und das Sennheiser 155 und das Sennheiser 165.


Das Plantronics ist für Gamer, die auch mal Musik hören wollen und für Voip völlig ausreichend. Der Preis ist ansprechend und gerechtfertigt.


Das Medusa 5.1 ist ein wirklich geiles Headset für Musik, auch fürs Spielen ist es geeignet, Voip kein Problem. Super Tragekomfort, super weich.


Das Sennheiser 155 ist die günstigere Alternative zum 165 und bietet trotzdem 1a Klang in allen Bereiche und ist jeden Cent wert.


Das Sennheiser 161 ist überzeugend, aber meiner Meinung nach nicht so gut wie das 155er.

Abschließen kann ich sagen, kauft euch das Sennheiser 165 wenn ihr euch sicher seid, was ihr wollte und es auch benötigt, ansonsten ist es viel Geld, für das man auch sonst gute Qualität bekommt.
Das Sennheiser 165 habe ich zu einer Soundkarte von Creative angeschlossen (Blaster XtremeGamer (X-fi) womit man sehr gute Ergebnisse erzielt.


Ansonsten noch positive Dinge über das Headset:
Sehr guter Tragekomfort, Stunden sind kein Problem, sehr klares Mikro, gute Anordnung.


Ich hoffe ich konnte euch ein bisschen abschrecken oder euch das Headset ans Herz legen, es kommt einfach auch auf die Bedürfnisse und den Geldbeutel an, aber wenn man sich für den Kauf entscheidet, kann man wohl eines der besten, wenn nicht DAS beste Headset auf dem Markt sein Eigen nennen.


Mfg Frank

Powersound & KomfortCornholio (03/2007)
 

Ich habe mich vor kurzem entschieden das Headset zu kaufen und ich bin sehr begeistert, Tragekomfort vom feinsten, man spürt es kaum und es ist nach Stunden auch noch bequem.
Perfekter Klang, gute Bässe, etc.pp. alles was man sich nur zum Musikhören und zocken wünschen kann.
Wenn man finanziell in der Lage ist, sollte man sich dieses Headset zulegen, denn es ist meiner Meinung jeden einzelnen Cent wert, auch wenn der Preis anfangs vllt etwas abschreckt.

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