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Die Canon EOS 400D ist eine 10.5 MP digitale Spiegelreflexkamera mit einer Sensorgröße von 22.2 x 14.8 mm. Das eingebaute Objektiv bietet einen einfachen digitalen und einen fünffachen optischen Zoom. Die Verschlusszeiten können dabei zwischen ... weiterlesen

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Auch auf die Gefahr hin, den Zorn einiger Leute zu wecken, möchte ich hier meine Erfahrungen mit der 400D preisgeben. Ich war auf der Suche nach einer Zweitkamera für meine 30D. Es gab immer wieder Situationen, wo ein zweites Objektiv von Nutzen sein könnte. Da ich unterwegs nicht wechseln wollte - auch wegen der Staubproblematik - bestellte ich die 400D.
Nach dem Öffnen der Verpackung dachte ich zuerst, da sei gar keine Kamera drin. Doch, war sie schon - ein winziges Ding in die Ecke gequetscht. Nun gut, nachdem ich sie herausgeholt hatte, viel mir das Fliegengewicht des Gerätes auf. Nachdem ich ein Objektiv raufgespannt hatte, merkte ich, daß ich die Kamera wirklich bequem nur mit einer Hand halten kann. Immerhin gibt es ja einen Tragegurt, aber vom Griffkomfort her sagte sie mir eher weniger zu. Selbst meine Powershot S5 IS faßt sich besser an.
Na schön, mit der Kleinheit hätte ich mich ja noch irgendwo abfinden können. Aber dann ging es ans Fotografieren.
Der Sucher ist dunkel und klein - wer mit größeren Modellen gearbeitet hat(so wie ich), mag verwöhnt sein. Aber um fair zu sein, ich besaß vorher auch mal eine Nikon D70 und eine D40, deren Sucher waren doch spürbar besser. Canon, wieso sparst du an einem der wichtigsten Teile einer DSLR?
Nun denn, nachdem ich einige 100 Testbilder unter verschiedenen Bedingungen geschossen hatte, ging es daheim ans Betrachten.
Die Bilder waren zwar scharf und gut belichtet. Selbst die JPEGs sind brauchbar gewesen. Doch mich störten die poppigen Farben. Selbst mit viel Testerei gelang es mir nicht, anständige und neutrale Farben zu bekommen.
Die Resultate erinnerten selbst in RAW eher an eine Ixus als an eine DSLR. Insbesondere die Überbetonung von Rottönen störte mich. Zwar konnte ich mit DxO Optics Pro auch andere Farbeinstellungen testen, aber entweder wurden die Ergebnisse zu ausgewaschen oder insgesamt zu unharmonisch.
Nebenbei nervte mich an der Kamera auch das Auslösegeräusch. Es ist ein recht heller und aufdringlicher Ton, nicht mehr so schlimm wie bei der 350D, aber immer noch nicht so toll. Niek niek niek...da gefällt mir das satte Klacken meiner 30D doch besser. Geschweige denn das recht leise Rattern einer 40D. Und bevor wieder jemand schreit, die 400D ist doch im Einsteigerbereich angesiedelt: Selbst die Nikon D40 war da besser und wesentlich leiser und unaufdringlicher. Lediglich das laute Knallen der Pentax K100D fand ich noch schlimmer.
Mein Fazit:
An und für sich nettes Gerät, aber die Haptik ist ein Witz. Viel zu klein und der Sucher ist auf Dauer auch ein Zustand. Die Farben sind mir wesentlich zu poppig. Canon scheint mit der 400D eher auf den "Knipsermarkt" zu zielen als an ernsthaft interessierte Fotografen.
Ich bin mit der Kamera sehr zufrieden, habe mir den Hochformatgriff dazu gekauft, damit liegt sie richtig gut in der Hand, ohne finde ich es etwas unpraktischer, aber das ist auch Gewohnheitssache. Einstellungen lassen sich alle sehr einfach durchführen. Nur das Gummi am Gehäuse für den rechten Daumen hat sich kürzlich gelöst, aber das kann man sicher mit doppelseitigem Klebeband wieder beheben.
Ich habe mir die Canon 400 d vor kurzem geleistet und muss sagen, dass ich schwer beeindruckt bin von der Kamera.
Ich sollte noch angeben, dass ich nicht das Orginalobiektiv, sondern ein Tamron 18-250mm DD Objektiv erwarb, mit dem ich erst einmal herumexperimentierte.
Das für mich beeindruckenste war die Schnelligkeit der Kamera. Nicht nur die kaum noch wahrnehmbare Auslöseverzögerung, auch die Zeit welche die Kamera vom Einschalten bis zum Schuß braucht, ist einfach unglaublich kurz. Das hat mir bei einem Spaziergang im Wald geholfen, bei welchem wir Rehe sahen, die natürlich gleich das Weite suchten. Ich hatte sie dank kurzer Onlinezeiten dennoch im Kasten.
Die Geschwindigkeit ist auch sehr hilfreich bei Sportfotographien (im gleichnamigen Programm ), wo die Kamera wie ein Maschinengewehr schießt, ca. 3 Bilder pro Sekunde. Damit sind Aufnahmen der sehr komplexen Bewegungsmuster eines Aufschlags beim Tennis, aber auch Schräglagen beim Motorradfahren in einer Qualität möglich, die ich bislang nicht kannte.
Aber auch Farben, Bildschärfe und Kompatibilität mit PCs sind makellos, so dass ich die Canon 400 d in den höchsten Tönen loben muss. Auch die Akkuladezeiten (lädt ca. 2 h hält ca.für über 300 Bilder)sind komfortabel.
Die mitgelieferte Software kann ich nicht beurteilen, da ich sie nicht installiert habe.
Ich bin sehr neugierig auf weiteres Fotographieren lernen mit dieser tollen Kamera und kann sie wärmstens empfehlen.
Wie mein Vorrezendent hatte auch ich ein semi-professionelles EOS 1-System u.a. mit lichtstarken Objektiven von Sigma. Dafür, dass ältere Sigma-Objektive nicht mit den digitalen EOS kompatibel sind, kann Canon wohl nichts, der Fehler liegt bei Sigma.
Tecnische Details muß man hier nicht mehr aufzählen, die kann man auf dieser Homepage nachlesen.
Die in den anderen Rezesionen genannten Pluspunkte kann ich aus meiner Erfahrung von fast einem Jahr mit der EOS 400D bestätigen. Wem die Kamera zu klein ist (wie mir auch), dem sei der Vertical Grip empfohlen. Dieser erleichtert den Umgang mit der Kamera nicht nur bei Hochformataufnahmen.
Eine Canon D40 hat sicher ein qualitativ besseres Gehäuse und durch den neuen Digic III-Sensor eine etwas bessere Bildqualität bei hohen ISO-Zahlen, ob einem das 500? wert ist, muß jeder selber wissen. Ich habe einigermaßen hohe Ansprüche an die Qualitäten einer Kamera, die EOS 400 erfüllt diese.
Um nochmals zu meinem Vorrezendent zu kommen: mit Nikon-Kameras ist EOS-Zubehör auch nicht kompatibel :-)