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Beruflich hatte ich mit einer Z710 zu tun und war eigentlich damit sehr zufrieden. Deshalb kaufte ich mir privat deren Nachfolgemodell ZD710. Was im Nachhinein ein Fehler war, denn die Kamera kann man von der Akkulaufzeit nicht mit der Z710 vergleichen. Solange ich die beiliegenden Lithium-Ionen Batterien benutzte war noch alles in Ordnung. Aber mit Ni-MH Akkus funktioniert das Gerät überhaupt nicht. Nach 5 Bildern bei vollgeladenem Akku zeigt die Kamera bereits leere Akkus an und schaltet dann auch ab. Auch mit den von Kodak vertriebenen und empfohlenen Akkus funktioniert das Ding nicht. Auf Nachfrage bei Kodak wurde mir mitgeteilt, dass es sich um einen Defekt handelt dessen Reparaturkosten nahe an eine Neuanschaffung kommt.
Nachdem die Antwort recht schnell und präzise kam , nehme ich an, dass das Problem bei Kodak bekannt sein dürfte.
Deshalb kann ich von dieser Kamera nur abraten.
Habe meine Kodak ZD710 als B Ware (generalüberholt), direkt bei Kodak erworben. Grund, die lange Erfahrung mit Produkten aus diesem Haus und der günstige Preis.
Werde mich hier nur auf wenige Gesichtspunkte beschränken, da die meisten Dinge hier schon angesprochen wurden.
Bei der Kodak ZD710 handelt es sich nicht um eine Kompaktkamera, ebenso wenig um eine Spiegelreflex. Sie zählt zu den Bridge-Kameras. Das ist wichtig zu wissen, um sich keinen Illusionen hinzugeben, wer sich nur als Knipser betätigen möchte, ist mit dieser vielseitigen Kamera überfordert. Die umfangreichen Einstellmöglichkeiten, machen es erforderlich, sich gründlich mit der Betriebsanleitung zu beschäftigen, um brillante Ergebnisse zu erzielen.
Vorteile gegenüber den zahlreichen Kompakt-Kameras sind:
Ein optischer Sucher, der kaum Wünsche offen lässt, neben einem etwas bescheidenen Display. Je nach persönlichen Bedürfnissen, kann man zwischen ihnen hin und her schalten.
Besonders bei starker Sonneneinstrahlung weiß man diesen optischen Sucher zu schätzen, diesbezüglich halten Displays nicht das was die Werbung verspricht.
Ein Zehnfach-Zoom ist auch nicht zu verachten, nur soll das nicht suggerieren, man könnte diesen nun bei jeder Gelegenheit einsetzen. Alles was über einen Fünffach-Zoom hinausgeht, macht ein Stativ erforderlich. Die Physik lässt sich nicht überlisten, dass gilt auch für andere Parameter. Neben vielen nützlichen Funktionen besitzt sie ein separates Kartenslot, so muss man die beiliegende Software nicht unbedingt installieren. SD-Karte in Verbindung mit einem Kartenleser ist zu empfehlen. Dennoch sollte man das Kodak-Bildbearbeitungsprogramm unbedingt installieren, es enthält wichtige Features zur Bildbearbeitung.
Zum Schluss, noch drei Bemerkungen.
Der Joystick ist gewöhnungsbedürftig, die alte Kreuzwippe hat mir besser gefallen, dennoch bislang funktioniert er gut.
Ein ganz heißes Kapitel ist die Stromversorgung.
Verwendung finden bei mir AA-Akkus, jeglicher Art. Sie funktionieren tadellos, ebenso wie normale AA-Batterien. Die besten Erfahrungen habe ich mit den neueren eneloop Akkus gemacht. Da dies bei einigen Bewertungen anders dargestellt wurde, lässt für mich den Schluss zu, dass es Fertigungstoleranzen geben muss. Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass man Ersatz-Akkus immer mit sich führt.
Mit SD Karten kann es zu Problemen kommen, sei es durch defekte Karten oder auch durch Karten, die nicht kompatibel sind, warum auch immer. Es muss also kein Defekt der Kamera vorliegen. Ich hatte diese Probleme und benutze heute eine SanDisk Ultra II, 2GB. Bin damit sehr zufrieden.
Mit den von mir gemachten Erfahrungen, kann ich die Kamera nur weiter empfehlen.
Gruß E.Sp.
Die Kodak EASYSHARE ZD710 habe ich als Ausstellungsstück über Amazon günstiger bekommen. Was ich brauchte, war eine Kamera mit hohem Zoom-faktor. Man hat erstaunlicherweise bei guten Lichtverhältnissen ziemlich klare Fotos. Bei voll ausgefahrenem Objektiv leistet der Bildstabilisator gute Dienste. Die Serienbildfunktion bringt zwar "nur" 2 Bilder hintereinander. Das reicht aber, um Ergebnisse mit geschossenen Augen oder verzerrten Gesichtern zu minimieren. Eines der beiden Bilder ist immer gut zu gebrauchen.
Wenn man alle Funktionen nutzt - und sich die Bilder auch zwischendurch mal ansieht - gehen allerdings die Akkus schnell in die Knie.
Da lohnt es sich schon, etwas tiefer in die Tasche zu greifen und moderne Hochleistungsakkus zu benutzen (Sanyo eneloop AA).
Alles in allem eine gelungene Kamera, die normale Ansprüche durchaus erfüllt.
eine gute kamera sie liegt gut in der hand und macht gute bilder und die menüführung ist auch schnell zu lernen und man kann sie gut bedienen