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Produktdaten
Ja, man muss es zugeben: Derzeit ist die 7D in der Leistungsklasse sehr weit vorne.
Speziell, wenn man (wie ich) die Videofunktion voll ausnutzt und sie nicht als sinnloses Zusatzelement ansieht.
Was mir besonders gut gefällt:
Sucher ist klasse - 100% Sichtfeld, hell und mit LCD-Einblendung der Fokuspunkte.
Display ist klasse - wie bei der 5D MarkII, die ich auch habe - ohne Tadel
Digitale Wasserwaage - funktioniert, ist praktisch - was will man mehr?
Video mit bis zu 60P - ideal für leichte Zeitlupen-Aufnahmen - butterweich, wenn man es richtig einsetzt.
Etwas bessere Bedienbarkeit im Vergleich zur 5DMII, da die Videofunktion nun eigene Buttons spendiert bekommen hat - wenn man beide Cams im Einsatz hat, verwirrt es jedoch ein wenig ;)
Hinweis: ich bin großer Fan von Batteriegriffen, da sie meines Erachtens die Ergonomie der Kameras noch einmal verbessern (abgesehen von der Acku-Laufzeit) - werde ich auch noch kaufen.
Wenn jemand die Kohle übrig hat (oder auch nur ein wenig über seine Schmerzgrenze hinaus gehen muss), sollte die Kamera ins Auge fassen - damit hat man lange Zeit Ruhe, bis sie ersetzt werden muss - und auch hier: Eigentlich reicht sie für alle Belange aus - auch Profiarbeit ... man MUSS sie nicht ersetzen ... nur dieser elende Drang wird wohl schwer zu beherrschen sein.
Die Canon EOS 7D hat mich bei der Bildqualität sehr angenehm überrascht.
Vergleicht man die Bildqualität bei wenig Licht, zwischen der Canon EOS 7D und früheren analogen Aufnahmen, dann liegen Welten dazwischen. Früher nutzte man einen 400ASA-Film, belichtete ihn auf 800ASA und pushte den Film durch eine Spezialentwicklung. Heute sind die Bilder mit einer 3200ASA Einstellung sogar meist noch besser.
Dies führt zu einer ganz neuen Dimension der Fotografie:
Früher standen Zeitautomatik, Blendautomatik und dann für Leihen noch Programmautomatiken zur Verfügung. Die Blende und die Belichtungszeit waren direkt von einander abhängig.
Nun im Zeitalter immer rauschärmerer Sensoren kommt eine neue Dimension hinzu:
Man wählt eine gewünschte Blende (passend zur benötigten Tiefenschärfe) und gleichzeitig die gewünschte Belichtungszeit (passend für Bewegungsunschärfe/Verwacklungsfreiheit).
Dies bedeutet: Man kann Bilder also viel kreativer gestalten als bisher.
Mit der Canon EOS 7D ist dies möglich.
Stellen Sie dazu auf "M" wie manuelle Belichtung.
Wählen Sie Zeit und Blende nach Bedarf.
Stellen Sie die Empfindlichkeit auf "ISO Auto".
So erschließt man sich die früher so viel von den Kameraherstellern beworbene wahre Kreativität.
Bei wenig Licht wird natürlich das Bildrauschen sichtbar stärker - aber längst nicht in dem Maße, wie in der Analog-Foto-Ära. Mit einen lichtstarken Objektiv z.B. 50mm/1.4 können nun stimmungsvolle Foto bei Kerzenlicht in beachtlicher Qualität entstehen.
Wenn Sie berücksichtigen, dass oft die Auflösung durch die Objektive und nicht mehr durch den Kamerasensor begrenzt wird, bedeutet dies: Kaufen sie die billigere Kamera und statt dessen das teure Objektiv. Wenn Sie sich für die Canon EOS 7D entscheiden:
Suchen Sie sich die besten Objektive auf dem Markt aus, damit Sie diese Kamera voll ausnutzen können.
Ich bin ein Fan von Foto ohne Blitzlicht. Bei dieser Kamera gefällt mir, dass man nach Wahl 1-3 Blenden unterhalb der korrekten Belichtung den Blitz einsetzen kann, um z.B. ein Gesicht leicht aufzuhellen. Dabei geht denn die Stimmung durch das natürliche Umgebungslicht nicht verloren.
Nun zur Bedienung:
Was richtig störend ist, das Einstellrad für die Belichtungsart (Zeitautomatik, Blendenautomatik, Manuelle Belichtung usw.) steht so weit hervor und ist so griffig, dass es sich ungewollt beim Verstauen oder Entnehmen aus der Fototasche öfter verstellt. Das hat natürlich sehr unangenehme Folgen.
Im Sucher vermisse ich die Anzeige der Belichtungsprogrammart und der Empfindlichkeit. Völlig überflüssig ist dort die Anzeige, wie viele Serienfotos in maximaler Geschwindigkeit belichet werden können.
Mir fällt es schwer zu unterscheiden, ob ich gerade die Einstellungen für den Autofokus oder die Belichtung ändere. Die Symbole sind zu ähnlich. Ich muss immer den Klartext im Einstellungsmenü lesen. Obwohl ich die Kamera schon seit sechs Monaten benutze, stehe ich immer wieder vor der Frage, welches der beiden Räder muss ich drehen oder muss ich diesen unangenehm spitzen Fruststick (eigentlich heißt er Joystick) benutzen. Über die Stellräder lassen sich gleichzeitig unterschiedliche Aspekte einstellen. Nur welches Rad ist gerade für die Einstellung verantwortlich, die ich benötige?
Canon wirbt damit, dass viele Fotografen bei der Entwicklung mitgewirkt haben. Dies merkt man der Kamera auf negative Weise an. Alt Hergebrachtes wurde übernommen. Neue Funktionalitäten sind hinzugekommen. Dies passt nicht zusammen.
Der bessere Weg ist: Bei null anfangen und nicht alte Bedienkonzepte aufbohren!
Die Videofunktion ist ein Witz. Ich kann nur über das LCD-Display erahnen aber nicht beurteilen ob ich den Fokus richtig eingestellt habe. Probieren Sie diese Funktion erst gar nicht aus!
Das LCD-Display reicht bei Umgebungshelligkeit oft nicht aus, um die Qualität der Fotos ausreichend beurteilen zu können. Wenn dann noch das Fett von der Nase darauf klebt, ist die Beurteilung doppelt schwierig. Hallo Canon-Entwickler, dreht mal die Kamera um 180 Grad herum und schaut dann durch den Sucher. Die Nase wird nicht platt gedrückt. Das Auge kommt dichter an den Sucher. Die 5-10cm höhere Haltung der Kamera vor dem Kopf ist nicht unbequemer - am Anfang nur ungewohnt.
Hier mein Zeugnis für die Canon EOS 7D:
Bildqualität: Sehr gut
Handhabung: Gerade ausreichend
Robustheit: Gut
Bei aller Technik vergessen Sie bitte nicht:
Für ein tolles Foto benötigen Sie ein gutes Auge für das interessantes Motiv, das optimale Licht und der richtige Moment - aber nicht die super Kamera!
Erster satz: Wow was für eine Kamera.
Ich hatte vorher eine EOS 450D und nach langem sparen bin ich nun auf die EOS 7D umgestiegen.
Ein riesen sprung wobei ich sagen muss das die EOS 450D bestimmt keine schlechte kamera ist. Es ist halt ein
einstigsmodell bei dem man relativ schnell an die grenzen stößt. Aber auch die 450D macht gute fotos.
Die 7D ist die letzte stufe vor der Vollformat 5D und das merkt man ihr an. Die verarbeitung der kamera ist überragen,
die bedienung ist strukturiert und die software ausgereift. Die 7D liegt sehr gut in der hand und lässt sich nach kurzer
eingewöhnung (bei mir war es ein tag) leicht und intuitiv bedienen. Wenn man wie ich canon intern das system wechselt
muss man nicht viel neues lernen. Man muss sich an den luxus gewöhnen den man jetzt in der hand hält.
Ich habe das kit mit dem 135mm objektiv gekauft. Es ist eine gute alround optik mit einem schnellen und präzisem AF.
Das resultat sind gestochen scharfe bilder. Das gleiche gilt für videos. Die kamera schreibt ein H264 Mov. Das format lässt
sich zwischen PAL 25 B/s, NTSC 30 B/s und Kino 24 B/s in Full HD umschalten. Der ton ist so lala aber etwas musste ja an der
kamera nicht stimmen. ;-) In der tat ist der Ton beim Video das einzige negative was mir an dieser Kamera aufgefallen ist.
Mag aber daran liegen das ich Tontechniker bin und meine ohren da besseres gewöhnt sind. In den meisten situationen
reicht der ton aber aus. Gibt also keinen abzug in der bewertung.
Ein wichtiges argument für mich war das es sich hiebei nicht um spielzeug handelt. Man hat einen automatik modus und das wars.
Es stehen P, TV, AV, M und Bulb zur verfügung. Der rest ist Know how. Auf drei speicherplätzen kann man seine favorites abspeichern.
Und los gehts!!
Mein Fazit: Ich würde diese Kamera immer wieder kaufen. Sie ist bis jetzt meine beste.
Eine super Kamera. Hatte vorher die 400d,qualitativ ein riesiger Sprung.Gute Verarbeitung und liegt sehr gut in der Hand.Sehr zu empfehlen.
Es gibt etliche SLRs die weniger kosten und ebenso gute Fotos abliefern wie die 7d. Ich werde nicht auf die Fotoeigenschaften eingehen, das haben all die 5-stern Bewerter bereits getan.
Ich habe mir diese Kamera gekauft um nicht immer 2 verschiedene Geräte mitschleppen zu müssen, und die Werbung versprach ja auch Videoergebnisse die für meine Ansprüche genügen würden. Tun sie aber absolut nicht.
1.) Kein Autofocus im Videomode, wenn man wie ich mit Brille unterwegs ist sieht man auf dem kleinen Display etwas scharf was nachher auf dem Monitor betrachtet völlig unscharf ist, also manuelle Scharfstellung funktioniert nur sehr bedingt und nur bei gutem Licht, sonnst ist es reine Glücksache. Von Zoomen garnicht zu reden, das kann man im Videomode gleich völlig vergessen (Handbetrieb, danach die Schärfe nachregeln, verwackelt IMMER).
2.) Canon lebt immer noch im Zeitalter des FAT32 - d.h. 4 GB ist Maximum, egal wie gross die Speicherkarte ist. Das sind aber nur ca. 12 Minuten hochauflösendes Video.
3.) Überhitzung - ich bin im Urlaub da wo es WARM ist. Das mag die Kamera GARNICHT. Nach 8-10 Minuten Videomode leuchtet die Überhitzungswarnung auf.
4.) Das nicht klappbare Display macht Videoaufnahmen aus Winkeln die mit einer Cam kein Problem sind unmöglich, man sieht einfach nichts mehr auf dem Display.
5.) Nur völlig unmögliche Videomodi zur Auswahl. Das sind unnütze Formate die ich nie im wirklichen Leben brauche, d.h. ich nehme im Hochauflösenden Format auf. Das aber ist mit meinem immerhin 1.8 Ghz Dualcore Mittelklasse Notebook (seperate Grafikkarte) nicht ruckelfrei abzuspielen. Ein Youtube Modus wäre eine gute Idee.
Kurz & bündig - als Videogerät fast völlig ungeeignet.
Eigentlich nur 2,5 Sterne - aber ich will mal nicht so sein. Es ist hilfreich sich die Reviews bei Amazon.com durchzulesen, die sind wesentllich differenzierter als die Jubelberichte hier.