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Ich schätze, vor drei Jahren musste man für die hier gebotene Bildqualität mindestens das Doppelte bezahlen. Die K-x löst bei Pentax nach etwa einem Jahr die K-m ab, und es gibt einige Verbesserungen. Dieses Set mit zwei Objektiven scheint nur in schwarz erhältlich zu sein, obwohl die Kamera in verschiedenen Farben hergestellt wird.
Dass JPG und RAW gleichzeitig abgelegt werden können, ist inzwischen in dieser Preislage schon normal. Nicht selbstverständlich ist dagegen, dass beide Kit-Objektive (Brennweitenverlängerung 1,55) den gleichen Gewindedurchmesser (E 52) haben (da spart man beim Zubehör). Eventuell kann man sich ja überlegen, eine (Macro-)Festbrennweite zuzulegen. Festbrennweiten sind noch einen Tick schärfer als Zoom-Objektive, das günstigste liefert die Firma Sigma (allerdings E 55). Die Bildbearbeitungsfunktionen in der Kamera sind überwiegend Schnickschnack, man sollte generell die Fotos zunächst möglichst roh auf dem PC speichern. Arbeit spart natürlich die HDR-Funktion, welche aus drei Einzelbildern gleich ein High Dynamic Range Image zusammensetzt. Aber auch hier gilt, dass PC-Software aus mehreren verschieden belichteten Ausgangsbildern eine höhere Qualität erreichen kann.
Meines Wissens nach die einzige aktuelle Spiegelreflexkamera, die die standardisierten runden Batterien beziehungsweise Akkus verwendet. Ich halte es für ein ganz starkes Plus, wenn ich keine sauteueren Sonderkonstruktionen verwenden muss. Bin ich mal mehrere Tage in der Pampa, ziehe ich einfach mit drei oder vier frisch geladenen Akkusätzen los. Abgesehen davon, dass ich in Sibirien keine Spezialanfertigungen kriege und einige Spezialanferigungen auch in Deutschland nur wenige Jahre lang erhältlich waren.