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Ich kann den positven Rezensionen nur zustimmen, die Kamera macht einfach Spass, egal was man fotografiert, man ist mit der D90 und in meinem Fall dem 16-85 mm Objektiv sowie dem SB 900 Blitz gut ausgerüstet. Aber eine Ergänzung muss ich noch anbringen: Mir ist die Standard Einstellung für Schärfe, Kontrast und Farbsättigung (Neutral oder Standard) zu zahm. Ich hätt die Bilder gern ab und zu ein bisschen knackiger! Man kann das zwar im Nachhinein mit einer Software z.B. ACDSee pro regeln, doch die Kamera bietet eine sehr gute Möglichkeit, sich sein eigenes Profil zu erstellen, das gleich bei der Aufnahme für den richtigen Bildeindruck sorgt. Es sind die "Picture Control" Funktionen im Menü, mit deren Hilfe man eine benutzerdefinierte Konfiguration erstellen kann und damit werden die Fotos so knackscharf, kontrastreich und ggf. auch farbintensiv, wie man das möchte. Man sollte natürlich auch nichts übertreiben! Einige werksseitige Einstellungen gibt es schon, wie z.B. Porträt, Landschaft, Brillant usw. Ich hab mir da aber nichts gefunden, was meinem Geschmack entsprochen hat, und deshalb eine eigene Konfiguration erstellt und abgespeichert. Jetzt passt es, die Bilder werden so, wie ich mir das wünsche. In besonderen Situationen kann man ja trotzdem mal "Landschaft" oder "Porträt" anwählen und ein bisschen austesten, was einem besser liegt.
Noch was anderes: Vielleicht weiß jemand einen Rat, ich kann mit der FN Taste das Gitternetz nicht einblenden, ist das ein Kamerafehler oder stell ich mich recht an bzw. hat jemand auch so eine Erfahrung mit der FN Taste gemacht?
Es ist aber kein total wichtiger Punkt, da ich mit ACDSee pro hinterher kleine "Schräglagen" der Fotos ruck-zuck korrigieren kann. Trotzdem würde mich ein Kommentar eines Lesers dazu interessieren. Die D90 ist meine vierte Digi-Kamera und meine zweite DSLR und ich bin wirklich happy damit.
Ich benutze die D90 überwiegend mit dem 16-85 mmm Objektiv, was sich - vor allem auch hinsichtlich des Gewichts -als hervorragende Kombination und für die meisten Situationen als ausreichend erwiesen hat. Die 2 mm mehr Weitwinkelbereich im Vergleich zum Kit-Objektiv 18-105 machen "Welten" aus, entsprechen sie doch einer Anfangsbrennweite von 24 mm (bezogen auf Kleinbildformat), was schon ganz tüchtig ist. Nach einem halben Jahr und vielen Fotos kann ich die Nikon - vorausgesetzt der Benutzer will sich wirklich mit SLR-Fotografie beschäftigen - vorbehaltlos empfehlen. Die Qualität der Bilder in Bezug auf Farbwiedergabe, Schärfe und Rauschen ist exzellent; die Bedienung der Kamera einwandfrei und logisch. Das gute Display mit 920000 Pixel, verbunden mit den kamerainternen Nachbearbeitungsmöglichkeiten ermöglicht eine effiziente Kontrolle der aufgenommenen Bilder, wodurch man auf einer längeren Urlaubsreise schon vorab eine Auswahl der in weiterer Folge aufzubewahrenden Fotos treffen kann. Auch die "outdoor-Eigenschaften" der Kamera sind nikon-typisch ganz zufriedenstellend. Natürlich bedarf sie einer gewissen sorgfältigen Behandlung und sie ist nicht so gut gegen Feuchtigkeit oder Sand wie eine D300 abgedichtet, aber ein leichter Regen oder ein paar Wasserspritzer stellen kein Problem dar. Aufpassen muss man lediglich darauf, dass die CPU-Kontakte, sowie generell die Verbindungen zwischen Kamera und Objektiv peinlich sauber sind; bereits geringste Verschmutzungen führen sonst zu Funktionsstörungen. Beim Objektivwechsel muss man also sehr darauf achten, dass keine Staubkörnchen (auch Fingerabdrücke usw.) auf das Bajonett geraten! Da hatte ich z.B. in der Sahara gewisse Probleme, die aber - als solche erkannt - ganz leicht in den Griff zu kriegen waren.
Nicht zu viel praktischen Nutzen sollte man sich vom "live-view" und der "Videofunktion" erwarten, beides ist im Wesentlich nur mit Verwendung eines Stativs brauchbar; für ein nettes Video mit den Kindern oder einen "Schnappschuss" reicht es aber allemal. Die Verwendung von live-view macht meiner Meinung nach auch nur in Verbindung mit einem klappbaren und beweglichen Display, was der D90 fehlt, Sinn. Wer auf diese features Wert legt, sollte daher eher zu einer guten Kompakten oder gleich einem camcorder greifen. Beide Funktionen sind für mich nicht relevant und haben keinen Einfluss auf die Bewertung dieser sonst absolut ausgereiften und guten Kamera.
Beim Zubehör (externer Blitz, Wechselobjektive) sollte man ebenfalls auf Qualität achten, weil man sonst die Möglichkeiten der Kamera nicht wirklich ausnutzen kann. Leider bietet auch Nikon nicht immer sehr gute Qualität; so ist z.B. das 80-200 von Nikon - wenngleich die optische Qualität überhaupt nicht schlecht ist - hinsichtlich Bedienung, Schnelligkeit und Treffsicherheit des Autofocus, Geräuschentwicklung und Wertigkeit überhaupt nicht empfehlenswert. Da ist es besser gleich zum 70-300 zu greifen - falls man so einen weiten Zoombereich, mit all seinen Nachteilen, wirklich will.
Lange habe ich überlegt, welche Kamera ich kaufen soll. Entschieden habe ich mich zw. der Canon EOS 500 und der D90.
Fast schon hätte ich die EOS bestellt. Als ich jedoch die beiden Kameras in der Hand hatte und beide ausprobieren konnte, habe ich mich sofort für die D90 entschieden. Die D90 liegt deutlich besser in der Hand, trotz des hören Gewichts, hat einen viel schnelleren Autofocus und die deutlich bessere Live-View Funktion.
Nun nach ca 1000 Bildern bin ich einfach nur begeistert. Die Bilder sind perfekt.
Die D90 ist eine absolute Kaufempfehlung!
Vor zwei Monaten hatte ich die brandneue Nikon D5000 im Kit mit dem 18-200 Objektiv erworben. Ich konnte mich damals nur schwer zwischen der D90 und der D5000 entscheiden. Letztlich war der Schwenkbildschirm ausschlaggebend. Ich hatte meine Entscheidung grundsätzlich nicht bereut und war sehr zufrieden mit der Neuen von Nikon. Leider fiel sie einem Sturz aus 5 m Höhe zum Opfer.
Habe mir nun die Nikon D90 mit gleichem Objektiv gekauft. Nun kann ich unschlüssigen Interessenten, die sich nicht zwischen den beiden Modellen entscheiden können, einige Erfahrungen mitteilen:
Vorteile der D90 gegenüber D5000:
+ bessere Haptik und solidere Verarbeitung
+ um Welten besseres Display (920.000 Pixel)
+ Schulterdisplay und zusätzliche Direkttasten
+ wesentlich größerer und besserer Sucher
+ professionellere Sonderfunktionen
+ etwas besseres Rauschverhalten
+ besseres und schnelleres Handling
+ längere Akkulaufzeit
Nachteile gegenüber der D5000:
- fehlende automatische Verzeichnungskorrektur (vermisse ich sehr)
- etwas schwerer und etwas größer (nicht für jeden ein Nachteil)
- Displayinfos für Neulinge weniger verständlich
Meine Empfehlung: Je mehr fotografische Erfahrung der Interessent mitbringt, desto eher wird er mit der D90 glücklich werden. Der eher unerfahrene Neuling wird sich mehr mit der D5000 anfreunden können, die Bedienerführung bietet hier sehr viel Unterstützung.
Ich persönlich profitiere besonders vom bedeutend größeren und leistungsfähigeren Sucher der D90. Den Klappbildschirm vermisse ich seltsamerweise gar nicht. Der höher aufgelöste Bildschirm der D90 ist so blickwinkelunabhängig, daß er ebenso für Überkopfaufnahmen oder Fotos aus der Froschperspektive geeignet ist.
Fazit: Gemessen am geringen Preisunterschied zur D5000 bietet die D90 spürbar mehr fürs Geld.
, der kann die Frust nachvollziehen, die ich hatte, als ich 3 Tage lang unter allen möglichen Bedingungen fotografierte und nicht begreifen konnte, warum die Bilder so schlecht waren (Diapasonumfang einer Kompakten, wirklich ). Ich habe die Kamera zurückgegeben und nun besitze ich D90. Und plötzlich gelingt jede Aufnahme! Und meine Ansprüche sind nicht gerade niedrig.
Exzellentes Produkt, 5 Sterne