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Sigma DP1X

(1 Testbericht)

Die Sigma DP1x ist eine Digitalkamera, die zur Grupper der digitalen Kompaktkameras gehört und Fotos mit einer Auflösung von 14,1 Megapixel schiesst. Zudem können mit der Sigma DP1x auch Videos aufgezeichnet werden, welche dann mit ... weiterlesen

Sigma DP1X
Sigma DP1X
Sigma DP1X

69

100
1 Test
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Vor- und Nachteile

  • gut zu erreichende Bedienknöpfe

Produktdaten

  • Digitalkamera (Digitale Kompaktkamera)
  • Bildsensor: Foveon X3 CMOS
  • Sensor-Größe: 20,7 x 13,8 mm
  • Fotoauflösung: 14,1 Megapixel
  • Auflösung Video: 320 x 240 Pixel
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  • sigma-foto.de
 

5 Meinungen

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ab 389,90 €
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Sigma DP1X Meinungen
Erstaunliche KameraWolfgang F. (05/2010)
 

Nachdem die Preise für die SIGMA DP1s deutlich nachgegeben haben, konnte ich nicht widerstehen.

Die Kamera ist wirklich außergewöhnlich im positiven wie im negativen.

Die Verarbeitung ist in meinen Augen wirklich ausgezeichnet. Sie kommt schlicht, ja fast elegant daher und vermittelt einen soliden Eindruck, nichts wackelt oder klappert. Alle Bedienelemente sind gut platziert, warum jedoch schwarze Symbole auf schwarze Tasten aufgebracht werden ist mir allerdings ein Rätsel. Die SIGMA DP1 ist keine Schnappschuss-Kamera. Alles reagiert langsam und indirekt. Das Abspeichern der Bilder, vor allem im RAW-Format, dauert eine gefühle Ewigkeit. Da "verflüchtigt" sich zwischenzeitlich so manches Fotomotiv - eilig darf man es mit der DP1s nicht haben. Das Display ist, mit Verlaub, von eher schlechter Qualität mit schlechter Aulösung und Farbdarstellung.

Und warum nun 4 sterne von mir?

Sind die Bilder erst im Kasten und auf dem heimischen Rechner, kommt der berühmte "AHA-Effekt" der sich bei mir sehr nachhaltig ausgewirkt hat. Die Bilder sind im RAW-Format von außerordentlicher Qualität die mich absolut überzeugt. Vergleiche ich die Bilder mit denen meiner EOS 40D kann ich nur nochmals meinen Respekt zum Ausdruck bringen - dieser Foveon Sensor ist eine Wucht. Ich habe diese Kamera inzwischen, allen Nachteilen zum Trotz, wirklich in mein Herz geschlossen. Die Festbrennweite und die Langsamkeit der Kamera bringen mich wieder dazu, mich vor dem Druck auf den Auslöser mit dem Motiv zu beschäftigen - herrlich....

Mit ein wenig mehr "Speed" und einem besseren Display häte ich ohne Zögern 5 Sterne vergeben, ein Sahnestück für Fotoamateure.

Gruß


14 Megapixel?Franz S. (04/2010)
 

So wie ich es von anderen Kamera-Anbietern kenne (Canon, Nikon, Leica, PhaseOne), bedeutet die Angabe von Megapixeln, dass die Bildgröße des aufgenommenen Fotos diese Anzahl von Pixeln auch beinhaltet, die zur Anzeige und zum Druck verwendet werden können.
Bei Sigma muss man diese Angabe durch 3 dividieren. Das weicht von allen mir bekannten Verfahrensweisen ab und hat für mich ein Geschmäckle. Sigma hat das aus meiner Sicht gar nicht nötig. - Es wird zwar auf der Kamera-Produktseite von Sigma erläutert aber leider nicht auf dieser Seite hier - oder irre ich mich? Deswegen war ich anfangs sehr irritiert, als ich die ersten Fotos in meinem Bildbearbeitungsprogramm öffnete. - Habe die Kamera trotzdem behalten, weil die Abbildungsleistung mich sehr überzeugt hat.

Für Schnappschüssen weniger geeignet, für Fotos schon.Kagamiyama (04/2010)
 

Sie wollen schnell mal einen Schnappschuss machen? Sie möchten Gesichtserkennung, Lächel-Modus, aus der Hand in der Dämmerung schnell mal fotografieren und Zoom, Zoom wollen Sie auch? - Dann ist die Sigma DP1s nichts für Sie!

Wenn Sie aber gerne fotografieren, ein Bild komponieren, etwas Zeit mitbringen, mit einer Festbrennweite zufrieden sind und wirklich etwas besonderes suchen, dann sollte man sich die Sigma DP1s gerade ob des mittlerweile interessanten Preises ansehen.

Ich habe die Sigma als "Immer-dabei-Kamera" angeschafft, zumal mir eine DSLR auch zu groß ist, um sie immer mitzunehmen. Neben der Sigma habe ich in meiner Tasche auch ein kleines und sehr einfaches Klemmstativ, doch man kann auch ein Gorillapod (nicht die kleinste Variante!) o.ä. mitnehmen. Wenngleich die Blende nur bis f4 aufgeht und die längste Verschlusszeit 15 Sekunden beträgt, macht sie sehr gute Nachtaufnahmen. Bei Tageslicht spielt der Foveon-Sensor erst recht seine Stärken aus und kann es - da er die Größe eines in kleineren DSLRs verbauten Sensors hat - problemlos mit diesen aufnehmen, ich mag sogar behaupten, dass er diesen überlegen ist (z.B. Nikon D40). Zu beachten ist allerdings, dass die Auflösung eigentlich nur knapp 5 Megepixeln entspricht, denn die 14 Millionen Pixel müssen aufgrund der drei Schichten (je eine für Rot, Gelb und Blau) gedrittelt werden. Da die Qualität jedoch sehr hoch ist, kann man durchaus etwas hochskallieren, wenn man das braucht.

Weitere Pluspunkte der Kamera sind die lange Battierielaufzeit, die Möglichkeit Blende, Verschluss und den manuellen Focus (!) einzustellen. Außerdem liefert diese hochwertig verarbeitete und sehr gut in der Hand liegende Kamera auf Wunsch RAW-Daten.

Negativ ist mir überraschenderweise nicht die Festbrennweite aufgefallen, aber wie oben schon skizziert etwas die Blende (f4) und Verschlusszeit (max 15s) sowie der gesalzene Preis für den Aufstecksucher. An das recht helle Display kann man sich aber gewöhnen, zumal Sigma auch nicht vergessen hat, ein zuschaltbares Gitternetz einzubauen.

Alles in allem ist es ein interessantes Nischenprodukt für jene, die es puristisch mögen, der Kamera nicht immer alles überlassen wollen und das etwas Andere suchen.

Sehr gut, wenn man damit umgehen kann.Thomas D. (03/2010)
 

Die Kamera ist ein Nischenprodukt. Diese Nische füllt sie aber in Perfektion aus.
In vorigen Rezensionen wurde schon zur genüge auf die Kamera eingegangen.
Das Benutzerhandbuch (auf deutsch) verdient den Namen. Klar strukturiert und verständlich geschrieben.

spezialistkicia (03/2010)
 

Diese Kamera ist ein guter Spezialist, kein Allrounder.
Nicht zuletzt wegen dem festen Weitwinkel.

Sensationelle Bildqualität bezüglich Schärfe, Farbe und Rauschen, kann meiner Meinung nach mit DSLRs der unteren Profiklasse locker mithalten, kostet aber ein viertel.
Bedienung ist sehr gut, übersichtliches Menü.

Aber man sollte sich für jedes Foto, und auch für das Übertragen (und ggf Nachbearbeiten), Zeit nehmen.
Ausserdem ist für das Handling der RAW fotos ein Rechner mit genug Arbeitsspeicher und Prozessorleistung empfehlenswert, sowie genug Festplattenspeicher zur Archivierung (meine 1GHz/256MB/40GB gehen, nervt aber).

Qualitativ hochwertige Nachtaufnahmen sind anscheinend nur begrenzt möglich, das trifft aber auf viele Kameras zu.

Die Stärken kommen nur bei Aufnahmen im RAW Format richtig zum tragen.
Die Bilder aus dieser Kamera sind nämlich (bei gleicher Bildinformation!) etwa halb so gross (bezogen auf breite und höhe) wie die vergleichbarer heute üblicher Kameras, und verlieren dadurch mehr Information bei der JPG kompression.
Während also die Bilder der DP1s in RAW noch genausogut (oder besser) sind wie die anderer Kameras, sind sie sozusagen in JPG tatsächlich nur noch halb so gross (ein Workaround wäre: Bildgrösse (also breite bzw. höhe) vor der JPG kompression verdoppeln).

Das mitgelieferte Programm bietet ein paar Korrekturmöglichkeiten wie Nachbelichtung, Schatten aufhellen, Weissabgleich, deren Qualität mich beeindruckt hat.

Bei allen Schwächen, dies ist immernoch nur eine Kompaktkamera, und ich habe hier eine sehr günstige Möglichkeit gefunden, unterwegs hochwertige Bilder zu machen.
Und im JPG Format und Automatikmodus reichts immernoch für Spaßfotos.

Meinung:
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25.05.2012 19:21
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