Merkliste
Die Abmessungen des Pentax K100D betragen (B/H/T) 129.5/92.5/70mm und die Kamera wiegt dabei etwa 560 Gramm. Bilder werden von der 6.1MP Digitalkamera mit einer maximalen Auflösung von 3008 x 2000 Pixel aufgenommen und können dabei ... weiterlesen

99
100Vor- und Nachteile
Produktdaten
meinte, dass man in meinem alter nicht mehr zu fotografieren braucht, habe in 2 jahren 2000 fotos auf meinem computer gestored, das heisst wahrscheinlich das 5-fache fotografiert. in den 66 vorherigen jahren habe ich 15000 fotos (im laufe von 7 jahren gescannt) wert gefunden aufgehoben zu werden
Meine Kundenrezession hat den Hintergrund, mehr Klarheit, wenn es um die Wahl der DSLR erreichen zu wollen, und den Marktführern etwas Wind aus den Segeln zu nehmen.
Das Ganze begann so, dass ich nach Jahren Fotografieren mit der kompakten Digitalkamera und einer Canon 50E analogen SLR unbedingt eine DSLR haben wollte.
Wie der Zufall wollte,versank ein Bekannter seine Canon EOS 400D im Saft und schenkte sie mir, da es sich um einen Totalschaden nach Ablauf der Garantie handelte.
Also versuchte ich in mühevoller Arbeit die 400D zu reparieren.D.h. komplett zerlegen, alles reinigen, trocknen, zusammenbauen usw.. Leider vergeblich.
Enttäuscht hielt die 400D in den Händen und meine Frau sagte, wir sollen uns nach einer günstigen Alternative umschauen.
Nicht zu glauben, eine Stunde später kaufte ich eine gebrauchte Pentax K100D mit dem 18-55 Kitobjektiv in der elektronischen Bucht zum sensationellen Preis von 185 ?.
Davor hatte ich in dieser Stunde vieles gelesen, was andere können und was nicht.
DIe Pentax schnitt meisten mies ab, weil sie nur 6MP hatte.
Dennoch kaufte ich sie, weil mir ebensolche Rezensionen wie diese hier halfen.
Nach dem die K100D endlich ankam, hatte ich ja den direkten Gehäusevergleich, da die defekte 400D immer noch da war.
Eines vorab:
Die 400D macht gegenüber der K100D einen schäbigen Eindruck, die Plastik wirkt billig, ebenso der Rest, wirkt brüchig und empfindlich.
Die K100D liegt um Lichjahre besser in der Hand, ist etwas schwerer und macht eine sehr hochwertigen Eindruck. Man sieht sofort, dass diese DSLR mit Gefühl entwickelt wurde, die EOS 400D hingegen mit dem Ziel, unteren Preissegment abzudecken und auch dort abzukassieren.
Dann ging es endlich los, Akkus rein, Objektiv drauf, Einstellungen anpassen und auslösen.
Wow das Geräusch dieser DSLR erinnert mich an die alte 50
E (aus der Zeit als Canon gute Kameras baute).Die Bilder (trotz oft kritisiertem Objektiv) sind von einer sehr guten qualität, selbst an dem 15,4" NB Monitor bei voller Grösse keine Spur von Pixeligkeit.
Das Display ist sehr klar und die Vorschau ist ein Genuss.
Das Menü ist intuitiv aufgebaut, die meisten Einstellungen sind ohne Handbuch intuitiv erreichbar.
Ih habe mir zwei zusätzliche Objektive mit der festen Brennweite gekauft (50 und 135 mm), die sehr lichtstark sind und mit manuellem Focus betrieben werden können.
Damit kommen wir zum nächsten grossen Vorteil:
Die K100D kann mit allen Objektiven arbeiten, alte hochwertige K-Bajonett Objetkive erleben ihren zweiten Frühling, gleichzeitig lernt die Person hinter der Kamera, wie richtig fotografiert wird. Selbst alte M42 Objektive können mit Adapterringen betrieben werden.
Nachster Vorteil:
Die K100D hat einen in der Kamera eingebauten Bildstabilisator, damit gehören verwackete Bilder weitgehend der Vergangenheit an. Ausserdem muss dieser nicht immer im Objektiv dazu gekauft werden (bis 300? mehr pro Objektiv), wie bei der Konkurrenz Canon oder Nikon.
Noch konnte ich die manuellen Objektive nicht testen, die Rezension wird aktualisiert. Dennoch möchte ich ein Fazit abgeben:
Lasst euch vom Pixelwahn nicht in die Irre führen.Die 6MP sind absolut ausreichend.
Die Pentax K100D ist zwar (noch) nicht so weit wie die Produkte der Marktführer (absatztechnisch gesehen), sie ist aber in dieser Preisklasse das Hochwertigste und Beste, was man für das Geld bekommen kann.
Die Pentax ist der Canon meiner Meinung nach gnadenlos überlegen, eine excellente Kamera zu einem unschlagbaren Preis.
Weitere Erfahrungen folgen .
ich hoffe etwas Licht in die durch Verblendung entstandene Dunkelheit gebracht zu haben.
Pro:
+ Handliches Gewicht (nicht zu leicht und nicht zu schwer)
+ Intuitives Menue und Bedienung
+ Batterie/Akkus verwendbar die man in jedem Elektro und Supermarkt bekommt
+ klares Display
+ Spiegelvorauslösung
+ Shakereduction zum mildern von Händezittern
+ klarer Sucher
+ recht schneller und genauer Autofocus
+ relativ lauter AF und laute Auslösung des Spiegels (stößt auf auf negative Kritik, ich find es eher hochwertig ;-) )
Contra:
- leider kein ISO 100
Bei weiteren Fragen stehe ich gerne zur Verfügung :-)
Die K100D ist eine Einsteigerkamera, die viele Merkmale von größeren Modellen besitzt.
Die Verarbeitung und Wertigkeit des Gehäuses ist hervorragend. Alle Bedienelemente sind da wo man sie erwartet und auch Einstellungen, die nur über Menüs verfügbar sind, sind schnell vorgenommen. Die K100D ist nicht groß aber auch nicht zu klein, wie z.B. die "Rebel" Modelle von Canon, die vielleicht noch für kleine Frauenhände groß genug sind, aber nicht besonders gut in Männerpranken passen.
Es gibt viele kleine Details, die zeigen, dass die Kamera mit Herz entwickelt wurde. So kann man z.B. einen manuellen Weißabgleich per "Spot Metering" machen, d.h. nicht das gesamte Bild messen (auch möglich) sondern auf einen kleinen (neutralen) Punkt im Bild zielen. Es gibt eine Spiegelvorauslösungsfunktion, bei welcher der Spiegel erst hochgeklappt wird und der Verschluß erst mit starker Verzögerung betätigt wird. Somit kann man die minimalen Erschütterungen des Spiegels bei besonders kritischen Aufnahmen vermeiden. Eine Bildvorschau ist wahlweise optisch (Tiefenschärfe per Sucher beurteilbar) oder digital möglich, d.h. ein Probebild wird im LCD Display angezeigt, das u.A. die Beurteilung der korrekten Belichtung per Histogramm ermöglicht. Man kann die K100D und ihre Einstellungen sogar per PC und USB Kabel fernsteuern und so gemachte Bilder direkt auf den PC übertragen.
Merkmale wie kamerainterne Verwacklungsunterdrückung (funktioniert für alle, auch alte, Objektive, und muß nicht immer wieder neu teuer bei jedem Objektiv mitgekauft werden) und ein extra LCD Display auf der Oberseite, auf dem man wichtige Einstellungen ablesen kann ohne das große 2.5" LCD hinten zu bemühen (spart Strom und ein extra Kippen/Nachsehen) sucht man bei der Konkurrenz in ähnlichen Preisklassen vergeblich. Auch die 11 Autofokussensoren, die auch bei manueller Fokussierung ansprechen, davon 9 hochwertige Kreuzsensoren, sind in dieser Preisklasse sehr ungewöhnlich.
Der eingebaute Autofokusmotor ist nicht so superschnell wie die modernsten Ultraschallmotorobjektive, dafür funktionieren an der K100D auch Objektive ohne eingebauten Motor. Bei vergleichbaren Nikon-Modellen muss man daher bei jedem Objektiv immer auch den Autofokusmotor mitzahlen und zusätzlich noch den (VR) Verwacklungsschutz, bzw. kann ältere schöne Objektive nur per manueller Fokkusierung benutzen.
Die Belichtung erfolgt aus meiner Sicht ausgewogener als bei einer Nikon D40 (bei der man standardmäßig eine manuelle Belichtungskorrektur einstellen muss, um nicht dauernd überbelichtete Bilder zu erhalten).
"Nur" 6 Megapixel sollten übrigens niemanden abhalten diese Kamera zu erwerben. Damit kann man locker Bilder im A3 Format drucken. Die meisten Objekte liefern überhaupt nicht mehr Auflösung und wenn dann nur unter besten Bedingungen (optimale Blendenöffnung ). Wer also nicht Ausschnittsvergrößerungen machen möchte und diese in Postergröße drucken möchte, ist mit 6 Megapixel bestens bedient. Im Gegenteil, ein Mehr an Megapixel bedeutet weniger Lichtempfindlichkeit (da die Pixel kleiner werden und weniger Licht erhalten). Mit ihrer 6 MP Lichtempfindlichkeit und ihrem Verwacklungsschutz kann die K100D auch lichtschwächere (Zoom-) Objektive im Vergleich zu anderen Modellen ohne Einbußen benutzen
Der K100D wird zwar teilweise vorgeworfen, sie würde mehr Bildrauschen bei schlechten Lichtverhältnissen produzieren als z.B. die Nikon D40, die den gleichen (Sony-) Sensor nutzt, dies ist jedoch auf die nicht so agressive Rauschunterdrückung zurückzuführen, bei der mehr Bilddetails erhalten bleiben. Diese Pentax Philosophie liegt mir persönlich sehr viel mehr. Wer mag, kann sich das Rauschen in Bildern, die mit sehr wenig Licht aufgenommen wurden (zusammen mit den Bilddetails) gerne noch nachträglich am PC entfernen. Bei normalgroßen Abzügen ist Bildrauschen aber ohnehin selbst bei ISO 1600 überhaupt kein Thema.
Für eine Gruppe von Fotografen ist die K100D allerdings eher nicht geeignet: Sportfotografen. Dafür ist die Serienbildfunktion zu langsam (nur 3 Bilder mit ca. 2.8 Bilder/Sekunde möglich) und der Autofokus bei der Konkurrenz (z.B. Canon) deutlich schneller. Für normale Anwendungen ist die Autofokusgeschwindigkeit aber völlig ausreichend und meistens unmittelbar. Die Auslöseverzögerungen von kleinen "point & shoot" Kameras ist man mit der K100D jedenfalls los. "Langsam" ist hier relativ zu sehen, bezogen auf die ultraschnellen modernen Ultraschallobjektive. Wenn das Licht sehr knapp wird, geht der Autofokus schon einmal auf die Suche, gibt aber wenigstens nicht auf (wie bei anderen Modellen) und wird auch meistens fündig.
Ich war vor dem Kauf eigentlich auf Nikon geeicht und bin froh, dass mir die Pentax K100D noch in letzter Minute über den Weg gelaufen ist. Die K100D ist aus meiner Sicht ein echter Glücksfall und macht mir einen Riesenspaß. Die Fotos (mit einem Tamron 18-250) sind toll und ich bin super zufrieden.
P.S.: Wer auch die zukünftigen Objektive mit Ultraschallmotor nutzen möchte, greift zur K100D super. Die zusätzliche Sensorreinigungsfunktion der "super" Version sollte kein Kaufargument sein, da sie (wie bei fast allen Herstellern außer Olympus) nur bedingt effektiv ist und eine Sensorreinigung per Hand kein Thema und viel gründlicher ist.
Auch ich muß sagen diese Kamera ist ein geniales Spielzeug. Ich bin auch kein Profiknippser sondern ein ganz primitiver Normalfotograf. Vor dieser Spiegelreflex hatte ich eine EOS 500N und ich tat mich schwer im Verstehen dieser Technik. Doch mit der digitalen macht es einfach Spaß. Man lernt Belichtung,ISO ,Blende usw besser verstehen da man alles in verschiedenen Varianten ausprobieren und den Unterschied auf den Fotos sich gleich anschauen kann. Sie ist im Preis top und die 6 Megapixel reichen vollkommen aus.
Außerdem finde ich absolut super das man ganz normale Batterien nutzen kann. Denn wenn se mal leer sind de Akku`s, gibt`s überall Ersatzbatterien zu kaufen. Sogar an der Tankstelle. Und die hat immer offen.
Also ich sage nur....Kaufen und spielen.