Merkliste
Wer eine digitale Kompaktkamera mit 11,1 Megapixeln und einem 14,3-fachen optischen und 2-fach digitalen Zoom sucht, findet dies vielleicht bei der Fujifilm Finepix S100FS. Die Kamera besitzt einen internen Speicher von 25 Megabyte sowie eine ... weiterlesen

97
100Vor- und Nachteile
Produktdaten
Die FujiFilm FinePix S100fs habe ich jetzt seit 6 Wochen.
Doch vor meiner kurzen Zusammenfassung muß ich noch etwas ganz klar sagen:
Diese Kamera mit einer digitalen Spiegelreflex-Kamera (DSLR) zu vergleichen ist völliger Unfug!!! Nur weil sie so aussieht, ist sie noch lange keine!
Zunächst die Minus-Punkte:
- das Gewicht geht wirklich voll auf die Schultern
- Akku-Laufzeit -> unbedingt mindestens einen Ersatz-Akku dazu bestellen
- sichtbare Farbsäume in den Aufnahmen (lila und grün an kontrastreichen Stellen - stört MICH aber nicht wirklich)
Plus-Punkte:
- trotz des Gewichtes liegt sie beim Fotografieren recht gut in der Hand
- viele, und zur Abwechslung mal sinnvolle Einstellungsmöglichkeiten
- gute, aber keine Profi-Bilder (die bekommt man eben erst ab DSLR)
Fazit:
Wer diese Kamera kauft, sollte Erfahrung mitbringen. Sie ist nichts für Anfänger. Eine Echte Alternative in dieser Klasse kenne ich nicht. Auch die neue Fuji S200EXR ist laut Tests nicht besser (sondern sogar schlechter - wer hätte das gedacht).
Den Punkt Abzug gibts für die dürftige Akku-Leistung und das enorme Gewicht.
Ach ja, und bei 6 Megapixeln gibts keine Farbsäume in meinen Aufnahmen mehr ;)
Ich kann bis auf wenige Punkte nur positives über diese Kamera berichten. Wenn man sich für diese Kamera entschieden hat, dann weiß man auch, dass es keine echte Spiegelreflexkamera ist. So lange man kein Voll-Profi ist,
reicht sie mit ihrer Ausstattung völlig aus. Nervig ist nur, wie schon in einer Rezension geschrieben worden ist,
der langsame Autofokus. Hmmmm, wenn man sich aber daran gewöhnt hat, kann man damit leben. Die Akkus sind leider etwas schwach auf der Brust, so dass man sich doch ein oder zwei Ersatzakkus besorgen sollte.
Hatte die Fuji einen Urlaub in Gebrauch und dabei folgende Erfahrungen gemacht:
Was nützt ein Superobjektiv wenn die Rundum-Komponenten nicht stimmen.
Sucherbild grauslig---manuelles fokusieren ist Glücksache---
Rauschverhalten mittelmässig(meine alte Kompaktknipse F10 von Fuji schneidet teilweise besser ab.)
Den vielgerühmten 2/3 Sensor hatte Sony bei der F828 2004 schon mit besseren Ergebnissen im Griff.
Kurz und bündig:
Bin sehr entäuscht von dieser Kamera.
Seit ca. 1 Monat bin ich im Besitz dieser hervorragenden Kamera.
Vorher benutzte ich eine Nikon D80 für meine Aufnahmen.
Die Fujifilm S100fs ist eine wirklich robuste Kamera mit einem sehr großem Funktionsumfang.
Besonders erwähnen möchte ich hier die Möglichkeit der Filmsimulation.
Für Landschafts- und Naturaufnahmen eignet sich der sogenannte Velvia-Modus ganz besonders.
Es ist wirklich nicht mehr nötig Fotos im RAW(RAF) Modus aufzunehmen um sie dann später aufwendig
weiter zu bearbeiten. Im Velvia-Modus entstehen knackscharfe und farbenfrohe Bilder mit einem
bisher nicht gekannten Dynamikumfang. Solche Fotos sind mir bisher im JPEG-Modus mit noch keiner
DSLR-Kamera der großen Marktführer gelungen. Das Objektiv hat einen Brennweitenbereich von 28 - 400 mm
und bietet für diesen großen Zoombereich eine sehr gute Abbildungsqualität. Der Bildstabilisator arbeitet
einwandfrei und Staub auf dem Sensor ist kein Thema. Durch den hoch aufklappbaren Blitz entstehen auch keine
Rote Augen mehr. Ich würde mir diese Kamera immer wieder kaufen und kann sie speziell dem Landschafts- und
Naturfotografen empfehlen.
Für meinen Urlaub in Nordamerika habe ich mir diese Kamera - aufgrund der sehr guten Rezensionen - gekauft.
Der Urlaub ist vorbei, die Fotos werden gerade durchgesehen und ich kann jetzt ein erstes Fazit ziehen.
Ich möchte betonen, das ich ein reiner Hobbyfotograf bin, der grundsätzlich eine einfach zu bedienende Kamera wünscht. Mit meiner Casio Exilim, einem Leichtgewicht, war ich auch im großen und ganzen, gerade was Schnappschüsse angeht, zufrieden.
In diesem Urlaub wollte ich jedoch bestmögliche Fotos und war gespannt, ob sich diese für mich als Laien doch recht teuere Kamera gelohnt hat.
Positiv finde ich:
- Leichte Bedienung - man kann eigentlich sofort anfangen zu fotografieren. (Wobei es natürlich sinnvoll ist, die Anleitung durchzulesen um auch alle Funktionen gebrauchen zu können. Aber braucht man wirklich als Amateur alle Funktionen?).
- Sehr gute Makroaufnahmen. Ich habe vom Urlaub wirklich hervorragende Bilder mitgebracht, die unter den verschiedensten Bedingungen - Wind, Regen, Sonne - geschossen wurden.
- Sehr gute Serienbildfunktion. Gerade beim "Whalewatching" und den Lachswanderungen war diese Funktion sehr nützlich
- Hervorragende Farben, gestochen scharfes Bild, nur sehr wenig verwackelte Fotos: Ich fotografierte hin und wieder mit der Exilim und im direkten Vergleich sieht man dann die gewaltigen Unterschiede.
Negativ:
- Das Gewicht, wie schon oft geschrieben. Bei längeren Wanderungen merkt man dann am Abend aufgrund der schmerzenden Schulter dieses zusätzliche Gewicht. Hier punktet wieder die Casio Exilim. Aber wenn ich jetzt die Fotos ansehe, muss ich sagen, dass sich das Schleppen der Finepix gelohnt hat!
- Bei bestimmten Lichtverhältnissen kann man auf dem Display absolut nichts erkennen.
Fazit: Eine Kamera, die ihr Geld absolut wert ist! Hervorragende Bilder, einfachste Bedienung - was will man mehr?