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PENTAX K10D

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PENTAX K10D
PENTAX K10D

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Produktdaten

  • Spiegelreflexkamera digital
  • Auflösung in Pixel: 10.2 Megapixel
  • LCD Monitor Größe: 2.5 Zoll
  • Secure Digital Card
  • Speicher-Typ: Externer Speicher
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  • pentax.de
 

4 Meinungen

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PENTAX K10D Meinungen
Endlich natürliche BilderChristoph H. (06/2008)
 

Eins vorweg. Wer gute Bilder machen will, aber sich nicht intensiv mit Fotografie beschäftigen möchte, dem kann ich nur sagen, entweder er findet sich mit den mäßig guten Bildern der Kompaktkameras ab, oder er wird sein Ziel nie erreichen! Gute Bilder kann man eigentlich nur mit DSLRs machen und die erfordern besonders am Anfang viel Geduld, Lektüre und Training! Wer glaubt er kauft sich ein DSLR und die Bilder werden super, der wird bitter enttäuscht! Wenn man sich jedoch intensiv mit der Thematik beschäftig, wird dafür mit absolut natürlichen Bildern in einer Farbenpracht und Detailschärfe belohnt die man nie für möglich gehalten hat. Eins noch: Ohne Bildbearbeitsungssoftware geht gar nichts! Wenn man die nicht kostenlos bekommen kann, sollte man den Preis für Adobe Lightroom oder Vergleichbares mit einplanen, oder man gibt sich mit der mitgelieferten Software zufrieden, die sicher für den Anfang auch nicht schlecht ist (habe ich nicht ausprobiert)!

Ich habe die Kamera vor kurzem von der Amazon-Resterampe für 550? inkl. Kitobjektiv erhalten und muss sagen, dass ich begeistert bin. Der Wegfall der ganzen Motivprogramme und des anderen Kompaktkamera- Schnickschnackzeug ist für mich ein großes Plus, denn der größte Fehler beim Umstieg auf eine DSLR ist die Ansicht, dass sie von alleine gute Bilder macht. Wer das erste Foto schießt wird feststellen, dass jede Kompaktkamera ein besseres Bild zustande kriegt!
Alle Leute die einfach nur Knipsen wollen und dabei ein zur SLR vergleichbares Feeling haben wollen, sollten auf die Hybridlösungen zugückgreifen, die zwar ein richtiges Objektiv haben, dass sich aber nicht wechseln lässt. Canon, Olympus, Sony und viele andere bieten derartige modelle an!

DSLR heißt Objektivwechsel, wo wir auch schon beim Thema wären... Das mitgelieferte Kitobjektiv ist für den Anfang zwar recht brauchbar, allerdings traten bei Innenaufnahmen bereits stärkere Vegnettierungen (Verdunkelungen zum Bildrand hin) auf, die man aber mit Adobe Lightroom sehr leicht korrigieren kann (durch zwei Schieberegler). Ich habe mir das "Pentax M 50mm 1:1.4" gekauft. Das gibt es bei eBay für 50-130?, je nach dem ob man die Lichtstärke "1.4" wirklich braucht oder sich auch mit "1.7" zufrieden gibt (das Kitobjektiv liegt bei "1:3.5", ist also wesentlich lichtärmer und muss zusätzlich noch weiter abgeblendet werden um seine Optimalleistung zu erreichen... Das schreit nach Blitz oder viel Sonne!). Zum Vergleich, aktuelle Objektive mit derartig guten optischen Leistungen kosten gleich mal das fünf bis zehnfache! In Verbindung mit dem Kitobjektiv ergibt das eine für den einstieg Preiswerte Lösung mit der man viel Freude hat!

Zusätzlich habe ich noch das Tamron 70-300mm bestellt, das den Telezoom Bereich abdeckt und für 120? ebenfalls ungeschlagen im Preis/Leistungsverhältnis ist. Hier kann man die Kompromisse nur durch Profiobjektive umgehen, die aber erst ab 600-1000? beginnen und somit gut mal mehr als die ganze Kamera kosten! Hier muss jeder selber wissen ob ihm die Bildqualität am Anfang so viel Wert ist/sein kann. Wenn ja wird man natürlich wesentlich bessere Ergebnisse mit teuren Objektiven erzielen (vorrausgesetzt man kann fotografieren ;-)), dass ist ganz klar!

Da wird auch schon der nächste Vorteil der Pentax deutlich. Der integrierte Bildstabilisator. Und der wirkt wunder! Besonders sieht man das wenn man sich sein Motiv zuerst im Histogramm-Vorschaumodus ansieht, welches ohne Bildstabilisator geschossen wird und das mit dem gleichen Bild vergleicht, was per Auslöser gemacht wurde. Man sieht selbst bei noch relativ kurzen Verschlusszeiten (1/10 - 1/30) starke Verwacklungen bei der Histogramm-Vorschau (was dort natürlich uninteressant ist), jedoch mit eingeschaltetem Stabilisator ist das Bild absolut scharf! Demnach gehe ich davon aus, dass man auch mit dem Tamron bei 300mm Brennweite scharfe Bilder machen kann, aus der Hand und ohne Stativ!

Die Verarbeitung der Kamera ist ebenfalls tadellos. Der Griff ist gummiert und der Rest aus einem Kunststoff, der den Namen eigentlich gar nicht mehr verdient, weil es wirklich absolut hochwertig ist. Der Gedanke an Plastik kommt nicht auf! Der integrierte Blitz reicht für den Anfang aus, allerdings empfehle ich hier den "Metz 48", der zu wesentlich besseren Ergebnissen führt.

Noch etwas zu "wie komme ich an hochwertige Bilder". Ersten unbedingt ein Buch lesen, dass in die DSLR Fotografie einführt. Bei Amazon gibt es gute Bücher dazu, wie das von "Tom Striewisch".
Als nächstes ist ein Bearbeitungsprogramm unerlässlich. Ich selbst verwende "Adobe Lightroom", das in meinen Augen unverzichtbar ist, und Adobe Photoshop, das man nur von Zeit zu Zeit für filigrane Verbesserungen insbesondere bei Personenfotos benötigt. Das mitgelieferte Programm soll wohl auch ganz gut sein, allerdings stört mich hier, dass es einem nicht die volle Kontrolle über die Effekte gibt und beispielsweise die Bilder schon sehr stark nachschärft. Ansonsten in jedem Fall im RAW-Modus fotografieren. Wer JPEG will, greift zu Kompaktkameras!
Die ersten Bilder die ich mit der Kamera gemacht habe waren Katastrophal! Zuerst muss man bei schlechtem Licht im Innenraum unbedingt den Blitz verwenden. Zweitens muss man die Automatiken abschalten (Rauschunterdrückung, Blenden- und Verschlusszeitautomatik). Auch wenn das am Anfang schwierig ist, die Automatik liefert nicht wesentlich besser belichtete Bilder als Kompaktkameras. Außerdem empfehle ich den Autofokus auf "Spotmessung" zu schalten, dann kann man selbst entscheiden wo der Fokus liegen soll. Die Mehrfeldmessung arbeitet selten so wie ich es will ;-)... Die Belichtungsmessung scheint jedoch mit der Mehrfeldmessung bessere Ergebnisse zu liefern.
Wenn man sich nun endlich ein Motiv gesucht hat, sollte man es zuerst mit der Histogramm-Vorschau fotografieren. Die Pentax zeigt einem hier vorbildlich ein Histogramm für jeden Farbkanal an. Nun sollte man entsprechend die Belichtungswerte nachkorrigieren damit es ein gutes Histogramm wird (Buch lesen)... Weißabgleich, etc. kann man erstmal völlig vergessen, denn das macht Adobe Lightroom. Im folgenden ist nur ein "roter Faden" aufgezeigt. Mit Adobe Lightroom macht es viel Spass die ganzen Einstellungen spielerisch auszuprobieren und jeder wird selbst herausfinden wie er Fehler im Bild korrigieren kann...
Wichtig ist:

1) Fokus auf der richtigen Stelle
2) Histogramm etwas im überbelichteten Bereich, aber nicht so weit, dass die Kamera Überbelichtung anzeigt (etwas trickreich). So erhält man die meisten Farbinformationen...
3) Wenn man den Blitz verwenden muss (vorwiegend Innenaufnahmen), darf er nicht zu doll sein (möglichst wenig Highlights sollten entstehen, da dies das Bild unnatürlich aussehen lässt). Ggf. kann man nahezu rauschfrei bis ISO 400 nachkorrigieren (ein großer Vorteil der DSLRs).
4) Bild machen
5) Adobe Lightromm öffnen ( die folgende Bearbeitung dauert nur einige Sekunden und führt zu unglaublichen Verbesserungen!):

6) Helligkeit so einstellen, dass das Histogramm genau mittig liegt.
7) Kontrast so weit erhöhen, dass das Histogramm möglichst breit gestreckt wird, aber nicht über die linke, bzw. rechte Kante hinausgeht.
8) Farbtemperatur so einstellen, dass das Bild so aussieht, wie es in Natura war. Ggf. zusätzlich die einzelnen Farbkanäle verändern, um Rotstich, etc. rauszubekommen!
9) Danach nachschärfen bis einem das Bild gefällt.
10) Ggf. die Vegnettierungen durch die beiden Schieberegler wegoptimieren

11) Bild als TIFF oder JPEG speichern und freuen, weil es aussieht als würde es jeden Moment aus dem Bildschirm springen!

Immer wieder K10D!Dark C. (03/2008)
 

Ich möchte mich nicht in langen technischen Beschreibungen verlieren. Daher kurz und bündig: Diese Kamera ist absolute Spitze! Von angeblichen "Kalibrierungsproblemen" habe ich weder an meiner, noch an 12 Kameras im Bekanntenkreis etwas bemerken können. Auch nicht an bestimmten Festbrennweiten in Hochlichtstärke. Einzig die Belichtungsmessung mit dem Blitz ist zu bemängeln. Hier ist es eher Glücksache, ein optimales Bild zu erreichen. Verglichen mit der Verarbeitung "grosser" Namen verstehe ich nicht, wie diese ihren Ruf erlangten. An unseren Pentaxen wackelt kein Knopf, alles super und wertig verarbeitet. Hatte eine berühmte Marke zum doppelten Preis in der Hand, im wahrsten Sinne des Wortes: Direkt das Drehrad -wackelt mit viel Spiel- abgelöst. Und wackeln taten da noch mehr Knöpfe...
Also ich würde die K10D immer wieder kaufen!
Zumal zu DEM Preis, das ist sie mehr als wert.

Leider ab Werk schlecht kalibriert...Torsten L. (03/2007)
 

Nachdem ich bei Null angefangen habe, war ich bei der Systemfrage recht offen. Die Pentax K10D hatte gegenüber vergleichbar teuren Nikon- und Canon-Kameras einige nette Features aus der Profi-Ecke wie z. B. das spritzwasser- und staubgeschützte Gehäuse und die wechselbaren Sucherscheiben, weiterhin war auch die Sensorreinigung noch nicht bei allen höherpreisigen Modellen der Konkurrenz verfügbar.

Die Wahl fiel daher auf die K10D. Angeschafft wurden zur Kamera noch einige gute Objektive, z. B. das legendäre SMC FA* 1,4/85mm. Genau hier fangen aber die Probleme an: Für das Arbeiten mit derart lichtstarken Objektiven sind die Fertigungstoleranzen der neuen Kamera eindeutig zu hoch.

Ich habe mittlerweile die zweite Kamera erhalten (die erste habe ich ebenfalls wegen Kalibrierungsproblemen zurückgegeben), die ab Werk so kalibriert ist, daß weder mit manuellem Fokus (mit Katz Eye Optics Schnittbild-Sucherscheibe) noch mit Autofokus bei offener Blende scharfe Bilder zu bekommen sind. Bei den Kit-(Zoom-)Objektiven fallen diese Mängel nicht weiter auf, da sie drei bis vier Blendenstufen lichtschwächer sind und daher eine deutlich höhere Schärfentiefe bieten. Das 1,4/85mm Objektiv ist sicher ein Extremfall und verzeiht bei offener Blende keine Abweichung der Entfernungseinstellung von mehr als ca. 1%.

Erschreckend ist die Mitteilung durch den Pentax-Service, daß eine Kalibrierung des Suchers gar nicht erst vorgesehen sei, weil per Mattscheibe ohnehin keine genaue Fokussierung möglich wäre. Der Autofokussensor wäre allerdings kalibrierbar.

Wer also entsprechend hochwertige und leistungsfähige Schätze in seiner Objektivsammlung hat, wird mit dieser Kamera nicht recht glücklich werden, solange Pentax die Fertigungstoleranzen nicht in den Griff gekommt. Wären diese Probleme nicht, würde ich glatt 5 Sterne vergeben, so muß ich aber an mich halten.

Meine Kamera ist z. Z. jedenfalls gerade unterwegs zum Service und ich kann nur hoffen, daß der Service das leisten kann, was Pentax ab Werk leider nicht geschafft hat...

Nachtrag: Meine Kamera habe ich seit einigen Tagen aus dem Service zurück, abgesehen vom Chaos durch den Zustelldienst lief die Abwicklung bei Pentax selbst wirklich vorbildlich und insgesamt auch recht flott (aufenthalt im Service ca. 1 Woche). Der Service hat es immerhin geschafft, den Sucher perfekt einzumessen, der Autofokus liegt leider immer noch daneben (Front Fokus), wenn auch nicht mehr so schlimm wie vor dem Service.

Nachtrag 2: Mittlerweile bin ich leider bei der dritten Kamera angekommen, das Gerät wurde direkt durch den Service getauscht. Erst danach hat sich die Ursache für die Probleme mit der Kalibrierung herausgestellt: Der AF-Sensor ist stark IR-empfindlich, ein passendes Filter fehlt wohl. Nun sind aber bei weitem nicht alle Objektive bis ins Infrarot auskorrigiert, so daß bei Kunstlicht (hoher Infrarotanteil) der AF-Sensor eben schlicht ein anderes Bild sieht als der Bildsensor. Für die kritischsten Objektive habe ich daher mittlerweile IR-Sperrfilter angeschafft (gibt es z. B. von B&W), die zwar alles andere als preisgünstig sind, den Spuk aber weitgehend beendet haben. Es bleibt immer noch eine gewisse Abweichung ("Tagesform"), möglicherweise temperaturabhängig, allerdings bleibt die Kamera jetzt die meiste Zeit gerade so im tolerierbaren Rahmen, so daß ich endlich mit dem Gerät arbeiten kann.

Die Kamera mit der Pentax sich einen Namen machen kann!Michael S. (12/2006)
 

Nachdem ich bereits eine kleine Objektivsammlung von Pentax besitze, war es naheliegend auch die K10D sich einmal anzuschauen.
Mein Fazit, der Anti-Shake-Sensor bringt etwas.
Die Kamera ist sehr hochwertig und es gibt viele Motive für uns...
Habe die "Pentax K10D" jetzt einen Monat und bin begeistert.

Leider hat die Kamera auch ihre Eigenheiten, der "interne Blitz" ist einfach nur schlecht.
Irgendwie hat es Pentax geschafft, hier ein bissel "Murks" zu machen. Die richtige Belichtung klappt mit dem Teil,
leider nicht sehr oft. Zum Glück gibt es eine Blitzkorrektur (2 Blenden).
Es gibt jedoch externe Blitzgeräte im Zubehöhr, bei denen die Belichtung dann besser klappt.

Die Kamera ist dank der Werbung, zu einem echten Renner geworden. Es gibt leider so viele Vorbestellungen,
das Pentax mit den Lieferungen nicht nachkommt. Ich bin jedoch einer der ersten, der sich an der Pentax K10D erfreuen kann.

Noch zu meiner Person: Bin engagierter Amateurfotograf und nutze die Kamera um Makro- / Landschaft- / Portrait- und Eventfotographie damit Abzubilden.
Die Kamera wird bei mir ca. 40.000 mal im Jahr ausgelöst.

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