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Olympus PEN E-P1 Kit 14-42mm

Die 12.3 MP Digitalkamera Olympus Pen E-P1 KIT 14-42mm ist mit einem 3 Zoll großen Display ausgestattet, der die Anzeigen mit einer Auflösung von 230.000 Pixel bietet. Die Abmessungen der Kamera liegen bei 12 x ... weiterlesen

Olympus PEN E-P1 Kit 14-42mm
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  • 12,3 Megapixel Eingebauter Bildstabilisator und Art Filter f...
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  • 3 Meinungen 60 / 100 Punkten
 

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Olympus PEN E-P1 Kit 14-42mm Meinungen
Ziel verfehlt. Schade!H. B. (10/2009)
 

Pro:

- ein umfangreiches Menü mit vielen Einstellmöglichkeiten, die wichtigsten Einstellungen lassen sich leicht über die Tasten bedienen.
- praktische Gesamtgröße der Kamera, passt gerade noch in eine Jackentasche, nicht zu schwer im Vergleich zu D70 & Co.
- völlig ausreichendes Display. In dieser Preisklasse hätte es nach meinem subjektiven Empfinden ruhig schwenkbar sein können. Und was hilft es einem, wenn das
Display blendend schöne Livebilder zeigt, welche dann nicht mit den erzeugten Photos übereinstimmen.
- größtenteils sehr, sehr gute Bildqualität. Insbesondere Himmel/Wolkenabbildungen gelingen mit dieser Kamera perfekt. Der automatische Weissabgleich arbeitet bei
viel Sonnenlicht jedoch nicht immer sauber, mit dem manuellen gelingen wesentlich bessere Aufnahmen.
- Available Light: rauschfreie Bilder bei niedrigen ISO-Einstellungen. Höhere ISO-Werte sind für mich nicht von Bedeutung, so lange Rauschen die Bildqualität
beeinträchtigt.

Contra:

- ein nicht zeitgemäßer und bei wenig Licht unmöglicher Autofokus. Das dieser bei Tageslicht subjektiv etwas langsam ist stört mich aufgrund der guten Bildqualität
nicht. Jedoch bei Available Light Aufnahmen versagt die Kamera, und diese müssen in dieser Preisklasse und dem heutigen Entwicklungsstand der
Digitalkameratechnik wohl möglich sein.
Nur mit viel Geduld und nach vielen Versuchen gelingen außerhalb des Automatik-Modus (mit diesem überhaupt nicht)und mit zentriertem AF (und niedrigen
ISO-Werten!!!) sehr schöne und gar rauschfreie Photos.
Der manuellen Focus erschien mir als zu sensibel bzw. diesen zu benutzen bin ich auch nicht bereit, da man wohl einen
funktionierenden AF verlangen kann. Sehr lustig ist auch die Programmfunktion "Nachtaufnahme", diese funktioniert aufgrund des AF überhaupt nicht!

Fazit:

Sehr schöne Kamera mit hohem Suchtfaktor u.a. aufgrund der Bildqualität, jedoch ein mangelhafter AF bei Available Light. Wer hierauf verzichten kann, erhält eine wirkliche Alternative zu DSLR. Sollte Olympus den Mangel mit dem AF beheben können, so werde ich die Pen sofort wieder mein Eigen nennen.

P.S.
Der Olmypus-Blitz Fl-14 als Zubehör hat mich positiv überrascht. Sehr gute Blitzleistung und einwandfreie Bildqualität. Über die Kamera viele Einstellmöglichkeiten.
Leider verwendet die PEN den Blitz nicht als Focusierhilfe, wie bei anderen Olympus-Kameras. Wäre ja schon einmal ein Anfang.

Juwel mit MackenHans-Christian E. (09/2009)
 

Am Anfang stand die Euphorie. Endlich eine handliche, leichte Kamera, die mich auf Ski-,Rad- und Bergtouren begleiten konnte ohne bei der Bildqualität Abstriche machen zu müssen. Nach dem Aufladen des Akkus und den üblichen Einstellungen (sie dauerten wegen des enormen Umfanges der Optionen länger als gedacht) wollte ich mich aufs Rad schwingen und eine erste Fotoserie schiessen. Dabei ergab sich das erste Problem: Das Fehlen einer geeigneten Kameratasche, die eine rasche Einsatzbereitschaft gewährleistet und schützt. Olympus hat sich darüber keine Gedanken gemacht. (Der "stilvolle Taschenbody -CS-10B- für den sicheren Transport" der nichts schützt außer den Kameraboden kann nur als Modegag bezeichnet werden.) Also zunächst einmal rein in die gegen Pendeln gesicherte Brusttasche, wo sonst meine Nikon D40 untergebracht ist. Nach weiteren Touren und einem Urlaub folgendes Fazit:

1. Konstruktion, Bedienung: Die Kamera macht einen sehr soliden, wertigen Eindruck, auch wenn das Metallgehäuse lediglich vorgetäuscht ist. Die wichtigsten Funktionen sind über etwas kleine Knöpfe (auf der Rückseite auch noch schlecht sichtbar) halbwegs zufriedenstellend erreichbar. Enttäuschend lediglich der On/OFF Knopf. Die bei Sonne so gut wie nicht sichtbare Beleuchtung läßt immer wieder einmal die Frage nach dem Zustand offen, packt man das Gerät aber eingeschaltet an, dann genügt ein sanfter Druck auf das Multifunktionsrad und man ist schon dabei ISO, Selbstauslöser ect. zu verstellen. Besser man schaltet diese Optionen im Gelände ab und ändert die Kameraeinstellungen über das übersichtliche Multifunktionsmenü. Das ist auch bei Sonneneinstrahlung recht gut erkennbar, weil der nur gering auflösende Monitor besser als sein Ruf ist und den Wunsch nach elektronischen bzw. optischen Aufstecksuchern gar nicht erst aufkommen läßt.

2. Aufnahme: Objektiv entfalten, Einschalten, Sensorreinigung abwarten, Warten bis der Autofokus von Nah bis Unendlich und zurück auf die richtige Entfernung fährt, Auslösen. Wer diese Routine ein paarmal durchlaufen hat, dem wird klar, dass es sich bei der E-P1 um keine Schnappschusskamera handelt, sondern Geduld erfordert. Natürlich kann man mit Vorfokussieren und einigem Glück auch Sportaufnahmen machen, doch dafür gibt es sicher bessere Geräte. Bei der manuellen Einstellung ist die Lupenfunktion hilfreich, was aber bei starker Sonne auch nicht mehr viel hilft. Gewöhnungsbedürftig ist die Entfernungseinstellung by wire, zumal der leichtgänge Einstellring über keinerlei Entfernungsmarkierungen verfügt. Weder für das Kitobjektiv, noch für die 17mm Optik werden Sonnenblenden geliefert, was zu vermehrtem Streulicht (Vergleich Nikon) auf den Bildern führt.

3. Bildqualität: An der gibt es nicht viel zu mäkeln. Das Objektiv ist guter Durchschnitt, die Bildparameter lassen sich in einem Umfang verstellen, der sonst nur Profikameras vorbehalten ist. Wenn Aufnahmen mit 6400 ISO unter gewissen Umständen auch noch akzeptabel erscheinen, so ist dies ein Zeichen, dass die mit einem internen Bildstabilisator ausgerüstete Kamera auch für Innenaufnahmen und Schwachlichtsituationen gut gerüstet ist.

Fazit: Die Olympus E-P1 ist eine solide, handliche Kamera, die -was die Bildqualität betrifft- auch mit dem Kitobjektiv ausgezeichnete Ergebnisse bringt. Outdoorfans kommen nicht ganz auf ihre Rechnung, die Kamera ist nicht wettergeschützt und auch nicht gerade schnell in der Bedienung, überdies fehlt noch eine vernünftige Bereitschaftstasche.

Gutes Konzept mit OptimierungspotentialThomas H. (08/2009)
 

Ich habe die Pen E-P1 nun seit 2 Wochen in Benutzung und bin eher enttäuscht: Der Display erinnert bei wenig Licht an die erste Generation von Digitalkameras, also schlechte Ablesbarkeit durch verrauschtes Bild und Streifen.
Auch der Autofokus ist bei schlechten Lichtverhältnissen nicht auf der Höhe der Zeit und eignet sich nicht für schneller bewegte Motive, z.B. spielende Kinder. Bei guten Lichtverhältnissen sind die Bildergebnisse allerdings sehr gut, fein abgestimmt (Farbe, Kontrast, Schärfe) mit toller räumlicher Anmutung. Das Gehäuse wirkt auf den ersten Blick solide, auf den zweiten Blick und Griff merkt man, dass offenbar großflächig Metallverblendungen verwendet wurden (nur eine Vermutung). Alles in allem sicherlich ein guter Ansatz, die Kamera so wie sie nun verkauft wird aber eher noch im Stadium eines Vorserien-Modells. Man kann hoffen, dass Olympus mit einem Software-Update zumindest den Autofokus schneller und sensibler macht. Mein Vergleichsobjekt, eine Nikon D 300, kann alle Diszipline besser. Bei dem relativ hohen Einstandspreis hätte ich von der eleganten Olympus Pen eigentlich mehr erwartet.

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