Merkliste
Die Digital Spy Camera ist wirklich prima zu händeln. Die Funktionen sind beschränkt auf das Notwendigste - kein unnötiger Firlefanz. Trotzdem ist die Bildqualität völlig ausreichend. Es ist keine Kamera für einen Profifotografen, aber das soll sie ja auch nicht sein. Sondern für Spaßbilder stets zur Hand.
Denn das beste ist eben die minimale Größe - paßt in die noch so kleinste Hosentasche (direkt neben die VISA ;-) Mit Schrecken denke ich hier an meinen NOKIA Communicator: nach der Anfangseuphorie blieb er wegen der Unhandlichkeit oft zuhause. Die kleine Minox dagegen ist seit drei Monaten immer dabei. Habe dadurch schon unzählige spontane Fotos damit geschossen.
Einziger Nachteil: auf Partys bin ich - ob der DSC - zu vorgerückter Stunde nicht mehr so gerne gesehen...
Die digitale Spionagekamera habe ich mir jetzt gegönnt, da die Kamera immer wieder Designpreise einheimst und das ja auch aus irgendeinem Grund geschehen muss.
Von meinem Vater habe ich noch eine alte 8x11 Kamera Minox LX sowie jede Menge Fotos und Dias. Von der Kamera und den Fotos ging schon immer ein gewisser Reiz aus. Allerdings habe ich mit der analogen Kamera nur wenige Filme verknipst, da das Entwickeln immer ein ziemlicher Akt war und auf die Dauer auch ins Geld geht.
Mit der digitalen Spionagekamera ist das kein Problem mehr. Ich habe eine 2 GB micro-SD-Karte drin, auf die über 600 Fotos passen.
Zum Design und Konzept
Der erste Eindruck ist schon mal sehr positiv. Die Kamera kommt nicht, wie üblich, in einer Pappschachtel sondern in einer dekorativen Alubox daher, die mit schwarzem Stoff ausgelegt ist. Hier gibts dann schon mal jede Menge auszupacken. Kamera, ansteckbarer Monitor und Blitz, 2 USB-Kabel zur Datenübertragung zum PC und zum Aufladen und ein Handbuch.
Das Aufladen geht nur über den USB-Anschluss am PC oder man kauft sich noch einen zusätzlichen Netzadapter. Naja, Minox will wahrscheinlich noch ein paar EUROs Umsatz mit Zubehör machen, so wie es auch die anderen Hersteller auch machen;-). Im Ernst, Minox begründet das damit, dass der Netzstecker dann nicht mehr in die Verpackung passen würde. Die Kamera selbst ist super kompakt und macht einen wertigen Eindruck. Der Monitor ist von der Kamera in ein extra Gehäuse outgesourct. Dieses Gehäuse beinhaltet auch noch zusätzlich einen Blitz, der allerdings nur auslöst, wenn es sehr dunkel ist. Ich fotografiere aber sowieso lieber mit "available Light" und habe in den meisten Fällen nur die Kamera mit dabei. Wenn Kamera und Monitor/Blitz zusammengesteckt sind, ist das insgesamt auch nicht mehr so klein.
Die Bedienung ist sehr einfach und minimalistisch, wenig Einstellmöglichkeiten. Ich empfinde das eher als Vorteil und Herausforderung für den Fotografen!
Zur Foto- und Videoleistung
Die Bildauflösung beträgt 5 Mio Pixel, allerdings von 3,2 Mio interpoliert. Ich habe die Kamera immer auf 3,2 Mio Pixel eingestellt, weil ich nicht auf Interpolation stehe und 3,2 Mio Pixel Auflösung notfalls auch für 20x30cm Abzüge reicht.
Im Vergleich zur analogen 8x11 Kamera sind die Fotos um Welten besser. Bezogen auf aktuelle Digitalkameras ist die Bildqualität Durchschnitt, hat aber irgendwie was sehr eigentümliches. Die Fotos sind authentisch und haben einen gewissen "Reportage-Look". Zu bedenken ist, dass die Technik in der DSC klein gehalten werden muss, damit alles reinpasst.
Die Videoauflösung beträgt 640x480px und ist für Videoschnappschüsse für youtube & Co. absolut ausreichend.
Fazit
Die digitale Spionagekamera ist für Nostalgie- und Retro-Fans sowie für Leute, die sich gerne mal außerhalb des Mainstreams bewegen, ein Muss.
Das Fotografieren selbst geht auch in Richtung "back to the roots". Optischer Sucher, der Fotograf sollte ein Gespür fürs Motiv haben und ob das Foto was geworden ist, sieht man erst später (zumindest, wenn man nur mit der Kamera, also ohne Monitor/Blitzeinheit fotografiert). Aber gerade das macht den Reiz aus, wenn man nicht sofort sieht, obs Foto was geworden ist.
Ich finde die Kamera sehr cool und würde sie jederzeit wiederkaufen.
Die digitale Spionagekamera habe ich zum Geburtstag geschenkt bekommen. Eigentlich brauche ich keine Kamera mehr, da ich bereits eine kompakte Digitalkamera sowie eine digitale SLR besitze. Die edle Designstahlblechdose macht dann allerdings schon neugierig und ich hab die Kamera gleich ausgepackt und getestet. Nachdem ich gecheckt habe, dass die Kamera auch alleine genutzt werden kann ohne Monitor-/Blitzteil - machts doppelt so viel Spaß. Die Kamera habe ich immer in der Jacke oder im Auto liegen. Der Akku hält ziemlich lange durch, alle 4 Wochen lade ich die Kamera auf. Die Kamera kommt immer dann zum Einsatz, wenn man typischerweise keine Kamera mit dabei hat. Z.B. beim Treffen nach dem Joggen, im Fitnessstudio, auf der Arbeit und und und.
Bildqualität ist gut, super einfache Bedienung, auch mein kleiner Sohn fotografiert schon damit herum.
Und die Moral von der Geschicht: Tolles Geschenk für die, die schon alles haben, tolle Kamera, tolles Design und tolle Haptik.
Das "heimliche" Fotografieren und Videofilmen "just for fun" klappt wirklich super aufgrund der Bauart der DSC. Eher länglich und nicht so rechteckig wie ne normale Kamera und halt sehr klein und leicht. Z.B. aus der Hand heraus oder zwischen zwei Tassen hindurch. Mit ein bisschen Übung kriegt man sehr interessante Fotos hin. Die Bildqualität ist durchschnittlich, die Bedienung sehr einfach.
Sehr empfehlenswerte Kamera für die, die nicht so auffällig fotografieren wollen oder müssen ;-)
Ich habe die DSC jetzt seit ca. 4 Monaten und nach anfänglicher Skepsis bin ich mit der DSC sehr zufrieden. Ich hatte die Kamera auf der photokina gesehen und lange mit mit gerungen, ob ich sie kaufe oder nicht. Knapp 200 EUR sind schon ein Wort, aber man gönnt sich ja sonst nichts ;-)
Man sollte sich im klaren sein, dass man hier primär "ein Spielzeug für Papa" kauft. Die meistgestellte Frage von Freunden lautet "Was ist das denn?", da das Format und Design doch sehr von einer Standard-Kamera abweicht. Dann erkläre ich, dass es es eine Kamera ist und die Verwunderung ist groß. Wenn ich die Fotos dann den Freunden schicke, staunen die dann doch über die gute Qualität trotz der kleinen Kamera und der kleinen Linse.
Die DSC ist eine schicke und kleine Kamera, die man in der Hosen- oder Jackentasche (und sogar in der Hemd-Brusttasche) überall mit hinnehmen kann. Sie ist ungefähr so groß wie ein Textmarker, nur ein bisschen schwerer, laut Herstellerangabe 90g.
Zur Bedienung gibt es nicht viel zu sagen. Mit dem Einstellrad stellt man auf "Fotografieren", "Videos aufzeichnen" oder "Fotos/Videos anschauen". Dann durch den (optischen) Sucher schauen und fotografieren oder filmen. Es ist ja zwar noch ein ansteckbarer Monitor dabei, den verwende ich aber sehr selten.
Die Bildqualität ist ok, hab schon ein paar Abzüge auf 10x15cm machen lassen.
Der Akku der Kamera hält lange durch, der Akku der Monitor-/Blitzeinheit verbraucht mehr Strom und muss auch öfter als der Kameraakku aufgeladen werden. Allerdings habe ich Monitor-/Blitzeinheit meistens zuhause, weil ich es praktischer finde, die DSC alleine mitzunehmen.
Ich habe eine 2 GB micro-SD-Karte drin mit der man ca. 800 Fotos machen kann. Somit muss man die Bilder nicht ständig auf den PC überspielen und die Kamera in der Jacke lassen.
Die Kamera kommt hauptsächlich auf Partys, Vereinsfesten und spontanen Treffen mit Freunden zum Einsatz. Eigentlich immer dann, wenn man im Regelfall nicht an die Kamera gedacht hat.
Fazit: Tolle Zweitkamera zum "Immer dabeihaben".