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Kodak Easyshare V1073 Dunkelgrau

Kodak Easyshare V1073 Dunkelgrau
Kodak Easyshare V1073 Dunkelgrau
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Produktdaten

  • Digitalkamera (Digitale Kompaktkamera)
  • Auflösung in Pixel: 11.11 Megapixel
  • Zoom optisch: 3
  • Niedrigste Brennweite: 37 mm
  • Höchste Brennweite: 111 mm
  • Alle Kodak Produkte
  • kodak.com
  • 2 Meinungen 40 / 100 Punkten
 

2 Meinungen

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Datenblatt
Kodak Easyshare V1073 Dunkelgrau Meinungen
AbstiegW. K. (04/2009)
 

Ich war bis vor kurzem glücklicher Besitzer des Vorgängermodells V550 von Kodak. Diese Kamera hat nach über 30.000 Bildern und 3-4 Jahren starker Beanspruchung den Geist aufgegeben, was nicht weiter überraschend ist.


Überraschend ist viel mehr, daß das aufgrund der guten Referenz der V550 angschaffte Nachfolgemodell V1073 deutlich schlechter konzipiert ist als der Vorgänger:


Das Gehäuse ist weniger robust. Das Display schlechter lesbar, ein optischer Sucher fehlt, was in Kombination das Photographieren beim Schifahren faktisch unmöglich macht.


Der absolute Clou ist aber, daß die Kamera bei leerem Akku das Objektiv offen läßt. Keine Chance, die Linse effektiv zu schützen, wenn man gerade auf einem Ausflug ist und keinen aufgeladenen Ersatzakku dabei hat. Das sind Architekturfehler, die bei einer Weltmarke so nicht auftreten sollten.


Was die Qualität der Photos angeht, bin ich zufrieden und erwarte mir keinen Vergleich mit Profigeräten. Weniger Pixel bei dieser Optik wären kein grober Nachteil. Für etwas mehr Geld hätte ich mir lieber ein ausgereifteres Produkt gekauft, aber das scheint es zumindest bei Kodak nicht zu geben.


Gute Vorsätze, halbherzige UmsetzungphoenX (02/2009)
 

Ich habe die Kamera auf Grund ihrer vielversprechenden Eckdaten gekauft, aber wegen der enttäuschenden Performance zurückgegeben. Persönlich habe ich Bilder bisher mit einer Nikon D40 und einer Sony DSC-F88 anfertigen dürfen, wobei sich letztere aber nach 4 Jahren intensiver Nutzung in das Sensorjenseits begab und jetzt eines Ersatzes bedurfte. Ich bin kein Fachmann in Optik, habe aber ein gutes technisches Grundverständnis und bewerte die Kamera in Erwartung sehr guter 10MP-Bilder, was die weitgehend negative Bewertung etwas relativieren soll.


Die qualitative Anmutung und Haptik ist ok, aber nicht toll. Die Produktbilder täuschen, das grau der Kamera ist dem Objektivgrau viel ähnlicher und der Objektivrand ist auch nicht glänzend, wie ich annahm, sondern geriffelt. Beim Auspacken fielen mir sämtliche Zubehörteile entgegen und die Kamera versteckte sich am Boden der Verpackung (hatte schon gedacht, sie fehlt...).


Ein für diese Klasse großer Sensor (ca. 1/1,6" ähnlich der neuen Fujifilm F200 EXR) mit "nur" 10 Megapixeln verspricht ein gutes Rauschverhalten der Kodak. Dies wird aber nicht eingelöst. Die 10MP-Bilder werden auf circa 2MB herunterkomprimiert, ohne dass man dies in den Einstellungen ändern könnte - zum Vergleich die 5MP Sony erzeugte 2,4MB große Bilder, das führt die 10MP ad absurdum. Die JPEG-Artefakte in Kombination mit dem großen Rauschen tuen somit ihr Übriges zum mäßigen Bildgenuß hinzu. Höhere ISO-Einstellungen erzeugen kleksige Bilder ohne jegliche Detailschärfe.


Das 3" Touchscreen ist nett, aber grobauflösend und die Optionen verdecken teilweise das zu fotografierende Motiv. Dass das LCD in der Sonne nicht gut ablesbar ist, ist umso schwerwiegender, da ein optischer Sucher ganz fehlt. Das angezeigte Bild ist vom Ausschnitt nicht ganz mit dem fotografierten identisch - und das anscheinend so stark, dass es mir überhaupt aufgefallen ist... Eine Akkuanzeige fehlt, die Kamera warnt nur einmal kurz vor Schluß - welcher Witzbold hat sich das in Verbindung mit der kurzen Akkulaufzeit (gefühlte 10% der Sony) ausgedacht?
Das Objektiv ist nur mäßig: kein Weitwinkel, nur 3fach Zoom und Makroabstand mindestens 10 oder 15cm.


Die Videos sind qualtitativ brauchbar, aber trotz oder gerade wegen HD ein einziges Rauschfest. Das Apple eigene MOV-Format, wahrscheinlich mit MPEG4, wurde auf meinem Rechner mit dem Quicktimeersatz vom K-Lite-Codecpack ohne Ton wiedergegeben. Da Applesoftware aber eine Pest mit nervenden Autostarts und Heimfunkerei ist, werde ich diese für die Kamera aber nicht installieren. Warum Kodak MOV ausgewählt hat bleibt mir, als PC-Nutzer, ein Rätsel, aber dies ist ein Grund mehr für mich die Kamera nicht zu nutzen.


Die SD-Karte kann beim Laden nicht mehr entfernt werden, da der Akkudeckel blockiert wird - nervig wenn man gerade die Bilder überspielen will. Der Anschluß ist Kodakstyle - leider kein Mini-USB.

Fazit: Wäre die Kamera halb so dick oder halb so teuer, wäre es ein guter Kauf. Aber in dieser Kombi wird sie weder dem Highend- noch dem Low Cost-Anspruch gerecht. Die Kamera ist gut für Mädels/Frauen geeignet, die mehr auf den Hinschaufaktor (schöne Farbe, Touchscreen) achten, als auf brauchbare 10MP-Bilder.

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