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Die Panasonic Lumix DMC-ZX3 präsentiert sich als kompakte Digitalkamera, deren CCD Chip eine maximale Auflösung von 14,1 Millionen Bildpunkten bereit stellen kann. Er arbeitet mit einem RGB Farbfilter, der eine Farbtiefe von 24 Bit erkennen ... weiterlesen

Produktdaten
Ich war auf der Suche nach einer kleinen Digicam zur Ergänzung meiner Spiegelreflex- und Bridge-Kameras. Zum Einsatz kommen sollte die Kamera dann, wenn die vorgenannten Modelle aufgrund des Gewichtes oder der Größe unpassend sind. Also zum Beispiel auf Partys (Stickwort Hemd- und Jackentasche). Die Cam sollte klein und leicht sein, jedoch keine einfache "Knipse" sein - man ist hat gutes gewohnt.
Die ZX3 ist klein und leicht. Sie liegt gut in der Hand und hat einen ausreichend großen Zoom-Bereich. Die Optik ist den Umständen entsprechend gut. Das meint, dass man bei der geringen Größe des Objektives nun mal nicht die Leistung eines Profi-Objektives erwarten darf. Aber keine Sorge. Die Schärfe und die Abbildunsleistung war absolut in Ordnung. Der Autofokus ist leise und stellt ordentlich scharf. Es stehen verschiedene AF-Modi zur Verfügung. Der Zoom war für meinen Geschmack ein wenig schwammig, aber durchaus akzeptabel. Das Display ist groß und klar. Bei großer Helligkeit steht ein Power-LCD-Mode zur Verfügung, mit dem man der Sonne ganz gut trotzen kann.
Das Handling ist denkbar einfach. Einschalten, zoomen und abdrücken. Die Menüs entsprechen den bekannten Panasonic-Standard und lassen wenig Wünsche offen. Wer wenig verstellen will, der lässt es eben. Toll ist die Q-Taste, mit der man schnell den Zugriff auf viele Einstellungen der Kamera hat - leider nicht unbedingt auf die wichtigen (z.B. Belichtungsmessung). Außer Programm- und Szenen-Programmen gibt es wenig manuell einzustellen. Dies betriift insbesondere eine Zeit- und Blendenautomatik, denn bis auf eine Belichtungsreihe oder eine Über- bzw. Unterbelichtung gibt es keine manuelle Einstellmöglichkeit. Dies weiß man zwar vor dem Kauf, jedoch störte es mich doch mehr als ich zunächst dachte.
Zum Thema Rauschen und Megapixel möchte ich mich nur kurz äußern. Hier soll sich jeder selbst ein Bild machen.
Ich denke nur, dass Physik auch Grenzen hat und man sich dessen bewußt sein sollte. Die 14 MP sind definitiv genug - wenn nicht schon zuviel. Man sollte bedenken, dass man es hier mit einer kleinen Kompaktkamera zu tun hat und ich kaum Leute kenne, die ihre mit einer Kompaktkamera geschossenen Fotos auf DIN A2-Papier ausdrucken lassen.
Das Thema filmen ist für mich - nur - ein nettes Extra. Daher möchte ich mich an den ewigen Diskussionen um HD-Filmen mit Fotokameras nicht beteiligen.
Kritik üben muss ich an der Anordnung des Zoom-Reglers mit dem Auslöser. Dieser liegt links vom Einstellrad. Das bedeutet, dass man (zumindest ich) immer wieder auf das Einstellrad und nicht auf den Auslöser drückt - kann aber auch an meinen Fingern liegen. Jedenfalls kenne ich von anderen Kameras eine umgekehrte Anordnung, die meines Erachtens auch Sinn macht, da man das Einstellrad aufgrund der besagten wenigen Einstellungen ja auch kaum benötigt.
Fazit: Eine kleine pfiffige Kamera, die viel Leistung zu einem angemessenen Preis offeriert. Die ZX3 hat neben ihrer Schnappschuss-Tauglichkeit reichlich Leistungsreserven, die sie zu einem nützlichen Begleiter machen.
Mich persönlich stört die Anordnung des Auslösers und des Einstellrades sowie das Fehlen einiger manueller Einstelloptionen, daher werde ich die Kamera zurückgeben. Wer jedoch auf manuelle Korrekturen verzichten kann, der kann hier beruhigt zugreifen. Er bekommt viel Kamera fürs Geld.