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Fujifilm Finepix Real 3D W1

(10 x bewertet)

Die Finepix Real 3D W1 ist eine Digitalkamera, die dreidimensionale wirkende Fotos schiessen kann. Dazu besitzt die Finepix Real 3D W1 zwei Okbjektive und auch zwei Sensoren mit jeweils einer Auflösung von 10 Megapixel. Der so genannte ... weiterlesen

Fujifilm Finepix Real 3D W1
Fujifilm Finepix Real 3D W1
Fujifilm Finepix Real 3D W1

73

100
10 Tests
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Vor- und Nachteile

  • 3D Foto & Video
  • einfache Bedienung
  • 3D-Darstellung auf der Kamera ohne Brille
  • guter Blitz
  • teuer
  • kaum Anzeigegeräte für 3D-Foto

Produktdaten

  • Digitalkamera (Digitale Kompaktkamera)
  • Auflösung in Pixel: 10 Megapixel
  • Zoom optisch: 3
  • Niedrigste Brennweite: 35 mm
  • Höchste Brennweite: 105 mm
  • Alle Fujifilm Produkte
  • fujifilm.de
 

2 Meinungen

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ab 173,98 €
aus 2 Angeboten
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Datenblatt
Fujifilm Finepix Real 3D W1 Meinungen
Ein guter AnfangRobert B. (10/2009)
 

Was man wissen sollte:


Es ist kein Mini-USB Anschluss, sondern Submini oder so.
Kein Aufladen an USB möglich.
Ladegerät ist in Kamera integriert, also kein Aufladen eines zweiten Akkus, während man Fotos machen geht.
Es gibt zwar IR-Schnittstelle, aber keine Fernbedienung (auch nicht optional)
3D-Fotos von nahen Objekten sind schwierig bis unmöglich.
Die Bilder haben Schlieren, als wären die Objektive von Aiptek.
Das Ding liegt schwer in der Hand und ist recht groß. Unscharfe Fotos habe ich bisher keine geschossen. Die Schwere tut gut - zumindest beim Fotografieren.
Die beiliegende Software ist nicht sehr hilfreich und verhält sich auf meinem XP-Rechner buggy.


Zusammenfassend kann ich sagen, dass es eine Kamera für besondere Momente ist. Sie ersetzt aber weder eine Kamera für unterwegs (klein und handlich), noch ein professionelleres Gerät der gleichen Preisklasse (zB für gute Hochzeitsfotos)


Braut und Bräutigam in 3D abzulichten kann aber Sinn machen. Aber nur, wenn man in Deutschland lebt, denn Amazon liefert den dazu passenden 3D-Bilderrahmen leider nur in Deutschland aus. Autsch!


Finepix W1 3D - Stereobilder leicht gemachtJander_de (10/2009)
 

Fuji Finepix W1 3D:
Zugegeben, die 3D Fotografie ist nicht neu und diverse Versuche gab es ja schon reichlich. Bisher waren solche Kameras mehr oder minder Nischenprodukte und/oder floppten nach kurzer Zeit. Nimslo und Nishika sind einigen vielleicht noch ein Begriff und die 3D Bilder mittels Lentikularfolie sind auch nicht neu. Was hat Fuji also neu und besser gemacht?


Fangen wir mal beim Lieferumfang an:
In der relativ kleinen Schachtel befinden sich die Kamera, eine Tragschlaufe, ein USB Kabel, ein Ladegerät, Netzstecker und ein Akku. Dazu eine mehrsprachige Anleitung sowie zwei CDs. Auf der einen befindet sich die Anleitung als pdf, auf der anderen CD finden wir die Software mit der Bildbetrachtungssoftware für Windows und Macintosh. Allerdings sollte sich der geneigte MacUser noch nicht zu früh freuen, aber dazu später.
Auf eine Speicherkarte wird verzichtet. (Meist liegen ja den Kameras sowieso nur Karten mit einer Winzkapazität bei. Man hat also gleich darauf verzichtet. Schade, denn bei dem Preis hätte man je etwas erwarten können, zumal die Preise ja nicht mehr sehr astronomisch sind (und schon gar nicht im Einkauf für Fuji). Also gleich mal eine Karte dazu kaufen. Lieber gleich eine etwas größere nehmen, denn die Datenmengen sind nicht die kleinsten. Fuji speichert die Stereobilder im MPO Format ab, auf Wunsch kann man zusätzlich das Bild der linken Linse auch noch als JPEG simultan mitspeichern. Mittels Software kann man aus der MPO Datei aber auch in zwei JPEGs extrahieren (für die rechte und linke Linse).
Also im Zweifelsfall 3 Bilder eines 10 Megapixel Chips pro Aufnahme. Eine Tasche findet man leider nicht im Lieferumfang, die wird es aber in den nächsten Tage von Fuji als Zubehör geben.


Die Kamera macht einen sehr hochwertigen Eindruck und besitzt ein edles Finish aus schwarzem Pianolack. Allerdings vermisse ich einen kleinen Lappen, wie beim iPhone, denn man sieht jeden Fingerabdruck. Sie liegt gut in der Hand. Allerdings muss man auf seinen linken Zeigefinger aufpassen, da er oft gefährlich nah an der linken Linse ist. Fuji hat der Packung auch noch extra einen Hinweiszettel zum richtigen Halten der Kamera spendiert. Ist wohl den Produkttestern bei Fuji auch häufiger passiert?! Sonst ist es gleich wieder vorbei mit dem Stereobild ;-)
Beim Einschalten macht die Kamera einen netten Sound, das 3D Logo leuchtet blau auf und dann bekommt man ein 3D Bild im Display präsentiert. Da stellt sich dann schon mal der erste WOW Effekt ein, denn das Bild ist wirklich räumlich, ohne Brille ohne Zubehör. Einfach ansehen und staunen.
Allerdings präsentiert sich der Effekt nur, wenn man ganz gerade auf das Display schaut. Mit mehreren Leuten aus verschiedenen Winkeln klappt das nicht. Dann sollte man von 3D auf 2D umschalten, sonst wirkt das Bild für alle, die nicht direkt auf das Display schauen doch sehr verschwommen. 3D Genuss also nur für den Benutzer.
Das Display ist hell und funktioniert auch bei Sonneneinstrahlung noch recht gut. Die Auflösungen ist gut, könnte aber noch besser sein. Wer ein iphone Display kennt, wird das der Kamera als noch recht grob empfinden. Bei Aufnahmen über Kopf geht der 3D Effekt im Display verloren. Man muss also immer gerade darauf schauen. Die Fotos werden natürlich trotzdem stereo! Der Stereoeffekt lässt sich im Setup der Kamera auch noch in 3 Abstufungen einstellen. Ich persönlich finde Einstellung 1 und 2 brauchbar. Bei Einstellung drei gibt es Geister- bzw. Doppelbilder und das Bilde wird am Rand unscharf. Kopfschmerzmodus. Der 3D Effekt ist aber in Stufe 1 schon super. (Habe es mal als gedrucktes Stereobild im Stereoviewer und als Anaglyphenbild (zwei Farben + Brille) getestet. Sieht sehr gut aus.) Über den 3D Druck kann ich noch nichts sagen. Die Zusendung der Bilder gibt Fuji mit bis zu 20 Tagen an. Dazu mehr, wenn ich eines in der Hand habe.


Die Einstellungen der Kamera sind vielfältig, aber einfach zu bewerkstelligen. Die Funktion und Belegung der Bedienknöpfe verwirrt anfangs noch etwas (OK ist rechts oben, BACK ist rechts unten), aber nach einem Nachmittag Probeknipsen hat man den Bogen raus. Die Kamera hat alle Funktionen, die ich mir von einer solch handlichen Kamera wünsche und noch viele darüber hinaus.
Zeit und Blendensteuerung, ISO-Einstellung, Selbstauslöser, Makro, verschiedenste Blitzmodi, diverse manuelle Aufnahmemodi, Digitalzoom (zum optischen Zoom), in 2D Gesichtserkennung, in 2D Serienbilder usw.
In 3D kann man die Parallaxen manuell verstellen, wenn gewünscht. Die Kamera beherrscht aufgrund ihrer Konstruktion diverse Zusatzfunktionen die andere Kameras nicht bieten.
So kann man z.B. in 2D mit der rechte und linken Linse unterschiedliche Belichtungen oder Zoomstufen fahren und gleichzeitig aufnehmen. Man kann auch zwei einzelne Bilder zu einem 3D Bild zusammenfügen. (Beispiel. Zeitversetzte Aufnahme bei Bewegung oder bei dem Wunsch einer größeren Basisabstand (also der Abstand der beiden Linsen voneinander), als bauartbedingt vorgegeben.)
Hinzu kommt die Aufnahme von Filmen im AVI Format, auch in 3D.


Weiterbearbeitung und Fotos:
Jeder Benutzer der 3D Fotos aufnimmt, will den tollen räumlichen Effekt natürlich auch mit anderen teilen. Dazu bietet Fuji bis jetzt zwei Möglichkeiten. Kauf des 3D Display-Bilderrahmens, der auch die Möglichkeit bietet, ohne Brille in den Genuss des räumlichen Effekts zu gelangen und die Bestellung von 3D Bildern über Fuji, die nach dem bekannten Lentikulardruckverfahren erfolgen. (Linsenrasterfolie)
Die Möglichkeit bestand zum Zeitpunkt dieser Rezension in Deutschland leider noch nicht. Hierbei wird der Preis eine entscheidende Rolle spielen. Im Internet kursieren Preise bis zu 5 EUR pro Bild. Das ist natürlich absolut inakzeptabel um das Medium massentauglich zu machen. Man wird sehen.


Wer sich ein bisschen mit der Stereofotografie beschäftigt hat, dem wird allerdings noch mehr einfallen.
Mit dem im Internet erhältlichem Programm StereoPhotoMaker SPM kann man die Bilder z.B. auch wieder in Anaglyphenbilder umwandeln und mittels preiswerter Pappbrille mit Farbfolien am PC betrachten. Auch der Einsatz von Shutterbrillen ist möglich, wenn natürlich auch nicht so preiswert.
Auch ist der Lentikulardruck (die meisten kennen noch die Wackelbilder, die auf ähnlichem Material mit anderen Eigenschaften erstellt werden) im Heimbereich möglich. Dazu bedarf es einem guten Drucker, einer Printsoftware, die das Bild in Streifenbilder wandeln kann, z.B. 3D Easy und Lentikularfolie. Es wäre schön, wenn Fuji so etwas auch liefern würde, aber momentan muss man sich selber helfen.
Spaß macht auch das Ausdrucken auf Fotopapier in das Betrachten in einem Stereo-papp-viewer. Die gibt es auch schon für kleines Geld (2-3 EUR) im Internet. Ein toller Gag auch zum Versenden an Freunde und Bekannte.


Fuji muss in Punkto Software auch noch etwas nachlegen. Die Windowssoftware beherrscht zwar schon den Umgang mit dem MPO Format und das splitten oder zusammenführen funktioniert einwandfrei, aber für MacUser liegt nur eine alte Version bei, die diese Funktion noch nicht einmal implementiert hat. Auf der Fuji Seite im Internet kann man auch nachlesen, dass die MacSoftware dafür nicht geeignet ist. Fuji teil auf Anfrage mit, dass sie noch nicht sagen können, wann es ein MacUpdate geben wird. :-( Dafür einen Stern Abzug.


Fazit:
Die 3D Funktion funktioniert gut und schafft einen wirklich tollen 3D Effekt ganz ohne Brille. Die Betrachtung kann aber bei einigen Personen anstrengend für die Augen sein, jedenfalls bei häufiger bzw. dauerhafter Benutzung. Die 3D Präsentation mit Bilderrahmen ist schön, aber auch nicht wirklich preiswert, beim Fuji Druck auf Lentikularfolie kommt erst bei einem günstigem Preis richtig Freude auf.
Wer jedoch Lust hat, mit den Stereobilder zu experimentieren und auch an Weiterverarbeitung zu Hause Spaß hat, der bekommt eine super Kamera mit vielen tollen Funktionen.


PS: In Japan gibt es mittlerweile schon ein Unterwassergehäuse für die Kamera. Es wird also spannend bleiben.


Meine Empfehlung: Wer Spaß an der Stereofotografie hat -> KAUFEN!
Wer einfach nur eine Kamera sucht und den 3D Effekt nicht kennt, im Laden unbedingt mal anschauen. Der Effekt ist klasse, aber wer nur Fotos haben will und nicht viel am Rechner machen möchte, sollte auf die Preisgestaltung von Fuji warten. Sonst wird es schnell teuer.


Update: Auf der Seite www.Fujifilmreal3D.com/de gibt es jetzt einen Bestellservice. Allerdings gibt Fuji dort noch keine Preise in EUR an. Der US$ ist in dem Fall natürlich deutlich günstiger als das Britische Pfund. Der Preis für ein 10x15 ist als irgendwo zwischen 3 - 4,30 EUR (PRO BILD!) Dazu kommt noch eine Versandpauschale.


Update 2: So, jetzt ist bei Fuji auch die Euro-Preise online: 4,39 EUR pro Bild zzgl. 5,49 EUR Versandkostenpauschale. Im nächsten USA Urlaub also gleich mal dort ein paar Abzüge machen lassen. Das ist deutlich billiger!!!

Meinung:
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