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Nikon Coolpix S700

(4 Testberichte)
Nikon Coolpix S700
Nikon Coolpix S700

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Produktdaten

  • Digitalkamera (Digitale Kompaktkamera)
  • Auflösung in Pixel: 12.1 Megapixel
  • Zoom optisch: 3
  • Niedrigste Brennweite: 37 mm
  • Höchste Brennweite: 111 mm
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  • nikon.de
 

4 Meinungen

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Datenblatt
Nikon Coolpix S700 Meinungen
styleeckerart (01/2009)
 

PRO: elegant, klein, leicht, schöne Oberflächen, tolle Bedienung, schnell, exzellente Bildqualität in der Mitte des Bildes...
CON: sehr schwacher Akku (aber es gibt billige Ersatzakkus), langsame Bildübertragung, Randunschärfen, Bildrauschen beginnt sehr früh.

Style und Anmutung lassen über technische Schwächen hinwegsehen.

Der Wolf im SchafspelzW. E. (03/2008)
 

Wer schon mal mit einer Nikon Camera gearbeitet hat wird sich sofort zu Hause fühlen, aber auch alle Nicht-Nikon User, so einfach und eingängig ist das Bedienkonzept. Einzig das sog. "D-Pad", also das Drehrädchen rund um den "OK"-Button sowie insgesamt alle Buttons vermittelten mir ein leicht indifferentes feedback. Allerdings gewöhnt man sich erstaunlich schnell daran und Änderungen in den Einstellungen gelingen mittlerweilen ruck-zuck. VR (Bildstabilisierung) funktioniert einwandfrei und ermöglicht so sehr lange Verschlusszeiten und verwacklungsfreie shots (wenn mans nicht übertreibt). Der AF ist sicher und steigt erst bei sehr schlechten Lichtverhältnissen aus = beginnt zu suchen. Wer übrigens gerne bei solchen Lichtverhältnissen fotografiert darf sich auf nutzbare ISO1600 freuen (die ISO2000 produzieren nur noch mehr Rauschen - bringen aber real nichts, die ISO3200 sind auf 5MP verkleinert und so weichgespült, daß man sie nur mit sehr viel Nachbearbeitung verwendbar machen kann). Etwas weich wirken die Ergebnisse am Rechner betrachtet. Sichtlich hat hier Nikon - völlig Consumer Camera untypisch - eine weniger agressive Schärfung angewandt. Den erfahrenen Nutzer wirds freuen, weil solche Ergebnisse eine gute Basis zur Nachbearbeitung bieten. Inwieweit Consumer diesen Zugang mögen wird sich zeigen. Bzgl. Farben liegt die CP S700 auf gewohnt hohem Nikon Niveau und erlaubt sich keine Schwächen - die Farbtreue ist enorm hoch. Dies wird nicht zuletzt auch vom hervorragend agierenden Weisabgleich unterstützt der sehr zuverlässig arbeitet und sogar bei Innenaufnahmen ziemlich nahe an der Wahrheit agiert. Wers ganz genau möchte kann sich den Weisabgleich mittels PRE selbst einstellen. Das LCD-Display ist groß, scharf und gut abzulesen. Wiewohl angeblich kratzfest würde ich dennoch eine Folie aufbringen - man weiß ja nie. Die Akkulaufzeit geht für mich mit ca. 140-150 Fotos in Ordnung, dennoch rate ich dringend zu einem Zweitakku.

Fazit: der Coolpix S700 ist ein Wolf im Schafspelz. Sie gibt sich stylish und consumer-like ohne ihr wahres Potential plakativ zur Schau zu stellen. Solcherart kann sie Consumer für sich gewinnen, weiß aber auch erfahrene User gleichermaßen zu begeistern. Wer aber mehr möchte als bloß knipsen und sich mit der Coolpix S700 auseinander setzt wird - dank der guten Nachbearbeitungsmöglichkeiten - mit noch besseren Ergebnissen belohnt werden, zu denen bislang nur deutlich größere Bridge-Cameras in der Lage waren.

Durchschnittliche Bildqualität - Preis/Leistung: ausreichend!James P. (12/2007)
 

Dies ist die zweite 12 Megapixel-Kamera, die Nikon herausgebracht hat (P5100). Sie ist wesentlich kompakter und als Canon Ixus oder Fuji F50 fd -Konkurrent anzusehen. Leider erscheint Sie mir von ihrem Gesamtbild, wie eine drittplatzierte Kamera. Das Design ist Nikon gut gelungen, aber die Verarbeitung wirkt schon beim bloßen Betrachten irgendwie billig und minimalistisch. Die winzige Weitwinkel und Telezoom-Wippe auf der Rückseite ist etwas klein. Einen Sucher sucht man vergebens. Gut, daran wird auch bei anderen Kameras dieser Klasse gespart. Damit kann ich leben. Das Display ist schön groß und gut aufgelöst. Die Brennweite des lichtschwachen Objektives ist für meine Anwendungsgebiete etwas ungeeignet. Mit 37-111 mm und einer Lichtstärke von 2.8 - 5.4 kann mich die Kamera nicht überzeugen. Ein 35 mm Objektiv wäre schon nötig gewesen und eine Lichtstärke von 2.8 bis 4.8 maximal. Der Telebereich könnte weiter reichen, so wie es bei Canon üblich ist (140 mm oder 210 mm). Das lichtschwache Objektiv ist daher eigentlich nur für gute Lichtbedingungen (Schönwetter) geeignet. Sonst muss der Blitz aushelfen. Die Freistellung des Bildhintergrundes wird damit schwierig. Architektur-Aufnahmen gelingen damit nicht so gut, weil man sich weit vom Motiv entfernen muss. Die Auslöseverzögerung und Startverzögerung der Kamera sind wirklich flink und respektabel! So gelingen Sportaufnahmen schon deutlich besser. Andere Kameras, wie z.B. Casio oder Panasonic haben das jedoch schon vorgemacht. Canon-Geräte sind hier wesentlich langsamer. Aber man muss für sich auch immer überlegen, ob man häufig Sportfotos (Formel 1, Pferderennen, etc.) aufnimmt. Eine Aufnahme eines spielenden oder turnenden Kindes gelingt damit sicherlich besser. Dennoch kommt das nicht alle Tage vor. Ferner will mich die Bildqualität nicht ganz überzeugen. Der 1,72 CCD-Chip ist im Vergleich zur Fuji F50 (1,6 CCD) wieder etwas kleiner und zeigt es auch am stärkeren Rauschen ab ISO 200. Da nützt die Rauschunterdrückung wenig, denn sie lässt die Bilddetails verschwinden. Wirklich schade. Die Fuji F50 fd hat in der 12 Megapixelklasse die beste Bildqualität und ist zudem noch 100 Euro. Da ich gelegentlich ein Stativ für Nachtaufnahmen einsetze, habe ich mich über den AV/USB-Anschluss direkt neben dem Stativgewinde gewundert. Dort ist er zwar gut versteckt, aber nicht wirklich praktisch angebracht, wenn man die Kamera mit einem Kabel am PC verbinden möchte. Was haben sich die Konstrukteure dabei gedacht?

Fazit: Bildqualität: Durchschnittlich (für die 12 Megapixel-Klasse) Verarbeitung: etwas einfach Preis/Leistung: ausreichend (im Vergleich zur besseren und günstigeren Fuji F50 fd) KEINE KAUFEMPFEHLUNG!

X-fach besser als die Konkurrenz von CanonCoke Z. (12/2007)
 

Das erschwingliche Maß aller Dinge ist doch meistens eine andere Kamera,
dachte ich auch lange Zeit. Bis diese Kamera auf den Markt kam und mein Weltbild deutlich veränderte.
In Form und Verarbeitung, technischer Präzision und Design steht die Kamera anderen in nichts nach. Sie ist vielleicht etwas dicker als vergleichbare Kameras, dieser Platz wird aber benötigt um den Bildstabilisator unterzubringen.
Die Daten sprechen dafür für sich?

Effektive Auflösung: 12,1 Millionen Pixel
Bildsensor: 1/1,72-Zoll-CCD-Sensor; Gesamtpixelzahl: ca. 12,43 Millionen
Objektiv: Nikkor-Objektiv mit 3-fach-Zoom; Brennweite: 7,9 bis 23,7 mm (entspricht 37-111 mm bei Kleinbild); Lichtstärke: 1:2,8 bis 1:5,4; 7 Linsen in 5 Gruppen; Digitalzoom: bis zu 4-fach (entspricht 444 mm bei Kleinbild)
Schärfebereich (ab Objektiv): 50 cm bis unendlich (?), Makro: 6 cm bis unendlich (?)
Monitor: 2,7 Zoll, 230.000 Bildpunkte, TFT-LCD-Monitor mit Antireflex-Beschichtung und großem Betrachtungswinkel
Bildgröße (in Pixel): 4000 x 3000 (12M), 3264 x 2448 (8M), 2592 x 1944 (5M), 2048 x 1536 (3M), 1024 × 768 (PC), 640 × 480 (TV), 3968 x 2232 (16:9)
Bildstabilisator (VR): Bewegung des Bildsensors
ISO-Empfindlichkeit: ISO 64, 100, 200, 400, 800, 1600, 2000, 3200, Automatik (ISO 64-1000)

Ich bin vor allem von dem riesigen Bildsensor absolut überzeugt und kann nur jedem empfehlen sich diese Kamera unbedingt zuzulegen. Sie ist keine Mogelpackung mit nur einer hohen Pixelzahl, sondern jeden Euro wert.

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