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Die kompakte Digitalkamera Casio Exilim EX-G1 präsentiert sich mit einer etwas ungewöhnlichen Form, die sich aber positiv auf die Erreichbarkeit der verschiedenen Bedienelemente auswirkt. Ihre maximale Auflösung von 12,1 Megapixel stellt ein CCD Sensor zur ... weiterlesen

Produktdaten
Die Kamera ist für das Einsatzgebiet, für das sie geschaffen wurde, auf jeden Fall empfehlenswert. Sie richtet sich ja besonders an Leute die auf jeden Fall eine robuste Kamera brauchen die bei Wind und Wetter funktioniert und in diesem Fall ja auch noch Bilder unter Wasser machen kann. Als sie ist vor allem etwas für Abenteuerurlauber würd ich sagen. Dazu ist sie ja nicht einmal sehr teuer, sodass man sich den Urlaub trotzdem noch leisten kann.
Die Bilder sind vielleicht ein etwas strittiger Punkt. Bei den falschen Lichtverhältnissen sehen die Ergebnisse echt nicht sehr gut aus, gerade wenn es etwas zwielichtiger wird draußen. Das ist natürlich auch nicht besonders vorteilhaft, wenn man Unterwasseraufnahmen machen will und nicht gerade im kristallklaren Wasser der Karibik oder der Südsee schwimmt. Bei Sonne aber auch bei normalem Tageslicht drinnen kann man aber sehr schöne Aufnahmen machen.
An der Robustheit kann man übrigens überhaupt nichts aussetzen. Die Kamera macht ehrlich viel mit.
ENDLICH eine wasserdichte Kamera von Casio! Darauf wartete ich seit Jahren, also wurde sie sofort bestellt. Laut Beschreibung ist sie bestens geeignet für Outdoor-Aktivitäten, Unterwasserfotos...
OPTISCH (jedenfalls in rot) ein absolutes Highlight, die Testfotos waren allerdings eine einzige Katastrophe. Bildrauschen ohne Ende, verschwommene Farben, vor allem dunkle Farben sind nur ein Farbbrei". Detailgenauigkeit muss man suchen. Die Fotos meiner alten" Pentax Optio W60 und die Fotos der erheblich billigeren Panasonic DMC-FS6 sind um ein Vielfaches besser! Die Fotoqualität der Panasonic DMC-FS6 lässt mich sowieso immer wieder neidisch werden (aber fürs Motorradfahren hätte ich gerne eine Kamera, wo kein Objektiv rausfährt; die zumindest spritzwassergeschützt ist).
Weiter zur Casio:
Das Fach für die Speicherkarte macht einen instabilen Eindruck (ist das jetzt wirklich schon zu?? - nicht ganz unwichtige Frage bei einer Kamera, die unterwassertauglich sein soll!). Das Fach für den Akku hingegen bekommt man nur mit ewigem Üben oder viel Kraft auf. Schnell mal Speicherkarte oder Akkus wechseln mit Handschuhen? (schließlich soll die Casio ja jeden Outdoor-Spaß mitmachen und mit Handschuhen bedienbar sein). Das kann man wohl vergessen. Bei den wasserdichten Kameras von Pentax ist dies kein Problem, das geht sogar während des Motorradfahrens (nur als Sozia!! :-)).
Weiteres Handschuh-Problem: Finger der linken Hand liegen garantiert vor der Linse", also sollte man die Kamera besser nur einhändig festhalten. Was die Kamera unter Wasser leistet, habe ich nach den enttäuschenden Testfotos gar nicht mehr probiert.
Fazit: ich bleibe vorerst bei meiner alten Pentax der leider ein AF-Hilfslicht fehlt. Die Nachfolgekamera, die Pentax Optio W80 mit 12 Megapixel, hatte leider auch eine schlechtere Bildqualität. Und ich hoffe, dass die Hersteller irgendwann dem Pixelwahn Ade" sagen...