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1001 x Preissieger
Vor- und Nachteile
Der digitale Bilderrahmen ist ein Geschenk meiner Kinder und ich habe mich über dieses Geschenk sehr gefreut.
Mit Rahmen kann ich mir die zahlreichen Fotos ansehen und dies in einer sehr guten Bildqualität. Die Qualität ist wirklich sehr gut. Die Bedienung über die mitgelieferte Fernbedienung ist ein kinderleicht. Der interne Speicher hat eine Größe von ½ GB und dies reicht vollkommen aus um gleich mehrere Bilder abzuspeichern.
Beim Aiptek Monet DE fällt die hervorragende Bildqualität und Blickwinkel-Unabhängigkeit auf. Die Zeitschrift "test" bescheinigt dem Aiptek Monet DE sicher zurecht die "beste Bildqualität" im Testfeld (Heft 12/2009) - und das bei einem für ein 8-Zoll-Gerät vergleichsweise günstigen Preis. Dazu gibt es sogar eine Fernbedienung, aber leider keinen Touchscreen - beim preislich vergleichbaren Kodak P820 ist es umgekehrt. Ein technisches Schmankerl ist der Lagesensor, der automatisch prüft, ob das matte 4:3-Display im Quer- oder Hochformat aufgestellt wurde und die Bilder entsprechend dreht. Dass das (querformatige) Menü nicht ebenfalls gedreht wird, wird man verschmerzen können.
Ein dickes Minus aus meiner Sicht ist, dass die Diaschau-Funktion die Bilder stets in alphabetischer Reihenfolge der Dateinamen abspielt. Sicher kann man die Bilder schon auf dem PC mit zufälligen Dateinamen versehen, aber auch dieser zusätzliche Aufwand sorgt letztlich nur dafür, dass alle Bilder stets in derselben Reihenfolge gezeigt werden. Schade, denn das Fehlen einer echten zufälligen Abspielfolge hatte mich davon abgehalten den Kodak P820 oder den Philips SPF4008 zu kaufen (siehe die Kunden-Rezensionen zu diesen Geräten).
Neben Anschlüssen für Speicherkarten und USB-Sticks verfügt das Gerät über 512 MB internen Speicher, der über ein Mini-USB-Kabel befüllt werden kann. Die Übertragungsrate ist allerdings indiskutabel langsam (mehrere Minuten pro 100 MB habe ich gemessen).
Die Kalenderfunktion ist lieblos umgesetzt: Die Anzeige folgt selbst bei Einstellung der Menü-Sprache auf "deutsch" anglo-amerikanischen Gepflogenheiten (Woche beginnt mit Sonntag, Datum wird als Montag - Tag - Jahr angezeigt, Uhrzeit mit "AM / PM"). Der Bereich des Kalenders, in dem die (Mini-)Diaschau abläuft, hat - im Gegensatz zum Display - nicht das 4:3-Format, so dass oben und unten schwarze "Trauerränder" angezeigt werden.
Da ich persönlich den Kalender nicht benötige, werde ich mit Blick auf das hervorragende Preis-Bildqualität-Verhältnis des Geräts die fehlende zufällige Bildwiedergabe hinnehmen und dem Aiptek Monet DE ein schönes Plätzchen in meiner Schrankwand einräumen.