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Dies ist die dritte Spiegelreflex aus dem Hause Canon, die ich nun seit etwa einem dreiviertel Jahr besitze. Angefangen hatte ich mit der EOS 350 und dem Aufstieg zur EOS 400. Nun bin ich in der Semi-Profi-Klasse gelandet und allein die Haptik und die Wertigkeit der Kamera ist um Klassen besser als die der dreistelligen. Klasse ist das nun endlich superscharfe Display, welches erste Rückschlüsse über die Fotoschärfe zulässt. Die Bedienung ist Canontypisch intuitiv und sehr einfach. Ein eigenes Menü kann erstellt werden. Allerdings ist es bei dieser Kamera wichtig zu wissen, das sie dank ihres 15mpix-Sensors einen sehr hohen Anspruch an die vorgesetzte Linse stellt. Für mich war das Kit-Objektiv 18-200 da keine Wahl, es kommt den hohen Anforderungen nicht nach. Ich nutze als Hauptobjektiv das 24-70 2.8 L von Canon, das an dieser Kamera eine sehr gute Abbildleistung erzielt. Für den WW-Bereich habe ich ein Tokina 12-24 4.0, welches aber in Dämmerlich schon erste Schwächen zeigt, trotz des hohen ISO-Bereiches der Kamera. Im Zoo-Sektor greife ich auf ein Sigma 80-400 OS zurück.
Alles in Allem die beste der drei Canons die ich bisher hatte, aber ich liebäugle bereits mit der 5D Mk2, da Vollformat einfach eine andere Klasse ist. Die neu erschienene 7D käme für mich nicht in Frage, da bereits bei der 50D meiner Meinung nach die Pixeldichte für den Crop-Chip überschritten wurde.
Ich bin von meiner geliebten 350D von Canon auf diese umgestiegen und kann nur sagen: mehr als großartig!
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist durchaus in Ordnung, das Objektiv ist auch gut, die Kamera fühlt sich gut an: sehr fein verarbeitet und das Gewicht lässt auch keine Kritik zu.
Ich fotographiere besonders viel im Bereich Sport und Portraits, bei ersteren erwies sich der High-Speed-Modus bei der Reihenaufnahme als wahrer Segen! Kein Augenblick geht verloren, draufhalten und dann aussortieren. Wer also Motive fotographiert, die sich schnell bewegen und nichts verpassen möchte, der ist mit dieser Kreation aus dem Hause Canon gut beraten.
Wer, wie ich, von einer älteren DSLR auf diese umsteigt, wird feststellen: Die Bedienung über diverse Räder bedarf zwar Übung, aber es lohnt sich. Ebenso praktisch: die Schnellzugriffe.
Noch ein Punkt, der begeistert, sind die zwei seperaten Bildschirme, etwas, was mich bei der 400D sehr gestört hat, weshalb sie auch nicht gekauft wurde.
Fazit: Wer mehr als nur ein paar Urlaubsschnappschüsse machen möchte, wer schnelle Motive fotographieren möchte und ein sehr gutes Gerät sein eigen nennen möchte, der ist bei der 50D genau richtig!
Übrigens: Weder die 5D, noch die 1D können bei Sportaufnahmen mithalten!
War bis jetzt sehr zufrieden mit dem Produkt. Schnelle Abwicklung und Zusendung des Artikels. Mal sehen ob der Service auch so gut klappt.
Nach langer intensiver Auseinandersetzung mit dem Thema stand bei mir nicht nur eine Typen- sondern auch eine Markenentscheidung an: Nikon D90 vs. EOS 50D.
Den Zuschlag hat letztlich Canon gemacht und ich wurde bislang nicht enttäuscht. Für den Verzicht auf die Videofunktion bekommt man eine DSLR, die qualitativ beste Ergebnisse liefert. Die Vielfältigen Individualisierungsmöglichkeiten hat man bald im Griff. Danach macht Fotografieren erst richtig Spaß! Die Anleitung ist grundsätzlich in Ordnung, mit einem zusätzlichen Handbuch gehts leichter.
Das Objektiv ist für den Einsatz unterwegs bestens geeignet. Kein umstecken, kein Staub im Gehäuse. Blende und Filter sollte man sich leisten, dann hat man länger was davon. In den Grenzbereichen gibts leichte Verzerrungen, aber dafür gibts gute Software für kaum Geld.
Alles in allem eine definitive Kaufempfehlung, auch für den ambitionierten SLR-Einsteiger!
Die EOS 50D ist eine wirklich gelungene Kamera. Anders als die kleineren Modelle von Canon und auch anderer Hersteller bietet sie die Bedienung über das rückseitige Daumenrad und den "Multicontroller" genannten Joystick, was eine sehr viel schnellere und intuitivere Änderung von Aufnahmeparametern ermöglicht als das sonst notwendige "Menü-Gehangel". Insbesondere der Schnellzugriff auf wichtige Aufnahmeparameter einschließlich Autofokusfeldwahl und Wahl der Belichtungsmeßmethode über den Multicontroller hat sich als sehr vorteilhaft erwiesen, wobei die Darstellung auf dem großen, klaren Monitor eindeutig und sinnfällig ist.
Das gesamte Bedienkonzept wirkt ausgesprochen ausgereift und durchdacht - ganz im Gegenzug zu einigen Wettbewerbsprodukten.
Die Bildqualität ist über jeden Zweifel erhaben und würde eher bei einer wesentlich teureren Kamera vermutet werden. Die leichte Farbuntersättigung gefällt mir sehr gut, und der automatische Weißabgleich ist erstaunlich treffsicher, so daß nur in wenigen Fällen eine (stets mögliche) Korrektur erforderlich ist.
Ein einziger Wermutstropfen bleibt: Die Kamera ist - wohl der Tribut an den deutlich niedrigeren Preis - nicht so gut abgedichtet wie ihre große Schwester 5D MkII. Bietet jene nämlich einen praktisch vollständigen Staub- und Spritzwasserschutz, beschränkt sich dieser bei der 50D auf die Anschlüsse und die Einschübe. Gerade die Bedienelemente sind nicht gesondert abgedichtet. Allerdings fotografiere ich seit fast 30 Jahren mit Kameras, die keinerlei Abdichtung aufweisen - bislang ohne Ausfälle. Wer die 50D nicht als Allwetter-Reportagekamera oder als Tierfotograf einsetzt (und dann eher bei dem anderen japanischen Hersteller mit ebenfalls 5 Buchstaben fündig werden wird), der ist mit der 50D sehr gut beraten, zumal er zu einem vergleichsweise sehr günstigen Preis eine hervorragend bedienbare Kamera mit überragender Bildqualität bekommt.